Teil eines Werkes 
Erster Theyl (1613)
Entstehung
Seite
129
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de ölice nflei Be⸗ ndelin under⸗ vnnd inigen wirſn ſiſic hung ite da reun⸗ Ampt diene. inſa⸗ Sor⸗ nerck⸗ naſſen wach⸗ Art⸗ ezeit⸗ War⸗ tes ſe⸗ ſaber doder durch hriſt⸗ ige⸗ ol- mer/

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Erſter Theyl. 729 er frewde gehalten worden/ darbey dann vnſer lieber Superin⸗ tendens Seliger auß Vaͤtterlicher ſorgfeltigkeit allen fleiß an⸗ gewendet/ damit alles in guter Ordnung vnnd gebuͤr wie dann auch durch GO TTESSegen geſchehen) verꝛichtet wuͤrde: Sindt dardurch ſeine alte gewoͤhnliche Haubtfluß etwas erꝛegt/ al⸗ ſo/ daß er nechſt Donnerſtags morgens ein fluß im rechten Augẽ empfunden/ vnnd daruͤber geklagt/ wie dann auch daſſelbige Aug ſehr toͤdlich geweſen. Hat aber gleichwol ſoſchen zufall/ damiter ſei⸗ nen frembden lieben Geſten vnnd Freunden ferꝛner beywohnen/ die angefangene Chriſtliche froͤligkeit/ nicht eben zerſtoͤren moͤchte/ nicht allzuhoch geachtet: gleichwol/ wie vnterſchiedlich wahr ge⸗ nommen wordẽ hat er jhm zu zeiten das Haubt in die Hand gelegt/ vnnd tieffe ſeufftzen von ſich gehen laſſen/ auch bey der Abentmal⸗ zeit etliche nachdenckliche rede gefuͤhret/ von ſeinem Geburtstag welcher ain nechſtverſchienenen Montag geweſen) vnnd wie wun⸗ derbarlich jhn vnſer lieber HERR GO T Tgefuͤhret/ dem er

auch ſonderlich gedanckt hat/ vor ſeine groſſe Gnade vnnd Segen

gegen jhm vnnd die ſeinigen/ vnnd vmb ferꝛner gnad gebeten/ er iſt vnderſchiedlich auffgeſtanden/ vnnd ob er wol die anweſende Geſt zur froligkeit ermahnet/ hat er doch vor ſich wenig trincken woͤllen/ ſondern hald mit einem hie/ baldt mit einem andern da rede gehaltẽ/ vnnd vnder andern einen ſehr guten freund an das Fenſter gefuͤhret/ vnnd von etlichen mißverſtenden/ ſo zwiſchen jhme vnd andern vor⸗ gefallen/ geredt/ vnd mit groſſer Bewegung geſagt/ es ſeye jm leyd/ daß er im mißverſtandt ſiehen ſoll/ er wolle alles auß ſeinem Her⸗ ten fallen laſſen/ vnnd anders nicht/ als Chriſilich vnnd freundtlich geſinnet ſein/ vnd nach muͤglichkeit alle gute beforderung erweiſen. Demnach hat er ſich wider geſetzt/ vnnd hat man die geringſte trawrigkeit oder Wehethumban jhm nicht geſpuͤret/ auſſer dem/ dz er zu zeiten tieff geſeufftzet. Nach dem nun die neun Vhr vor vber wahren/ vnnd die zehen herbey nahen woltẽ/ habe ich nach beſchehe⸗ ner GOT Tes Danckſagung meinen asſapka von den vbrigen

Heren