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Die Frauenbewegung, ihre Ziele und ihre Bedeutung / von Elsbeth Krukenberg
Entstehung
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Die Mädchen höherer Stände.

Häusliche Erziehung. Berufsſchulung.

Von der RNotwendigkeit und Schwierigkeit, den Mädchen doppelte Berufsausbildung zu geben, war im erſten Abſchnitte die Rede, von der von ſeiten der Frauenbewegung immer wieder erhobenen Forderung, durch Einführung von Fortbil⸗ dungsſchulzwang die die Volksſchule verlaſſende weibliche Ju⸗ gend zur Berufsarbeit tauglicher zu machen als bisher, ſie für hausfrauen⸗ und Mutterpflichten rechtzeitig vorzubereiten, auch über die Schulzeit hinaus Einfluß zu üben auf die noch kaum erwachſenen Mädchen, die allzufrüh ins Leben, in den Erwerb hineingeſchickt werden.

Wenden wir uns nun zu den Mädchen der ſogenannten beſſeren Stände, der beſitzenden Klaſſen, ſo ſehen wir, daß die Frage der Berufsausbildung und häuslichen Weiterbildung für dieſe von Grund aus anders liegt als für die Mädchen aus dem Volke.

Der harte Swang des ſo ſchnell wie möglich Mitverdienen⸗ Müſſens, der die Volksſchülerin faſt ausnahmslos gleich nach Verlaſſen der Schule in die Erwerbsarbeit hineintreibt, fällt für die Töchter der begüterten Stände in den meiſten Fami⸗ lien weg. Länger als die Volksſchülerin beſuchen dieſe jungen Mädchen die Schule. Für Schulgeld, Penſionsjahr, Privat⸗ ſtunden, dann weiterhin für Reiſen, CToiletten, Dergnügungen u. dgl. wird für die Mehrzahl unſerer gebildeten jungen Mäd⸗ chen eine nicht unerhebliche Summe verausgabt.

Nicht Zeitmangel und nicht Geldmangel kein Nicht⸗

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