Druckschrift 
Das Buch Extasis beschrieben durch den Edlen vnd Ernuesten J. Johann von der Noot Patricium von Antorff
Entstehung
Seite
40
Einzelbild herunterladen

G war allein vol ſchmertz vnd traurigkeit/ So gar betruͤbt das mir mein leben leit

War/ vnd das ich den dag nit mogt anſchawen/ Alſo plagt mich die liebe der edler frawen/ Alſo wart ich mittrawren angeſprengt Das ich ſchonn thot war in die erdt verſengt: Wannich nit hett mein freudt vnnd leitt geſehen Widerumbfur meinen augen einher gehen: Dardurch anſtundt mein hertz getroſtet wardt Vnnd ſprach alſo gar froͤlich vngeſpartt.

Zonet.

recht magh mandich wollo viel frolicher tagh. Gluckſelig nennen/ weil mein hertz an dir bekommen No Hatt wider ſeine freudt/ mein hertz welchem genommen Seinallerliebſte war/ durch groß vngluckh vnd klagh/ Nun ein ſo lange zeit: daher mein ſeel gantzſchwach War durch des trauwrens viel: gleich wie im felt die bluͤmẽ Verwelcken wen die kalten windt daruber kommen Aſo durch jr abſcheit/ trauwren mein hertz durch ſtach. Aber andir o tagh voll groſſer freudt vnd wohne Fandt ich widerumb mein gluck vnd meines hertzen krone Auff jhrem heupt trugh ſie ein Burgerliche zier. Ich nam ſie bei der handt/ gleich furcht vnd freudt mich thetten Vmbfahen/ jr fuͤſſigkeit/ weſen vnd reden hetten Nir muth gemacht/ alſo Goͤttlich war alls in jhr.

Oj: