B9 han/ vnd thun im werck das Widerſpiel.
Mein Kinder leben vnter meinen pflichten Vnd thun ſich nach meim wort tag vnd nacht rich⸗
Site aber meinen mir gefellig noch(ten
Su ſein/ da ſie dem Teuffel dienen doch.
Nun aber wil ich die zu keinen zeiten
Nit han/ die ſo wancken zu beyden ſeyten
So geſtat nit das esyrgendt auff Erdt
Des teuffels vnd der ſuͤnden eigen werdt/
Dann ich hab es durch mein blut thunerloͤſen Darumb wil ich in dieſem Hertzen koͤſen⸗
So entzeug eß dañ vonſallem dem ab/
Das es von meinem dienſt moͤcht ziehen ab. Vnd auff das es ſich deſto baß moͤg ruſten/
Zu meinem dienſt/fuͤr es offt in die wuͤſten/
Das du alſo deſt neher ſeyſt bey mir/
Wie weiter du dich ſelbſt ſcheideſt von dir.
Dann wirſtu mich ſehen wann leib vnd ſeel darne⸗ Folgen dem geiſt/ vnd der ſuͤnd kein ſtat geben.(ben Vnnd wenn du dich verleſt zu keiner Friſt
Auffs Jleiſch vnnd alles ſo vergenglich iſt. Durch eitle ehr thu dich nimmer erheben/ Dann ohn mich wirdt niemandt der ſieg gegeben Dein eygen wil vnd luſt ſol gantz todt ſein/
In meinem dienſt ſoltu han troſt allein
Ich wil dir ſein ein reichthumb vnermeſſen.
Geellehꝛtheit vnd adelheit vnuergeſſen.
Ich wil dir ſein hilfflich an allem ort
Durch meine Gnadt/ wie dir verheiſt mein wort/
Ich wil dir ſein freudt vnd won vnd das Leben. Ich wil dir Troſt in deim anligen geben. In verſuchung wil ich dir troͤſtlich ſem
Auch ſchuͤt vnd ſchirm vnd hoͤchſter beyſtand dein:
Alſo das du wirſt leben ohn geferde⸗
Es ſey
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