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Erſter Theyl. 2²27
ſeiner Monden ſtehet bey dir/ du haſt ein Ziel geſetzet das wird er nit vbergehen. Vnnd Syrach Eap. 1 Gott hat den Menſchen geſchaffen auß der Erden/ vnnd macht jhn wider zur Erden/ vnnd beſtimpt jhnen die Zeit jhres Lebens. Von den Frommen vnnd Glaubigen ſpricht Chriſtus Matt. 10. kaufft man nicht zwen Sper⸗ ling vmd einen Pfenning? Noch fellet der ſelben kei⸗ ner auff die Erden ohn eweren Batter. Nun ſindt aucheuwer Haar auff den Hauptern gezehlet. Da⸗ rumb fuͤrchtet euch nicht/ jhr ſeit beſſer als viel Sper⸗ ling. Noli falli, novit te Dominus Deus tuus,& ſic tenovit, ut capillos tuos habeat numeratos. Quid ergo times?lacru- mas ſuorum numerat Pſalm. 6ᷓ 5.& mortem inpretio habet, Pſal. 1r6. ſchreibet Auguſtinus ſehr troͤſtlich vber den 104. Pſal⸗ men/ welches Wort zu Teuſch alſolauten: Lieber Chriſt/ laſt dich nicht verfuͤhren: Dein HxnR vnnd dein G OTT kennet dich/ er kenet dich alſo/ daß er deine Haar auff dem Haubt gezehlet hat. Wz fuͤrchſtu dich dann? Er zehlet ſeiner Glaubigen Kinder Thraͤñen/ vnnd jhr Todt iſt wehrt gehalten/ vor ſeinen Augen. Tertullia⸗ nus ſaget/ die Bletter konn en nicht von den Baumen fallen ohne GOT Tes Willen vnnd Verſehung. Das iſt vns nun gar troͤſt⸗ lich. Dann dardurch werden wir in vnſern Hertzen vergewiſſert/ daß vnſer Leben nit in deß Teuffels/ nit in der Menſchen/ oder Na⸗ tuͤrlichen vrſachen/ ſondern in Gottes Handen ſiehe/ vnd daß vns der Tod nicht ein. Haͤrlein kruͤmmen koͤnne ohn ſeinen Willen/ vns nicht ſcheiden koͤnne von der Liebe G. OT Tés/ die wir habenin EpRiſto Jeſu vnſerm HERRSN/
Tt 2 Roͤm.


