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Das Buch Extasis beschrieben durch den Edlen vnd Ernuesten J. Johann von der Noot Patricium von Antorff
Entstehung
Seite
103
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H Groſſer Keyſer/ der du kanſt beſcheren Daen ſieg denen die ſchwach vnd krafftloß ſeindt Wider die krafft vnd gewalt jrer Feindt. O ſeligmacher Gott vnd menſch darneben/

O trewer hirt der du ſetzeſt dein leben Fůͤr deine ſchaff/ o heiligen geiſtes Brunſt/

Der ſeelen troſt vnd freudt allein auß gunſt.

O Gott wie iſt deins namens ehr ſo wunder.

Die man an dieſem ort dir thut beſonder.

O Herꝛ wie luͤſtig iſt de Wonung dein⸗

Datauſent Jar kaum eine ſtunde ſein.

Wie güt iſt hier/ wie luͤſtig vnnd beſtendig

Sein alle ding an dieſem ort vnendig.

Welche klarheit/ glantz vnd durchleuchtigkeit

Welch groſſe freudt vnd wohn iſt hier bereit.

Hier wird ohn ſchmertzen freudt vnd luſt gefunden/

Gib mir o Gott das ich zu allen ſtunden

An dieſem ort dir moͤg dienen allein.

Nein edle Seel( ſprach Gott) es ſol dir ſein

Von mir verguͤnt alles ſo ich gezeiget

Dir jetzund hab. Aber die zeit ſich neiget

Das ich widerumb zu deinem leib dich richt

Welch dort mit ſuͤſſem ſchlaff vmbfangen licht.

Dann es wurd ſierben durch langes abweſen/

Aber durch den gegenwort wirds genieſſen.

Geh vnd befelch jm das ers mir allein

Nachfolg vnd lieb/ vnd thu gehorſam ſein

Meinem gebott/ vnd thu gaͤntzlich verachten Vergenglich ding/ nach groſſem guͤt nit trachten⸗/

Bewar es fuͤr weltlicher pracht vnd ehr/

Fuͤr der Voͤlcker vnd Herꝛen gunſt viel mehr.

Dann alle die gehn auff fehrlicher ſtraſſen

Die ſich groſſer Herꝛen gunſt verlaſſen. Dieſe meinen mein gnad durch ſchwetzen viel K Zu h an

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