Hœnonius; D. Joch. Pinciertts, Lazarus Schonerus, D. Hieronymus Treutler D. Otho Melander, Georgius Paſor, Erneſtus Nolde„ Johannes Henricus Altſtedius, vnd andere vornehme Maͤnner mehr.
Johan. Henricus Dauberus ziehet die Stifftung ſelbiger Schulen ins Jahr 1585. vnd ſagt, in der Leich⸗ Rede/vom abſterben deß Printz Bederze Henrichen von Ora nien, bag. 100. ſeq. alſo: G9t mes Jol nannes Naſfovius, frater Wilhelmi Principis Araus. Anno 15975. Scholæ fundamenta jecit; cui communem Germaniæ cladem expertæ,& aliquandiu
in Heſſen vnd den benachbarten Landen.
Herbornæ, Illuſtris
87 Wetta zwiſchen dem Ampt Bacha, vnd
der Statt Berka(welche halb Saͤchſiſch, Jvnd hal b Herßfeldiſch,) iin Nider Heſſi⸗ ſchen Ampt Friedewald gelogen⸗; dahin man, von dem Sulling etwald d, eine groſſe menge Holtzes, auff der? Irt, zum Waſſer bringet, vnd von dannen auff ſolchem hin⸗ ab nacher Allendorff ins Saltzwerck floͤſſet. Es hat allda ein hoͤltzerne Bruck vber dle Werra⸗
H ermanſtein.
Jeſes Orth, em Adeliches Hauß, ligt hey Wehß ben Fuͤrſtlichen Heſſiſchen Territorio, ſo wider die Wetterawiſche
languidæ, vitam,& vires, poſtliminio ve. Graffen von Land Graff Hermann in
lut reſtituere nunc nititur IIluſtriſſimus Co- mes Ludovicus Henricus Nancenm m- bergenſis. Biß hicher dieſer. Vnd zwar, daß die beſagte Schul allhie ſich wider auff⸗ rich te, iſt auch auß Franckfurt geſchrie ben worden. Deß Jahrs 1650. im Mayen, ſeyn etliche Wunder⸗Brüͤnn, bey dieſer Statt, an einem ziemlich hohen, vnd duͤr⸗
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Ja
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Thuͤringen Anno 1376. erbawet ſeyn, vnd dahero den Namen tragen ſoll. Stehet jetzo den Schencken zu Schweinsburg zu; von deren einem es auch annoch bewohnet wird. Zwiſchen den Herrn Graſſen zu Solmse Gretffenſtein eins, vnd den Schencken zu
Scheinehera, andern Theils, haben ſich einige Streitigkeiten erhoben, welche aber
ren Berg, entſtan den, von deren Wunder⸗ im Jahr 1639. den 26. Octobr. durch einen
ſamen Wuͤrckung 32 die Fr ranckfurtiſche Herbſt⸗Re 3 itlon de beſagter 83. ſeq. zu leſen. Im ſechſten Theil deß Theatri olen zehet fol. 1189. vnder an⸗ derm, ievenra alſo: im Majo, ſeyn naͤchſt ober der Statt Herborn in der Graffſchaft N aſſaw⸗Catzene enbogen.„ſechs heylſame Wunderbrunnen, wider allerley Kranck heitten, au einem ziemblich hohen, vnd düͤrren Berg, nach vnd nach, entſprungen: vnd hat eine Perſohn, ſo viel Jahr ſtumm gewef ſen, die Sprach allda wider erlangt.
Sie lauffen durch eine Erde, ſo einer Ter- ræ Sigillatæ gleichet. Vnd leydet das aß ſſer kein Gifft, auch kein vnrein Ge⸗ chirr.
Sonſten iſt Herborn auch bekandt we⸗ gen deß Wüllenweber Handwercks, vnnd deß Wuͤllen Tuch Handels, ſo darinnen getrieben vnd gemacht wird. In der Lim⸗ purgiſchen Ch wiſehelrd,e Blat, daß die Burg bey dem Staͤttlein Herborn, zwiſchen den Jahren 1380 vnd 35. Greif⸗ fenſtein genannt, gebawet, oder auffge⸗ ſchlagen worden.
Heringen/
JIN den Taflen Haringen, ein abſon⸗ derlich Gericht, zu beyden ſeyten der
ſonderlichen Vertrag auffgehoben, vnd
n Jahrs, p. alles verglichen worden.
Herßfeld.
Ns gemein Hirſchfeld, vom Dreſſero; Jein neaß h. Brouvero, und Caſp. Ens;,
Herolfesfeldia, oder Herolfsfeld, von ei⸗
nem Herolfo, der dieſe alte, vornehme, vnd an einem ſehr luſtigen Orth, nicht gar eine Tagreyſe von der Statt Fulda, vier Mey⸗ len von Ziegenhain, vnd an der Fulda gele⸗ gene Statt, erbawet haben ſolle, genant. Wilhelm Dilich ſchreibet im erſten Theil ſetner Heſſiſchen Chronic, am 111. vnd z0. Blat, von dieſem Orth alſo: Es haben da herumb vor Zeiten die Heſſones gewohnet, vnnd wird das Stifft Herßfeld zu Nieder⸗ Heſſen gerechnet. Es ligt zwar ſolch Stifft nicht beyſammen; das jenig aber, ſo dieſes Orts in Heſſen, hat ſeine Graͤntzen mit der 3 Buchen, Graffſchafft Ziegenhain, vnnd dem Nieder ⸗ Fuͤrſtenthumb. Anno Chriſtt 1037. brante das Stifft in der Statt Herß⸗ feld gantz ab, vnnd ward darauff von den Aebbten Maginlhero„ vnnd KRuchardo Freyherrn von Beuren, wie Abraham Sawer amon. Blat ſchreibet wiederumb aufſgebawet. Iſt ein wunderlich, vnd kunſt⸗
relch


