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Von der Lieb. Jch bin genant der liebe streit Sag von der liebe wuñ vnd freyt Dar zu von schmertz vnd trawrickeit So in der lieb verporgen leit. / [Hans Sachs]
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Ins mals was mir mein wel

A aar lang

do thet durch kurtzweil inen gang

Pber ein waſſer in ein awen

Nach bertzen luͤſt was ich anſchawen Das gruůne graß mit gruͤn gemenget Mit rot vnd weiß zierlich durch ſyꝛenget Darunter wart gemiſchet da Die lilgen pꝛaun vnd fenel pla Dardurch wuet ich mit frenden hin Für einen walt ſtunt mir mein ſin DSHarinn maniger vogel ſang UOlſo keret ich meinen gang Keit frenden in das boltz binein Da ſach ich vil der wilden ſchwein Vil haſen/ hinden/ rech vnd hirſchen Sachich in grünen bol⸗ v nbyirſchen Woͤlff/ fuͤchs/ vnd auch vil grimigperen In dem begund ĩch weiter keren Vnd kam oͤu einem kleinen yach Dem ſelbigen ich gienge nach Nur fueß für ſueß für lange weil Inden walt auff ein halbe meil gu einem pꝛünlein friſch vnd kalt Des klaren waſſers nam ĩchpalt Der durſt gab mir nicht mer zͤuſchaffen

Ich dacht ich wil mich legen ſchlaffen