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Der Harz : mit großer Übersichtskarte, 21 Routenkarten und Plänen und 4 Panoramen.
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66 1. Route: Thale.

den Birken“ bis ins romantische Steinbachtal, hier Spaziergänge und Ruheplätze in Menge bietend.(Steinbachköthe, Luginsland, Am Stern, Triftplatz mit Andreaseiche, Neuer Jägerstieg mit Mausofalle, Pionierstieg mit Feuerfelsen, Wotanskopf mit Wen- zelsruhe, Philosophensteige mit Helenensitz, Thaleblick, Fo- rellenstieg mit Zwergloch, Wilhelmsblick usw.)

3. Nach dem Hexentanzplatz. a) Der Fußaweg(14 St.), ein bequemer Weg, bietet fast ununterbrochen die vorzüglichste Aussicht. Von den Bahnhöfen gehe man durch den Park ent- weder am Hotel Zehnpfund vorbei über die Hubertus- und die Kronprinzstraße nach dem Kurhause und von da zur Steinbach- brücke, oder der Weg überschreitet beim Hotel Bodetal die Fahr- straße und führt dann linksum in gerader Richtung auf den alten Heimburg-Promenadenweg, der am Waldrande hier bald zu dieser Brücke leitet.— Rechts, kurz vor der Brücke, beginnt der neue Fußaeg(Sachsenwallweg), welcher im Zickzack über Wenzelsruhe und Wotanskopf hinaufführt zur Homburg, einem aus Granitblöcken bestehenden zyklopischen Wall mit präch- tiger Aussicht auf die Schlösser Blankenburg, Quedlinburg und Ballenstedt. Bequemer verfolgt man bei der zweiten Biegung des Sachsenwallweges den neuen, herrliche Aussicht ins Stein- bachtal bietenden Pionierweg, der später durch ein Labyrinth von Felsen oder direkt über das Bergtheater zur Homburg führt. Will man schon früher den Blick ins Bodetal genießen, so wähle man bei der dritten Biegung des Sachsenwallweges den soge- nannten Mittleren Weg, dieser stößt später auf die Hexenstiege. Vor Durchschreitung des Sachsenwalles, einer uralten, sehr be- merkenswerten, heidnischen Befestigung, lohnt es sich, rechts wenige Schritte am Walpurisrestaurant vorbei, zum eigentlichen Homburgfelsen zu gehen; in dessen vorderster Klippe, jetzt Bismarchfelsen genannt, ein wohlgelungenes, bronzenes Bismarck- relief mit Widmung eingelassen ist. Dicht dabei die in altger- manischem Stil erbaute Walpurgishalle mit großen Wandge- mälden(Motive aus Goethes Faust) von Prof. Hendrich und das Bergtheater von Dr. Wachler. Auf dieser in die Felsen hineingebauten offenen Bühne, welche neuerdings mit einer Schutzhalle versehen ist, werden gewöhnlich vom 15. Juli bis 15. August Theaterstücke, meist altgermanischen Inhalts, auf- geführt. Preise der Plätze: 3, 2, 1 und 0,50 Mk. Aufwärts führt der Weg in wenigen Minuten zum Hexentanaplatz.

b) Die Ohaussee(1 St.), zu der man durch die Post- und Kronprinzstraße(Kirschallee) am Kurhause vorbei gelangt, führt an der östlichen Talwand des Steinbachtals(zwischen diesem