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Neues Waldeckisches Gesangbuch für den öffentlichen und häuslichen Gottesdienst
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4 3. 294 234 Gebet einer Wittwen. di keinesJ

ein Hertzen⸗Kündiger, weiſt aller Menſchen Ge, liat dadm muͤth und Eigenſchaft. Haus und Guter erbende zeielte Fühnn⸗ Eltern, aber ein vernuͤnftiger Mann oder Weib gber n kommt vom HErrn, denn es iſt eine Gabe und Ges gich« ſchenck des Allerhoͤchſten, und wird dem gegeben, de derrà in GOttes Furcht lebet. Derhalben ſchreye ich ut Verlt: tzigkeit, mich vor den Feindſeligen und Grimmugm erö dn? behüten, um IEſu Chriſti deines lieben Sohnsml Kuduen biſame len, Amen. der in nic

Gebet einer Wittwen. ſeyn raute ich du getreuer, huͤlffreicher freundlicher und 1 he un. gnadiger GOtt, der du dich ſelbſt einen Vatet Wit Büſ

moͤge ſeliglich in Fried und Einigkeit leben, dunſſ ſfann aurr Sen

der Waͤiſen, und Richter der Wutwen genennet haſt dasll 5 Einen Vater der Waͤiſen, dieweil ſie keinen Vater hüte d lldd auf Erden haben, der ſie ſo hertzlich liebet, als ſenn fir ſe unm. leibliche Kinder, der ſo fieiſſig und emſig für ſie ſor ſhnn pen get als ein leiblicher Vater, der ihnen ihre Nothdurſt dih eßze m. ſchaffet als ein Vater, der ſie erzeucht, ſie troſtet, mim Pluun ſich uͤber ſie in Kranckheit und Elend erbarmet, als ſe. i Piauth ſich ein Vater uͤber ſeine Kinder erbarmet, diß freund ncti liche, holdſelige Vater⸗Amt haſt du dich erbotten nyta auf dich zu nehmen, darum wirſt du es auch an mir, manle an meinen und allen armen Waiſen, gantz baͤterlich troce und treulich verrichten, meine und alle arme Waͤs nach s ſen, vaterlichlieben, verſorgen, ernaͤhren, erzi Kelm ir hen, ſie troͤſten, und dich uͤber ſie als ein hertzlicer God dumd Vater, erbarmen. Einen Richter der Wittwen ret ſatenn haſt du dich genennet, weil dieſelbigen viel von der. dni n at, ungerechten Welt leiden muͤſſen, und keinen Schuß durch undhr noch Troſt haben, und als Elende, Troſtloſe, Ver⸗ Hn Inan laſſene, alle Wetter muͤſſen laſſen uͤber ſich gehen: tt ünts Darum bitte ich dich demüthiglich, weil dugeſagt m rrie haſt: Der HErr, der dich gemacht hat, den ar diüg

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