Die Sternrenette wächst ziemlich kräftig und bildet hochkugelige Kronen, die gesund und wider- standsfähig bleiben, wenn sie an einen Standort gepflanzt wird, der ihr ausreichende Feuchtigkeit liefert. Wiesen und Viehweiden mit feuchtem Untergrund sagen ihr zu, in trockenem, sandigen Boden dagegen geht sie sehr früh an Spitzendürre zugrunde.
Die Blüte beginnt sehr spät und dauert lange, scheint aber gegen Nässe empfindlich zu sein, denn die Erträgnisse sind nur mäßig; die Früchte sitzen zu vereinzelt, sind aber fast alle von gleichmäßiger Größe. Die Fruchtbarkeit setzt auch erst spät ein. Daher rührt auch die spärliche Verbreitung in anderen Gegenden außer am Rhein, wo sie auch in der Tragbarkeit be-


