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Zwe und dreyssig Hochzeitpredigen über Außerlesene Sprüch der Schrifft, Alten und Newn Testaments, bey Fürstlichen, Gräfflichen, Adelichen und anderer vornehmer und Ehrlicher Leute Hochzeitlichen Ehrentagen am SCasslischen und Marpugischen Fürstlichen Höfen, so dann auch bey der Universitet zu Marpug und Giessen gehalten und auff vielfaltiges begeren in Druck gegeben Durch / Johannem Winckelmannumg, der H. Schriff Doctorem und in der Universitet zu Giessen Professorem , Pfarheren daselbsten und des Oberfürstenthumbs Hessen Darmbstatischen theyls Superintendenten
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54 Von Verheyꝛatung Iſaacs vnd Rebeceæ 41. Als dann ſoltu meines Eydes quit ſein/ wann

du zu meiner Freundtſchafft kommeſt/ Geben ſie dir

nicht/ ſo biſtu meines Eydes qutt.

42². Alſo kam ich heute zum Brunn/ vnnd ſprach:

Herꝛ Gott meines Herꝛn Abrahams/ haſtu gnade zu meiner Reyſe gegeben/ daher ich gereyſet bin.

33. Sihe/ ſo ſtehe ich hie bey dem Waſſerbrunn. Wañ nun eine Jungfraw herauß kompt zu ſchoͤpffen/ vnnd ich zu jhr ſpreche: Gib mir ein wenig Waſſer zu trincken auß deinem Krug.

44. Vnd ſie wird ſagen: Trincke du/ Ich wil dei⸗ nen Camelen auch ſchoͤpffen: Daß ſie ſey das Weib⸗ daß der Herꝛ meines Herꝛn Sohn beſcheret hat.

35. Eheich nun ſolche Wort außgeredt hattein meinem Hertzen/ Sihe/ da koͤmpt Rebecea herauß mit einem Kruge auff jhrer Achſeln/ vnd gehet hinab zum Brunn/ vnd ſchoͤpffet.

46. Da ſprach ich zujhr: Gib mir zutrincken. Vnnd ſie nam eilend den Krug von ihrer Achſeln/ vnd ſprach? Trincke/ vnnd deine Camel wil ich auch tren⸗ cken. Alſo tranck ich/ vnd ſie traͤncket die Camel auch.

47. Vnd ich fraget ſie/ vnd ſprach: Wes Tochter biſin? Sie antwortet: Ich bin Bethuels Tochter/ deß Sohns Nahor/ den jhm Milca geborn hat.

48. Da henget ich eine Spangen an jhre Stirn/

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