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des Dianenburger Forſtrevieres. 58 Fuͤnftes Kapitel.
Ueber die Beſchaffenheit und Verſchiedenheit der Stein⸗ und Erdarten in dieſem Forſte.
Die Stein⸗ und Erdarten in dieſem Forſte ſind ſehr verſchieden. Derjenige Theil des Forſtes, welcher auf der rechten Seite des Krummfluſſes liegt, hat Kalkſteine und Grauwacken zur domi⸗ nirenden Steinart. Der Boden beſteht aus einem durch Sand ſtark entbundenen Lehm, der mit einer mehr und weniger dicken Dammerdenſchichte uͤberdeckt iſt. Die Tiefe der Erdſchichte in den Waldungen überhaupt beträgt, im Ganzen genommen, zwiſchen 1 ½ und 3 Schuhe, ehe man auf dominirenden Steingrund trifft. Derjenige Theil des Forſtrevieres hingegen, welcher auf der linken Seite des Krumm⸗ fluſſes liegt, hat Thonſchiefer, und in den tiefer liegenden Gegenden Grauwacken zur dominiren⸗ den Steinart.— Der Boden iſt hier ebenfalls Lehm, der aber durch Sand weniger entbunden iſt, und, im Ganzen genommen, keine ſo ſtarke Dammerdenſchichte hat, als der Theil des Forſtes auf der rechten Seite des Krummfluſſes. Die Tiefe der Erdſchichte in den auf dieſer Seite gelegenen Waldungen beträgt zwiſchen 1 und 2 ½ Schuhe, ehe man dominirenden Steingrund, oder an manchen Orten Felſenſchichten
Man ſieht hieraus, daß der Boden im ganzen Forſte den Holzwuchs begünſtigt, und daß es nur auf eine zweckmäßige Behandlung ankömmt, um vieles und gutes Holz jeder Art darinn zu erziehen.
Von den im Gebirge dieſes Forſtes befindlichen Naturſeltenheiten und metaliſchen Producten wer⸗ den wir im folgenden Kapitel das Nöthigſte anführen.


