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Sein Geiſt, der ſcheuet nicht die duͤſtre Grabes Gruft, Da Ihn ſein guter HErr zu einem Leben ruft,
Wo Er der Sorg und Angſt auf ewig iſt entnommen: Ob er gleich uns zu fruͤh, zu ſeiner Ruhe kommen.
Nun ſteht Er hoch erfreut dort vor des Lammes Thron, Und hat ſchon jtzt erlangt, den Gnaden vollen Lohn, Den GOtt verheiſſen hat zu geben ſeinen Knechten, Mit welchen Er einſt wird ſtehn zu des Sohnes Rechten:
Wir goͤnnen Dir das Heyl, das Du ſobald erlangt,
Wir goͤnnen Dir den Schmuck in dem Dein Scheitel prangt. Doch unſern Geiſt umhuͤllt ein Schmerzen volles Leiden,
Da wir den Vater ſehn ſo fruͤhe von uns ſcheiden:
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Da Dich der Tod ſo ſchnell von unſrer Seite raubt
Ch' noch ein graues Haar ziert Dein uns ſchaͤtzbar Haupt, Eh' Du die Deinen kannſt erziehn zu GOttes Ehren, Und die Unmündige die Furcht des HErren lehren.
Jedoch der GOtt, der ſich, der Wayſen Vater nennt, Wird den ſo Ihm vertraut und ſeinen Namen kennt, Gewißlich in der Welt auch zu verſorgen wiſſen
Und dieſen bittern Kelch durch ſeinen Troſt verſuͤſſen.
— H 2 Ihm


