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Ausführliche Abhandlung von denen Bauergütern in Teutschland sowohl überhaupt als auch drey und fünfzig unterschiedene Arten derselben insonderheit alles aus ächten Teutschen Alterthümern und Urkunden, auch neuen Landesordnungen und Leyhbriefen erläutert und bestärket. / Friedrich Carl von Buri, weiland hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen wirklichen geheimen Raths ; mit einer Vorrede von D. Franz Just. Kortholt und D. Justus Friedrich Runde
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2952) o( er⸗ 13 Stellen folgen z. E. in der Urkunde Kaiſers Ottonis I. in i. Eprcop. Metenſiuimn. De qua terra ſunt manſa undecim, f. veoftita, alia vero fer manent abſa. Cbronic. Foutanell. cap. 14. ap. du leſne v. Manſi ma- noperarii. Sunt manſi integri reperti numero 1326, medii 238. mo- noperarii 18, qui fiunt ſimul 1569. 45/1 25§. In beneficiis vero re- laxati ſunt manſi integri numero 2120. 466 256. Woraus beylaͤufig erhellet, daß dieſe Herrſchaftliche Aecker oder manſi abti ſehr oft zu Lehn gereicht worden. Wovon auch ſonſten noch viele Zeugniſſe zu finden z. E. Iu breviario Caroli M. ap. Leibnit. Collect. Etymol. P. II. p. 323. Habet Hunbertus in beneficium manfos- abſos ILT. Boldrib babet benefi- eium- abſor IE.&c. Wie auch daß ſie in precarium gegeben worden. ibid. Et è contra recepit(nemlich vor ſeine an das Kloſter geſchenkte vorher benahmte Guͤter) in ipſo pago in villa Marisga manſos Herlale ab- ſos III. 2) So waͤre es in der Charta Caroli Calvi ap. Perardum eine ſeltſame Ausrechnung von der Groͤſſe der terrarum apfarum nach der Einſaat, wenn man ſolche niemals beſaͤmt haͤtte. Terras apſas ubi poſ- ſint ſeminari modii 150. 3) So muſte der Zehente davon, wie von denen culturis indominicatis bezahlet werden, Kraft des Capitul. Caroli Calvi 7Tit. 7. c. 13. Tomn. II. p. 213. ap. Haluz. ibi: De terris cenſalibus& po- teſtate Eccleſiæ ſuæ& culturis indominicatis& abſitatibus& manu firmatis, major Eccleſia, quæ caput Epiſcopatus eſt, decimam recipiat. Welche Verordnung bey unfruchtbaren Laͤndern vergeblich geweſen waͤre. Die oben angefuͤhrte gegenſeitige Stelle kann gar fuͤglich erklaͤret werden, daß gar keine Leute nicht einſt von dem Geſinde des Herrn auf dies Land um ſolches zu bebauen, geſetzet und beſtellet geweſen, ſondern ſolches blos zur Viehweide gedienet. Ein gleiches iſt auch von der andern ex Innora- tione Arnonir Epiſcopi zu ſagen: Tradidir in pago Drungoòë territorium quantumcunque poſſidere viſus fuit, quod vunè jacet apſum. Nemlich weil auf denen terris abſis insgemein keine Bauern, wie auf denen an⸗ dern ihnen eingegebenen Guͤtern, wohnen, ſondern ſolche von dem Hofe des Herren beſtellet werden, ſo werden hernach diejenigen Aecker, welche entweder von niemand oder doch von keinen gewiſſen darauf wohnenden Leuten bebauet werden, bisweilen uͤberhaupt abla genannt. Daraus aber folget noch nicht, daß deswegen die terræ abſæ in ihrer eigentlichen

Bedeutung unbebauete Laͤnder anzeigen.

B ½ I Von