einen Wuchs wie die Eichen, breit, knorrig, mit hochgewölbter Krone; sie erreichen ein sehr hohes Alter. Auch in der Umgebung von Hildesheim und Kassel hat sich diese Sorte bis in die heutige Zeit erhalten. Wer im Besitz solch alter Bäume ist, wird deren Wert stets hoch ein- schätzen, da sie ihm trotz des vielleicht niedrigen Einheitspreises des Zentners reiche Einnahmen bringen. Neuerdings wird der Kuhfuß aber nur noch wenig zu Neupflanzungen verwendet, weil seine Ernten erst beginnen, nachdem der Baum 15 und mehr Jahre alt geworden ist und auch deshalb, weil die heutigen Ansprüche an eine gute Handelssorte durch die Speckbirne nicht mehr erfüllt werden.
An den Boden ist die Sorte nicht ganz anspruchslos, sie verlangt warmen, feuchten Boden. In trockenem Boden fallen die Früchte leicht vom Baum.
Nur für Hochstammpflanzungen und auch nur vereinzelt in Hausgärten sollte man sie ver- wenden, um den eigenen Bedarf an Kochbirnen zu decken.
Schlechte Eigenschaften.
Die Tragbarkeit tritt zu spät ein. Die Sorte leidet unter Fusikladium.


