Roman, Untertitel des 1. Teils: "Bekenntnisse eines Ungeschickten"; weniger als die Handlung selbst steht die Liebesbeziehung zwischen Lucinde und Julius im Vordergrund. Die Bezüge zu Schlegels Affäre mit Dorothea Veit sind offenkundig. Die Lobpreisung freizügiger Liebe (ohne eheliche Bindung) und der Möglichkeit eines "Rollentauschs" der Geschlechter provozierte die überwiegend ablehnenden Kritiken.