28 Beſchreibung
rholdo, Henrico und Leopoldo, Biſchoffen zu Nuͤrnberg/ aus dem Zolleriſchen Stam̃⸗
daſelbſt gantz frey und ablolut, darzu alle ih⸗ re Inwohner von aller Steuer/ Beeth/ Auff⸗ lag und andern Beſchwerden/ wie die auch
haͤlt/ durch Heurath/ mit ſeiner erſten Ge⸗ maͤhlin Eliſabeth/ deß letzten Hertzogs zu Meranien Ottonis Tochter uͤberkommen;
Namen haben moͤchten rotaliter exempt wie Limnæus lib. 5 de Jure publ c. 7,. 184.
und frey gemacht worden ewiglich. Welche num. 13. ſchreibet. Der Naim ſolle voun auß⸗ Privilegia die Roͤm. Kaͤyſerliche Majeſtaͤt reuten herkommen/ und ſo viel als einen Carol IV. Glorwuͤrdigſter Gedaͤchtnuß nit Wald/ oder wuͤſten Ort/ der geſaubert/
allein ſpecialiſſumc confirmirt, ſondern der geſtalten von Kaͤyſerlicher Macht und deß Reichs Befreyung vermehrt/ daß auch die Inwohner derſelben allerley Gewerb und Handthierung treiben/ und doch keinerley Aufſatz noch Anlag vom Krieg/ vom Bau von Wacht/ oder wie daß genannt ſey/tragen oder leiden doͤrffen/ als andere Buͤrger zu Bamberg/ ſondern deſſen in allen Zeiten und Sachen ewiglich befreyet verbleiden ſollen: welches gewißlich ein ſehr ſchoͤne und groſſe Befreyung/ dergleichen un Roͤmiſchen Reich uicht viel zu finden.
Bantz/ Bantum.
In ſchoͤnes Cloſter/ Benedictiner Or⸗
dens/ zwiſchen Bamberg/ und Coburgy aber auf der ſeiten gelegen; von dannen man auffs Dorff Simau/(ſo zwar im Coburgi⸗ ſchen ſein Lager hat; aber denen beyden Ade⸗ lichen Geſchlechten Koͤnitz/ und Branden⸗ ſtein/ gehoͤrig iſt) 1. und ferners/ von dar/ auf Coburg /auch eine Meilwegs hat. Von dieſem Cloſter ſchreibet P. Gabr. Bucelin. in Germania Sacra, alſo: Bantum, vulgò Bantz/ Caſtrum olim Baronum de Bantz. 9. robuſtiſs. turribus firmatum, poſtea in Cænobium Ord. D. Benedicti converſum, & S. Dionyſii honori conſecratum. Fun- datricem hab. Alberadem Comitiſſam de Bantz, Hermanni Marchionis Vochburg. Viduam, poſtquam is in haſtiludio lancca transfoſſus, occubuerat. Reſtituit idem Monaſterium S. Otchòô, Bamberg. Epi- ſcopus,&c.
Barreut/ Bayreuth.
NIrd von Theils Bareuth/ Pareuth
W und Payreuth geſchrieben. Pun d Meilen von Culmbach/ und z. von Boten⸗ ſtein/ und iſt ein Marggraͤffiſch Brandenbur⸗ giſche nach Culmbach/ Herrn Marggraff Chriſtian(der Anno 1581. den 30. Januarii, geboren worden/ und bißweilen allhie Hof haͤlt) gehoͤrige Stadt/ die Fridericus, den man insgemein vor den Erſten Burggraven
Aſchen gelegt worden.
und zum Bau gerichtet worden/ bedeuten.
Muͤſte alſo Baureut geſchrieben werden. Siehe unten Culmbach: Item Bruſchium, in Beſchreibung deß Vichtelbergs/ pag. 25. ſeq. daſelbſt er alſo ſchreibet: Hie iſt zu mer⸗ cken/ daß die alten Teutſchen gemeiniglich die Ort/ und Flecken/ haben Reut genennet/ da etwan viel Holtz/ und Waͤlder geſtanden/ an dero ſtatt/ Doͤrffer und Staͤdtlein/ ſind zu bauen angefangen worden: welches am Vichtelberg augenſcheinlich/ denn hierumb viel Flecken und Hoͤrffer ſind/ die von abge⸗ hauener Waͤlder wegen heutiges Tags noch alſo genennt werden/ als Parraut eine Stadt an dem Maͤyn gelegen/ etwann drey Mell vom Vichtelberg/ hat den Namen von zweyen Waͤlden/ die man alldaſehe die Stadt iſt zu bauen angefangen worden/abgehauen/ und abgebrennet hat. Daher haben auch den Nanien Rigelsreut/ Frauenreut/ Po⸗ lenreut/ Winnersreut/ Hauenreut/ Per⸗ gersreut/ Sigersreut/ Lorenreut/ und ande⸗ re mehr. Biß hieher Bruſchius. Anno I1621. den 23. Junii/ iſi Barreut/ ſannnt Kirchen/ und Rahthauße/ biß auff 18. Gebaͤu/ in die gelegt So hat auch Anno 1631. im Septembri/ der von Friedland
dieſe Stadt unverſehens uͤberfallen/ gantz
außpluͤndern/ ctliche Inwohner/ und Buͤr⸗
ger/ niedermachen/ und gefunglich hinweg
fuͤhren laſſen/ welches auch zu Creuſſen/ und Pegnitz/ geſchehen. Jugleichem iſt Anno 34. im Sonnner/ dieſe Stadt/ mit Stuͤck⸗ und Granaten zur Ulbergab bezwungen worden; wie in dem Theatro Europæo, Und in den Relationen/ ſtehet. Wie es ihr ſon⸗ ſten bey dieſem Krieg ergangen/ davon haben wir keine Nachricht/ ohn, daß Anno 1641. der Schwediſch General Feldmarſchall/ Io⸗ hann Bannerſin ſeinem Zug nach der Obern⸗ Pfaltz/ von Hof/ und Gefreß/ auch hieher
kommeniſt. Es hat dieſe Stadt Herrn Marggraff Chriſtian von Brandenburg zu Culmbach zugehoͤret/ welcher Anno 1591. den z0. Januarii/ gebohren worden/ und mit ſeiner Gemahlin/ Frauen Maria/ Herrn Marg⸗ gruff Albrecht Friderichs zu Brandenburg, Hertzo⸗
Hethoh in Ich ben fo kurter Annam und Fur 20. Dec lam,§ Sachſe Anno Erdmar Octobr. Anno16 welchen 41. den phien/ Ernſten Tochter/ Anno 44 Ernſten! Marggre vembris, Auguſti, ral Wahl ſie/ undf Ranzion. Füͤrſtliche die bißher ſunaus alten da den Decker dere Mobil zwar kem vom Schn richtet. S deß Herrn oöben den E
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