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Das Buch Extasis beschrieben durch den Edlen vnd Ernuesten J. Johann von der Noot Patricium von Antorff
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Seite
85
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1. 6 2₰ 2 2 P 4. 5,

Ardt dir gen ſie dein hertz mit Lieb geruͤret.

Alſo das du legſt ab die ſterblichkeit/

Vnd mit ewigem leben werdeſt bekleidt/

Dermaſſen das du dich ſelbſt koͤnſt beſchawen/

Im angeſicht der auſſerwelten frawen.

In jr lerneſtu ſelbs erkennen dich

In jr Hertz allein erfrewet ſich/

Kurtzlich zu jr allein thetſtu dich keren/

Ir abweſen war deines hertzen beſchweren.

Damit du dann jr Goͤttliche geſtalt

Ir ſchoͤns geberdt vnd tugend manigfalt/

Fuͤr dir allezeit moͤgteſt ſehn/ biſtu kommen

Endtlich zu Teude der weiſen vnd frommen.

Die dir anſtundt mit fleiß erzeiget hat

Der waren lieb den weg vnd engen pat/

Welcher geht zum vnzergencklichen leben.

Damit du aber nit drauff bleibeſt kleben/

In der widerwertigkeit vnd gefehr⸗

Verſah ſie vns vnd dich mit gutter wehr.

Vnd auff das du deſto baß moͤgteſt beſtehen/

Handt wir dich auch mit gutter wehr verſehen/

Alſo das dir vnſer beyſtandt nit weidt

Geweſen iſt in dem bloͤdigem ſtreit.

Der Jeger bendt handt dein ſeel nit beſtricket/

Dein falſches weib hatt auch gar nichts beſchicket/

Die gifftige pfeill handt dich nicht verwundt/

Die men wider dich ſchoſs zur ſelber ſtundt/

Der hunger/Peſt vnd Krieg welche verderben

So manchen mann/ die taglich daran ſterben/

Haben dir gentzlich keinen ſchaden bracht/

Nach aller deiner feindt grauſame macht.

Welche von deiner wehr zu beiden ſeiden

Mit tauſenden gefeldt ſein vberſchreiten

Thetſtu die Lewen gein ohn alle gefehr Auf 1j