–„0
. IFiürbitte fuͤr alle Menſchen. 251 nen ſ. Pflantze in die Hertzen aller Gewaltigen rnx tedancken des Friedens/ hilf, daß die Edlen dngo anch nach GOtt fragen, gib allen Raͤthen heil⸗ ttinn une Anſchlaͤge/ verleihe allen Richtern die Ween rrechtigtelt und allen Beamten die Barm⸗ uahe ärtzigkeit;
* 0 Auf daß bey uns und uͤberall das Boͤſe ge⸗ eilgag lafet/ das Gute belohnet/ dem Ubel geſteu⸗ ducn was loͤblich iſt, erhalten, und ein jedwe⸗ Gtaae in ſeinem Amt treu erfunden werde. denn rr. O treuer GOtt, regiere alle Untertha⸗ ur unn, daß ſie ihre Obrigkeit lieben, ihre Herr⸗ u a ſaft ehren/ den Geſetzen folgen/ und wenn wemat anothig iſt, Guth und Blut fuͤr dein Wort Kmä ifſetzen moͤgen. deftiten 2. Ja, erhalte unſer gantzes Vaterland im boaſmaten Flor, mehre ſeine Einwohner, ſegne ſei⸗ degen Handel/ foͤrdere ſeine Handthierungen/ alte den Ackerbau, beſchehre dienlich Wet⸗ nehn, und gieb zu allen Dingendein Gedeyen. „unn 113. Hingegen ſo behute deine gantze Chri⸗ gtaamnheit vor Peſtilentz und anſteckenden Seu⸗ garulnen/ vor Uneinigkeit/ Unruhe, Krieg und genitcitreit, oder ſo wir ja mit unſern Suͤnden die⸗ Saeten S verdienet haben, ſo laß doch deine Gerechten nnenicht gar in der Noth umkommen; ſondern er⸗ Vurraef achlte uns in der Peſt, ſaͤttige uns in der Theu⸗ lurm ung/ beſchuͤtze uns im Kriege, ſegne die ge⸗ manmſchten Waffen, und gieb uns bald wieder den
6—
ſweneben Frieden. 4 15. Be⸗


