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Alte Hessische Glaubens-Lehr : In zwantzig Theologischen Gewissens-Fragen Vom Sontags-Feyer Nach Anleitung zweyer Fürstlichen Hessen-Darmstättischen Außschreiben und Edicten, Als eines, so ... Elisabetha Dorothea, Landgräfin zu Hessen .. Von besserer Feyer des Sontags, Anno 1687 den 1. Junii erneuert und publicirt, und alle Jahr auff den XVII. Sonntag nach Trinitatis von den Cantzeln abzulesen, gn. befohlen; Und des andern, welches ... Georg der II. Landgraff zu Hessen ... Von den also genanten garstigen Schabbaths-Mägden Anno 1639 ... außgeschrieben / Auffgesetzet von Kilian Rudrauffen ...
Entstehung
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Juͤdiſchen Sabbaths auff den Tag des HErrn/ diem Dominicam⸗verle get. So wird quch dieſer Arhanalius angefoͤhrt/ daß er in einer Predigt n 4

22. Die vierte Frag. Avon ſind dreyerley Meynungen in der Kirchell. Etliche ſa m N gen Chriſtus ſelbſten habe ſolche Aenderung gemacht und tasg ſeinen Apoſteln in den Tagen angeſagt/ ehe Er gen Himmel rag gefahren/ darum wuͤrde dieſer Sonntägliche Feyertag ge⸗ nennet ein Tag des Hrrn/ Offenbar. l.10. eben in dem Verſtand/ wie das Vatter Unſer ein Gebet des H̃Errn/ und das H. Abendmahl ein an. Abendmahl des HErrn genennet werde/ weil dieſe alle/ Feyertag/ Gebit Er und Abendmal vom HErrn/ das iſt/ Chriſto eingeſetzet und verordnet wor⸗ ae den. Oder wie man ſage/ die Baͤume oder Berge des HErrn/ die vom ere Errn gemacht ſind. Wiewohl doch dorten eigentlich im Lateiniſchen der hal ag des HErrn werde genennet non ſolum Domini ſed Dominica; und dan alſo anderſt zu verſtehen/ als wann man ſonſten ſagt vom Himmelfahrts⸗ wer Tag und Chriſt⸗Tag/ daß ſie des HErrn Tage ſeyen/ in dem Verſtand/ we nicht daß ſie vom HErrn verordnet und zu feyren befohlen/ ſondern daß an Ap ſelbigen Tagen des HErrn gedacht/ und die Geſchichte vom HErrn ſolten et. geprediget werden. Und ſo nach obigem Verſtand werde dieſer Tag genen⸗ ao⸗ net ein feyerlicher Tag des HErrn/ vom HErrn verordnet/ ies Dominica, Ge. in der Offenbar. Joh. wie dann ſolcher Benennung gedacht wird gleich An: Caꝛ fangs von den aͤlteſten Lehrern ſchon im 2. und; ſeculo, als von Melitone, 1 der zur Zeit des Juſtini im 2. ſeculo gelebet/ Biſchoff zu Sarden in Alia(an.

141.bey dem Euſebio 1. 4.c.26.§. m. G1. dahin gehoͤret/ daß Juſtinus in ſeiner Sc

Apologia 2. p. 77. zeuget/ daß die Chriſten auff den Sonntag alleine zuſam⸗ ſeie men kommen. Und vors 2. von Terrulliano, welcher gleich im Anfang des me⸗ dritten ſeculi gelebet/ lde Idololatr. c.14 de Corona milit. c.3.&. Ohne daß ab⸗ gar in ſecr. oder im Anfang des ſec.z. Lnatius der Marryrer genennt/ und als

die Apoſteln ſelbſten geſehen und gehoͤrt/ wie er ſonderuich ein Schuͤler des tige Evangeliſten und Apoſtels Johannis geweſen/ dieſes Tages als diei Do Po

minicæ gedacht/ ſagend: Wer Chriſtum lieb hat der feyre den Sonn* tag/ diem Dominicam reſurrectione inſigner in der Epiſtel an die Magne. abe ſizner p. m. 18. orth. welche Epiſtel eine von den guten gehalten wird. Undin beg eben ſolchem ſec. ⁊hat Donyſius Corinthius, Biſchof zu Corintho/ von ſelbigem job Tag abſonderlich geſchrieben de die Dominica, wie Euſebius erzehlt 1.4. c. 2z. di

und geſagt: Hodiernam Dominicam diem ſanctam egimus, in qua legimus veſtram Epiſtolam. Seculo IV.zeuget Athanaſius von dieſen und andern hei⸗ igen Lehrern der Kirchen ſermone de Tempore, daß ſie alle Herrlichkeit d