6S Achtet Artirit
derogleichen mehr ſein mag. Wie ſie elbſt in dieſer Sac gans Wi⸗ 3 drig jdieweil ſie keinen gewiſſen Grund haben/ darauff ſie fuſſen/ wie 8 . ihre ſelbſteygne/ hirvon gſchrſbent Iche außweiſen. Beſihe ſ das Colloq. Mompelgart. Von Bildern vnnd Orgeln in der 30 Kirchen: vnd das Herborniſche Buch/ Anno 1600. Bericht vnnd 90 Lehre Goͤttliches Worts/ was von der Ceremomen vnd euſſerlichen be Kirchen gebraͤuchen/ ꝛc. zuhalten ſeye. Item Parcum, vnd das zu cal — 1 Schmalkalden vnnd Caſſel gedruckte Büͤchſein Item das Mar⸗ den purgiſche Scriprum vom Brot vnnd Brotbrechen/ darvon auß⸗ and fipie ſoll zehandelt werden darundetnn Arleut. ſie n fen. ———— nun 38 Der Nundte Ar icculponder Tauf. 3 4 b 8
— On der Tauffe wud gelehrt, daß ſie noag ſeye⸗ T. Nonnd daß dardurch Gnade ebottem werde/ nes
daß man auchdie Kunder eauffen ſolle welche ſe durch ſolche Tauffe Gott vherandwortet vnd efellig 2
con
werden. Derohalben werden die Widertauffer ver⸗ 5 worffen/ welche lehren/ daß die Kindertauffe nicht lich recht ſeye. T Erklerung. Dieſer Articul hat drey Puncten. dlit 1 deß die Taußf An nothwendig ſeye/ wegen dero von Gott ſelbſt gemachten V Didnung. and Darnach von der Krafft/ Wuͤrckung vndꝛ utzen der Tauffe. End⸗ de⸗ lich/ wem die Tauffe eingeſetzt ſeye/ nemlich den Kindern: Da doch 3 die erwachſene Menſchen nicht außgeſchloſſen wer den /wann ſie das Vn Evangelium annemen/ vndjhm glaͤuben. 5 dlig Der Gzegenſat verwirfft die Widertau ffer Erſtleh daß ſiedie V Kindertauff nicht zulaſſen. Zum Ardeenſaa ſie vorgeben die Km⸗ i der werden ſelig ohne Tauff. Welches iſt ein effuetehe verläug mng der norhwendigkait vnd der Krafft der Tauffe. 82 dh
Zwing⸗


