Teil eines Werkes 
Erster Theyl (1613)
Entstehung
Seite
209
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Erſter Theyl. 209

in daß Hauß traͤget. Sara redet nur ein freundtliches ſeubetliches Wort/ daß ſie jhren frommen Abraham einen Her:n heyſſet/ Gen. 18. Horſtu wol Petre/ du groſſer Chriſt⸗Cantzler/ flugs mach dich auff/ vnnd ſchreib mir das in mein Bibel vnnd ewiges Him⸗ melbuch/ ſpricht der HE vnſer G. OTt/ das muß alles groß ge⸗ ruͤhmet koͤſtlich ding ſein/ k. Pet. z. Das arme guthertzige Weib⸗ lein/ wer es auch geweſen/ geuſſet ein wenig Nardenwaſſer auff das Haupt Chriſti/ Matth. 26. Johan. 12. Jaja ſagt der Her: Jeſus/ woͤllet jhr Evangeliſten das Evangelium beſchreiben/ ſo vergeſſet mir deß frewleins nicht: Kuͤrtzlich davon zuredẽ/ Bona opera pla- cent propter perſonam reconciliatam, Vuſer werck gefallen GOTt wol vmb vnſers Bruders Chriſti willen/ vnnd ob ſie ſchon noch hoͤckicht vnnd krum ſein/ ſo tretten wir doch darmit vnter den freyen außgebreyteten Himmel/ darunter regiret Vergebung der Suͤnden/ vnnd wann der Teuffel ſchon Fewer ſpeyete/ ſo muß dan⸗

noch nichts verdamlichs ſein/ an denen die da ſein in Coriſto Isſu/ Rom. 8. Das ſehen wir an den beyden Bruͤ⸗ dern Abel vnnd Cain/ einer Opfferte ſo wol als der ander/ Geneſ. 4.

Aber daran ligt es: Abtl iſt lieber Sohn durch den glauben an den verheyſſenen Heyland/ Hebr. ir. Das ſehen wir an den Phariſeern

vnnd Schrifftgelehrten zu Jeruſalem/ die Opfferten auch/ noch

dannoch ſpricht Chriſtus zu jhnen/ Matth.9. Ich habe wolge⸗ fallen an Barmhertzigkeit vnnd nicht am Oſſper: Was iſt die Vrſach? Im is. Pſalmen ſtehet: Bey den Heiligẽ

biſtu heilig/ vnnd bey den frommen biſtu from/ vnnd

bey den reinen biſtu rein/ vnd bey den verkehrten biſtu verkehret: Vnd Rom. 4. Was nicht auß dem Glau⸗ ben iſt/ das iſt Suͤnde. Wann dann nun die Perſon bey

GOttrechtſchaffen iſt durch den Glauben/ ſo laͤſt erihm GOTt Od alle