1
———————yy—
130 Examens-Versicherungen, Konzeptions-Schokolade und Anticonzeplionspastillen, Gratiszeitungen mit monatlichen Theater-Freibilletts, Reklame-Ideen aller Art— was es auch war, man bekam für jeden Dreck ein„Konsortium“.
Aber die übrigen fahreꝰ Wenn ich überblicke, was ich ſahrzehnte lang angefangen, versucht und auf- gegeben habe— kaum ein Gebiet menschlicher, un- menschlicher und übermenschlicher Tätigkeit ist von meinem Eingrif; verschont geblieben. Ich habe eben alles versucht, was sich mir bot, bin fast jedesmal hinein- gefallen, half mir wieder heraus und fiel von neuem hinein.
Was mich aufrecht hielt, war der Umstand, daß ich durch mein fröhliches Gemüte Allerwelts-Gutfreund war. Wen ich kannte, mit dem stand ich bald fast auf Du und Du. Man half mir gern, weil ich nie jammerte über schlechte Zeiten oder schlechte Menschen, sondern stets und an allem etwas zum Lachen fand. Auch muß ich meiner lieben Frau das Zeugnis ausstellen, daß sie mir stets Mut und nie Vorwürfe gemacht hat, wenn ich„mal“ nicht reüssierte. Und ich reüssierte meist immer— nicht. Mein unverwüstlicher Optimismus gaukelte mir vor, es müsse mal eine Sache„geboren“ werden, die mich à Pabri de lout bringt. Warum auch nicht? Hatte ich doch fast jedes Mal, wenn es mir ganz dreckig ęing, das Glück, ein Geschäft zu machen, das uns herausriß.
Als junger Mensch habe ich viele ſahre mit Kunst- sach en gehandelt, Oelgemälden, Bronzen u. dergl., die


