Teil eines Werkes 
Erster Theyl (1613)
Entstehung
Seite
287
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vnnd

ſal ss. Todtes hlwider⸗

h Hiob/ benden wrung on deß vor der teſtvor en vnd Thie⸗ Bundt nddie mit dir frieden vnnd deines omme⸗ Alterzu den zu

eit vnſer iſchehen erloſurg Bhutzeu⸗

gen

Erſter Theyl. 187

gen Cypriano, refrigerium, eine Heritzlabung oder Erguickung/ Bernhardus heyſt jhn finem laborum& januã vitæ, ein Ende aller Muͤhſeligkeit/ Thuͤr zum Leben/ Prudentius reparatio-

nem vitæ, ein widerbringung deß Lebens. Dem Apoſtel Paulo muß er lauter Gewwin ſeyn/ Philip.). vnnd nach der Hebrai⸗ ſchen art zu reden/ ſo viel heyſſen als zu den heiligen Ertzvaͤttern verſamlet werden/ Geneſ. 5. daher ſpricht Nazianzenus,

der Tod der frommen ſey anders nicht als ein Renſcau dem ſichen o,/u GOTT Chryſoſtomus gleichfals/ nennet jhn einen Fortzug au. allem Guten/ ein Erloͤſung von dem Vbel /ein Wanderung von d

Erden gehn Himmel/ von den Menſchen zu den Engelein/ vnnd zu dem Heren vnd Schoͤpffer der Engel. Darumb ſyricht Sa⸗

lomon/ der Tag deß Todtes ſeye beſſer als der Tag der

Geburdt/ E celeſ. 7. dañ wer geboren wirdt/ der faͤhet an zu⸗ ſterben/ welcher ſtirbet/ der faͤhet an zu leben/ ja zu leben Ewiglich · Vmb diſer Vrſachen willen/ ſoll der H. Apoſtel Petrus/ als ſeine Dochter am Fieber kranck lag/ er gefragt ward/ warum̃ er jr nit wie andern mit huͤlffe beyſpringe? geantwortet haben: Der Todt ſey ſeiner Dochter beſſer als das Lebẽ/ wie Volateranus ſchreibet. diß hat auch die frome Martyrer ſo mutig gemacht/ dz ſie den zeitlichen Todt/ wann ſie darmit von den Tyrañen Eyſen⸗ beiſſern ſeynd bedrawet wordẽ/ gleichſam außgelacht/ verachtet haben. Als jener Tyranniſche Amptman zu Baſilio ſagte/ furch⸗ teſtu dich nit vor meiner deß Keyſers gewalt? Bekam er die ant⸗ wort: Warumb ſolte ich mich darvor fuͤrchten? Was wird dañ ge⸗ ſchehen? Was ſollich leide⸗ Der Tyran ſprach/ Verlierung deiner Habe vnd Guttes/ das Elendt/ Schmerkzen/ vnd Todt. Darauff erklaͤret ſich das fromme Hertz alſo: O wann du ſonſtẽ was anders haſi/ ſo bedrawe mich darmit. Dann was dumir jetzt erzehlet haſt/ dz gehet mich reyn nichts an. Deñ. was Verlierung meines Gut⸗

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