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Das Buch Extasis beschrieben durch den Edlen vnd Ernuesten J. Johann von der Noot Patricium von Antorff
Entstehung
Seite
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Ch ward gefurt durch die Goͤttliche ſchonheit

In einen garten gantz woll zu bereidt/

0 So ſchon vnd friſch vnd ſo voll frewd vnd luſte

o Das wan ein menſch beſſer zu reden wuſte

M. Dann Ciceron/ ehr nit zu einicher ſtundt Alſolch ſchonheit vnd gluck erzelen kont.

So viel voͤglein hoͤrt man dort lieblich ſingen/

Souiel bluhender kreuter herfur dringen/

Vnd ſouiel Gallereien ſah man dort/

Auch mancherley garten am ſelben orth.

Vberal ſah man ſchoͤne brunnen flieſſen/

Nanch ſchoͤner baum thet da ſein zweig auß ſchieſſen/

An dieſem ort ſah ich in herꝛligkeit/

Kommen den Gott in Goͤttlicher ſchonheit

Geſeſſen auff einem gantz ſchonen Wagen

Mit lauterm golt ſo reichlichen beſchlagen/

Darinn manch Diamant vnd manch ſchmaragd

Auch manch Rubin gantz koſtlich war gemacht/

Welchs alles war von vngleich groͤſſer werden

Dans lautter golt ſo man grebt auß der erden.

Dieſer Gott zuckt ſein bog in groſſer eil/

Vnd vber all ſchoß ehr ſein ſpitze pfeil.

Vorm Wagen her zohen in ordnung ſchone

Die ſeinen all mit groſer frewdt vnd wonne/

Etlich trugen der vberwunden feindt

Waffen vnd ſchilt/etlich gefliſſen ſeindt

Bieſem vnd engliſch ſafft in ſchonen geſchiren

Auch Waſſer von Damaß jm fuͤr zufuren

Vnd ſonſt viel dings alles von frembder arth

In groſſer pracht jm fuͤrgetragen wart.

Vnd hinden volgt jung vnd alt all zuſammen

Auch manch ſchoͤn weibvol edler zucht vnd ſchaͤmen

Welch altzu gleich ein Kett von roſen weiß

Zuſammen hielt/ verknupfftmit ſonderm fleiß.

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