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Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
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4 Heſsiſche.

Suevi Semnones die in der Marck Brandenburck vnd Lausniſß gehauſet/ vnnd ſind geweſen dieeltiſte vnd edleſte Schwaben/ Suevi Longobardi/ ſo an denen Chaucis vnd Cattis gewoh- net etwa im ſtifft Muͤnſter/ vnd von Narſete nachmaln in lra⸗ lien abgifordert vnd daſelbſtẽ ein mechtig Koͤnigreich angerich⸗ tet haben: Suevi Reudigni oder auch Vendigni nach des Rhe- nani correction, Aviniones, Varini, Endoſes, Suardones vnd Nuithones, welche ſaͤmptlich der alten Teutonum, als ſie neben denen Cimbris in Italien verruckt/ ſitze in Meckelburg vnd Pommern ingenommen/ aber doch hiernacher daſelbſten entweder abgezogen/ oder von denen Slavis ausgereutert wor⸗ den. Dan die Vengigni ſind in Rhætiam verrucket vnd haben daſelbſt die Stadt Vendignum erbawet: Die Aviniones ſind in Finlandt kommen die Nuiĩchones aber ſind beneben denen Vandalern vnnd Burgundionibus auffgebrochen/ vnd haben Nuithlandiamoder Uchtlandt ingenommen. So waren auch die Hermunduri Schwaben/ welche nachmaln beneben etli- chen aus denen Semnonibus zun Vendignis in Rhætiam kom⸗ men vnnd daſelbſten das jetzige Hertzogthumb Schwaben an- gerichtet.

Von der Situation vnd gelegenheit des Heſſenlandes zu vnſern zeiten.

V dieſer zeit aber liget Heſſen faſt in mit⸗ ten Teutſchlandes/ vnd hebt ſich an ſeine lenge von Mittagwarts jenſeid des Mains gegen der Pfaltz/ endet ſich aber an der Weſer/ vnnd Braunſchwigiſchen

vnd Padeborniſchẽ grentze gegen Mitternacht. Vff der rechten ſeiten nacher auffgang der Sonnen ligt das Thuͤringerland ſambt angrentzendem Francken:

ond