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Erſter Theyl. 3²5 liche folgende Zeit; alſo verſtehet er alhier nicht nur diem arti fi⸗ cialé, das iſt/ den Tag welcher zwiſchen Auffgang vñ Niedergang der Sonnen begriffen wird auch nit diem naturalem, das iſt/ den Tag/ welcher 4. Stunde/ Tag vnnd Nacht in ſich begreiffe fet/ ſon⸗ dern ein jeglich baldt zuküͤnffuige Zett So viel von den Worten de 3
exts:
Lehr/ Erinnerung/ vnnd Troft.
Wir lernen darauß Erſtlich/ daß es nichts newes ſey/ daß der Menſch ploͤtzlich vnnd vnverſehens dahin fellet vnnd ſurbet. Dann Salomon ſetzet hie den terminum gar kurtz/ vnnd ſpannet die Zeit vnſers Lebens ſo eng ein/ daß es kaum einen Tag wehre.
Siehe/ meine Tag ſindt einer Hand breit bey dir/ vnd mein Leben iſt wie nichts vor dir/ wie gar nichts ſeind
alle Nenſchen/ die doch ſo ſicher Leben? ſpricht Koͤnig David Pſalm.39. Meine Tag ſeindt leichter dahin ge⸗ flogen dann ein Weber Spul/ klaget Hiob Cap./4. Darumb O Menſch ruͤhme dich nicht deß INorgenden
Tages dann du weiſſeſt nit/ was ſich noch heut bege⸗
ben mag.
Es melden die Hiſtorien Schreiber/ das etliche Muͤtter vor Frewdenploͤtzlich geſtorben ſeyn/ wann ſie jhrer Kinder widerumb ſeyndt anſichtig worden/ von welchen ſie zuvor gehoͤret hatten/ daß ſie nit mehr bey Leben wehrẽ. Sophoc Poet erſticket an einem
Weinbeerlein&euxis racleotes lachte ſich zu tod Arceſilas ſoffe
ſich tod. Cornellus Gallus ſtarb vor Lieb. Heraclitus Epheſius ward von den Hundẽ gefreſſen. Wie viel hat dz Fewer vom. Himlel in einem Nun verzehret⸗ Wie viel hat d Dolier vrploͤtzlich erſchla⸗ genevnnd haben wir noch heutiges Tages friſche Exempel vor Au⸗
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