In Gebirgslagen hat er sich auch bewährt, und er wird namentlich im Erzgebirge und im Vogt- land zu Neupflanzungen gern verwendet.
Das Laub ist kräftig, mit etwas rauher, stumpfer Oberfläche. Die langen Blattstiele geben den Blättern ein flaches, etwas hängendes Aussehen. Die Knospen sind lang und spitz, etwas wollig überzogen und liegen eng an den Zweigen an.
Die Blüte beginnt früh. Der regelmäßige, reiche Behang der Bäume mit Früchten läßt auf die Widerstandsfähigkeit der Blüte schließen.
Schlechte Eigenschaften.
Wenn diese Sorte auch, soweit man bis jetzt urteilen darf, im ganzen als widerstandsfähig angesehen werden kann, so hört man über sie doch auch vereinzelte Klagen über starkes Auf- treten von Mehltau.
Die Früchte werden sehr oft stippig und glasig, und sie neigen auch am Baum zur Fäulnis. Trotzdem kann man den Großherzog Friedrich von Baden bis jetzt wohl als einen der besten Bismarcksämlinge bezeichnen.


