Dem armen Wolff zu hengen nach Der Hirt darnach zum Wolffe ſpꝛach Mein Wolff hab ich jm recht gethan Vmb dich verdienet danck vnd lohn b He Wolff ſpꝛach zu jm widerumb anck ſag ich deiner zungen fromb
Die mein gant trewlich kund verlaugen Doch wuͤnſch ich deinen falſchen augen Das ſie beide erblinden muͤſſen Darmlt jr falſches wincken buͤſen Zu opffern mich auff die fleiſchbenck Der ding bleib ich dir ingedend.
CEin Weiſer man der lehrn hie bey Das er ſich huͤt voꝛ ſchmelchlerey Sonder er rede mit ſeinem munde Getrewlich ſeines hertzen grundt Vnd ſey auffrichrig vnd warhafft Weil Salomon die Schmeichler ſtrafft Der ſpꝛicht/ eim loſen Man wol taugen Verkerter mundt vnd winckendt augen Dardurch er richtet haderan Muß doch zu letzt an jm außgan Wird man gewar ſeiner ſchmeichlere⸗ So hat zu feind er zwo parthey Laß auch kein ſchmeichler ſich auffſetzen Die hinder ruͤck ſo duͤckiſch letzen Und ſeh mit allem fleiß fuͤr ſich Dann ware trew dle iſt mißlich A TDarratt
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