in Heſſen und den benachbarten Landen.
DObgedachter Dilichius, am 37. Blat, uneldet, daß dieſe Statt den Namen deßwe⸗ Aen habe, weiles ein gezwungen Orth vom
ebuͤrge, Moraſſen, und Waͤlden. Dann auf der einen Seiten ſeye der hohe Malcheberg Melibocus) ob dem al⸗ ten Berg⸗Schloß Bickebach, der auch ſei⸗ ner Höhe, und Spitze halber, von den Innwohnern der Spitzberg genant werde. Auf der andern Seiten ſeyen Waͤlde, Er⸗ len, groſſe Lachen, Suͤmpff, und Graͤ⸗ ben, auch biß an den Rhein hinan. Die Kirch dieſer Statt habe Graff Eberhard zu Catzenelenbogen, ſo im Jahr 1403. ver⸗ ſtorben, gebauet. Julius Wilhelm Zinc⸗ geef„in Teutſcher Nation Sinnreichen
Reden, im 1. Theil, am 326. Blat, ſchrei⸗ bet von dieſem Orth alſo: An der Berg⸗ ſtraß ligen 2. Staͤtte nahe beyſammen, Beusheim, ſo Pfaͤltziſch, und Zwingen⸗
151 berg, ſo Landgraͤſſiſch. Dieſe vexiret man mit Kaͤſen, jene mit dem hinden Nachkom⸗ men, weil ſte, wie ich berichtet,(ſagt er) in einer Pfaͤltziſchen Vehd, als ſie auffgebot⸗ ten waren, mit ihrem Fahnen zu ſpal kom⸗ men. Daher noch ein Sprichwort: Sie kommen hernach, wie die von Bensheim.
An. 1647. kurtz nach Eintritt des Apri⸗ len, wurden die Frantzoſen in Zwingen⸗ berg, von den Franckenthalern, und Hoͤch⸗ ſtern, uͤberfallen.
Unfern von Zwingenberg ligt das ſchoͤ⸗ ne Schloß und Berghauß Viechten⸗ berg, am Elngang des Ottenwalds, iſt faſt in die Vterung gebauet, und mit Ge⸗ buͤrge und Waͤlden umgeben.
(NB. Auf dem 128. bl. 1. Column. und 30 Zeil ließ nach Ziegenhain.)
und ehe dann Treyſe oder Ziegenhain a.
Namen⸗
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