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Die Verbindlichkeit wahrer Christen, nach dem Muster Jesu, ihren Willem dem Göttlichen Willen zu unterwerfen : Wurde als ... Herr Johann Jacob Plitt ... am 5ten April 1773. durch einen seligen Tod diese Welt verlassen ... vorgestellet / von Johann Jacob Willemer ..
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Uunſer ſeel. Herr Senior erblickte das Licht der Welt im Jahr 1727.

den 27. Febr. zu Wetter, einer im Oberfuͤrſtenthum Heſſen gelegenen Stadt. Sein noch lebender Herr Vater iſt Johann Conrad Plitt, Burger und Handelsmann daſelbſt. Die Frau Mutter aber, welche vor etlichen Jahren geſtorben, war Anna Maria Mayin, Herrn Johann Herbold Mayens, gleichfalls Burgers zu Wetter, eheliche Tochter. Einige Tage nach dieſer ſeiner leiblichen Geburt, nemlich den 1. Maͤrtz, wurde er durch die Heil. Taufe ſeinem Heiland IEſu Chriſto einverleibet und empfieng zum Andencken derſelben den Namen Johann Jacob. Seine von ihm jederzeit

zaͤrtlich geliebte Eltern, lieſſen an ſeiner Erziehung nichts ermanglen. Schon

in dem dritten Jahr ſeines Lebens, ſchickten ſie ihn in die oͤffentliche Schu⸗ len, welche er bis in das Jahr 1741. beſuchte und in der lateiniſchen und griechiſchen Sprache einen guten Grund legte, auch einigen Anfang in der hebraͤiſchen Sprache machte. In dieſem Jahr um Oſtern brachte ihn ſei in Herr Vater, um den bisher gelegten guten Grund weiter auszufuͤhren, nach Lippſtadt auf das Gymnafium, und that ihn in das Haus des Herrn Conrector Muͤnchs, woelbſt er den Unterricht in der lateiniſchen griechi⸗ ſchen und hebraͤiſchen Sprache und in der Theologie nach Frey ingshau ens Compendio ſo wohl oͤffentlich in der Claſſe als beſonders privatim im Hauſe genoß, deſſen ſich der Seelige mit Danckbarkeit noch ſtets erinnerte. Als aber der Herr Conrector Muͤnch 1742 ſtarb, ſo kam unſer Herr Senior in das anſehnliche Gymnaſium nach Soeſt. Hier erhielt er nun ferner in be⸗ nannten Wiſſenſchaften hinlaͤnglichen Unterricht, daß er tuͤchtig genug war, die Academie zu beſuchen. Beſonders legte er ſich ſtarck auf die Welt⸗ weisheit, an welcher er ein beſonderes Vergnugen fand, und ließ ſich dahero noch pr vatiſſime darinnen unterwei en. Nachdem er nun bis in das Jahr 1744. den auf Schulen erhaltenen Unterricht nuͤtzlich angewendet, ſo ent⸗ ſchloß er ſich nach Hauſe zu ſeinen geliebten Eltern zu gehen, und dasjenige

was er eingeſammlet, den Winter uͤber zu wiederholen. Er reiſete auch

wircklich im Monat October von Soeſt ab und kam bey den Seinigen

gluͤcklich an. Den Winter wendete er auch dazu an, ließ ſich

aber

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