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Heſſiſche
Hon alter und newer form und geſtalt deß Landes.
On dieſem aber/ vann man Tacito/ Se⸗ S nec⸗, Straboni/ und anderen glauben Nen muhß/ befind ſichs/ daß zu der alten
= Catten zeiten Heſſen ungeſtalt/ wuͤſte/ rauh/ unartig/ aber reich an vieh geweſen. Sihe zu ein ſoſch land hat unſere großvaͤter erzogen/ und ernehret/ ſthe ein ſolche wiltnuß hat ſich in ſo frucht⸗ baren und luſtigen ort durch den ſegen Gottes ver⸗ kehret/ daß auch hierob der vorbemelten ſcribenten zeugnuß gleich als ein fabel zu achten. Dann ſchaw doch an die liebligkeit der ſchoͤnen und luſtigen thale/ und wie dieſelben von den vielfeltigen farben der kreuter und blumen glentzen und leuchten: ſchaw an den ſchonen proͤſpect und anſehen der ſo hohen berge und felſen/ den lieblichen angenemen ſchatten der lufftigen/ ja luſtigen waͤlde: ſchawe an den ge⸗ ſchlachten boden der felder und huͤgel und ihre ſchoͤ⸗ ne fruͤchte/ dieweintregige berge/ die groſſen und klei⸗ ne flieſſende waſſer/ wie ſte daher rauſchen/ und das erdreich befeuchten/ die wolſchmeckende kuͤhle bron⸗ nen/ wil geſchweigen/ wie artig hin und wieder die groſſe und kleine Staͤdte/ die hohe bergheuſer/ die flecken/ Caſtell/ dorffe und ſchloſſe diſponirt und verſetzt
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