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2 As du des Liechtes ſchein erſt haſt befundent Iſt dir von Gott der Engel zugeſtelt/
Der auch zum oberhaupt iſt fuͤrgeſtelt
SDen Muſen/ als das er dich ſol regieren/
Vnd die welt ohn gefehr ſicher fuͤren/
Vnd das dich/(durch Gottlich ſchickung recht.)
Zur wiſſenſchafft Loblicher kuͤnſten brecht/
Der da auch dich an ſtatt weltlicher guͤtter⸗
(Welche verkeren der menſchen gemuter:)
Begnadet hat mit einem brennenden geiſt/
Das dugroſſe dingen zu ſchreiben weiſt.
Dein hertz vnd Nut hat er dir hoch erhaben
Nit himliſcher Harmoney thun begaben/
In deiner jugendt lieber gehabt haſt
Brunnen vnd Berg/ denn der Koͤnig Pallaſt/
In waͤlden wildt von allen Leuten feren
In hoͤlen auch zu ſein ſtunt dein begeren.
Etwan zu einem holtz dunckel vnd wuͤſt/
Zu berg vnd thal hetteſtu deine luſt/ 8 uff das du(weit von der welt geitz vnd prangen/
Vnd aller boͤßheit/ die ſey hat vmbfangen!)
Moͤgſt deſto baß wenden dein hertz vnd ſein
Tzu Gottes dienſt vnd der tugent allein.
Darnach hat er den hertz zu diſſer ſtunden
Gegen diß frewlein in Lieb thun enzuͤnden/
Welches Aretes ein Edle Tochter iſt/
Auff das durch ſie du werdeſt zu aller friſt
Gluckſelig gar/ dann dein hertz war der maſſen
Durch goͤttliche brunſt entzunt/ das du muſt laſſen
Die wolluſt/ vnd alle weltliche ehr vnd pracht/
Da dich Euclia gern het hingebracht.
Alſo das du zum Paradeiß biſt kommen
Da Cupidon zu Tugend reitzt die frommen.
Bey Venus ſeine mutter ſchon vnd klar⸗—
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