——— Surſehen hilfft nit vil Eim yeden iſt geſetzt ſein zyl Das ſelbig ſtot ſo lang got wil Darumb heb ſich keir ʒe vil 2 LEr winter iſt vergan Unß kumpt der ſummer her Lond eüch nit ſeer verlangen Er bꝛingt vnß nüwe meer Der Glentz vnd auch der Meye Bꝛingen vns fteüd vnd můt Vns kumpt ein gůt geſchꝛeie Froͤwt ſich manch kriegßman gůt Merckent ir gůt geſ llen Was ich eüch nüps ſag Pon dẽ In der loblicheme ʒů koͤlen Reychß⸗ Iſt geweſen ein groſſer tãᷓ taß Von fürſten vnd auch herren Von ſtetten auch deßgleich All die da ʒů gehoꝛre Dem heiligen Roͤmiſchen reich Dar by ſind auch geweſen Pil botſchafft vberal Als ichs han hoͤꝛen leſen a5 7 F ee Fe So iſt ir ein groſſe zal Von künigen Fürſten werren Geyſtlich weltlich all geleich Die hand ʒamen thůn ſchweren Sů beſchützen das Roͤmiſch rych Ein ſteten friden zemachen„ Wol in dem gantzen rych Das ſeind vnß frembde ſachen in yeder lůg für ſich Sol ich von wunder ſagen iſt ir das wol eiß Das auff dem loblichen tage Deütſchland iſt woꝛden eyß Einig⸗ keit düt⸗ Das doch iſt nyegehotet 1 In gar vil manchem 10ꝛ 1 Ir lob was ſchier ʒerſtoͤꝛet 1 Steigt yeßzt wider embot der Adler hat ſchier verloꝛen. Sein federn alle gar Die er in kurtzen iaren Vberkunt ſolt nemen war welſchland iſt gar erſchꝛocken Ab diſer eynigkeit Vnd foͤꝛcht der met ſey gſotten —————————— Dar von iſt lang geſeit wie ſich det traurig Adler . Der lang ʒeit iſt gſin verſchmecht Von eim meer biß ans ander Werd widerumb erhoͤcht Julius babſt der ander it dem künig von Arrogon Bündt⸗Hand mit dem edlen Adler nüß des Ein bündtnüß an genon Spannen iſt darin beſchloſſen Engellandt des ſelben glych. Mir ſampt den eydgenoſſen Das traurt gantz Franckenrich Ein oꝛdnung wil man machen In der gantzen chꝛiſtenheit „Wer das ſelbig würt verachten Gꝛdnũg Dem würt es werden leid der chꝛi⸗ Sie ſygen geiſtlich weltlich kenheit Kein wirt man ledig lan Darumb ein yeder lůg für ſich Sie muͤſſen all daran Zerſto Rein raubery wirt mãnitt laſſen rung der Vff waſſer vnd vff land raub ſch Gar vil wirt man der ſchloſſen loß Die ſolichs vffgehalten hand Ferbtechen vnd zerſtöꝛen Puch ſchleiffen vff den grund Als man es dañ thůt hoͤten 6 1 Das geſchehen iſt yetzund Ein ſchloß das wil ich nennẽ HQohenkreen iſt es genant Man thuͤt es wol erkennen Es leid ins keiſers land daruß hat man groß můtwil trybẽ Vnd kriegt das Roͤmiſch rych Voꝛ in mocht niemandt bleiben Er wer armoderreich 7 zwtkan ffmã haudt ſie gefangẽ Von kauffbüren auß der ſtat tung ho⸗ Vnd in das ir genommen hẽ treen Des ſie kein recht hand ghabt das hat gar ſeer verdꝛoſſen Die frommen reichſtet gůt Vnd hand gemeinglich beſchloſſen 0 ZFeſtraffen irn vbermůt Dapfer hand ſieß an gefangen o gar mit fryem můt Pil karthonen vnd auch ſchlangen Ouch manchen reiter gůt Hand ſie gebꝛacht ʒů ſamen So gar in kurtzer yl Ouch puluer vnd pꝛobanden Hattens auß der maſſen vil Auch haten ſie der fußknecht 3 —— — So gar ein groſſe ſum̃ „ Das ein wunder nemen moͤcht Wo yn ſoͤlch gůt her kumm Ich mag es warlich wol ſagen Es wer eim fürſten ʒe vil Solt er ſolch koſten haben Im wurt nit kurtz die weil Ein tag thet mã beſchꝛiben ſatzũg gõ Wonzell an vnder ſee ʒelnn on⸗ Qb mans moͤcht bꝛingen ʒum friden der ſee Sunſt wer kein feiren me Das ſchloß das můſt ʒerbꝛechen Vn dwer es noch als feſt Iren vbermůt welt man rechen Der kree ʒerſtoͤten ir neſi Mit den võ Rreen thet man reden Das ſieß machten behend Vnd das ſchloß vffgeben Wol in deß keiſers hend Ouch aller anſpꝛach ſich verʒigen Die ſie meinten ʒe han Des waren ſie nit ʒů friden V nd wolten es nit than Sie wolten weder gelt noch gůtẽ Ir antwurt gaben ſie behend Wir hend ein ſchloß iſt gůte Ein tag Das wir wol bhalten wend VPoꝛ dem Keyſer vnd dem ryche dar ʒů voꝛ irem gſchütz Die ſach was in gar leichte Vnd achten ſein gantz nütz Der von Landow thet nit fyren Man ſpürt gar wol ſein witz Von lindow ließ er fuͤren Deß ers groß geſchütz Ein büchßen thůt man nennen Weck auff von oͤſtereich Die muren kan ſie trennen Man findt nit ir geleich Namen ð böchſe Von den andern wil ich ſagen Die heißt der Burlebauß Wann ir iſt vol der kragen So kert ſie vnſauber auß Als dann dg iſt geſchehen Voꝛ hohen Rreen dem ſchloß Solich ſchieſſen iſt nie geſehen Es iſt gantz auß der maß Wol vmb ſanr Martins oben Fiengs ſchieſſen erſt recht an Das ʒittern ward der boden Vmb die kree was es gethon Der Burlebauß der thet ſich regen Dar ʒů wach auff von ðſterych der berg der thet ſich wegen Die muren ſpielten ſich In felſen thet man ſchieſſen Das er in ſtücken ſpꝛang Es thet die kree vetdrieſſen Sie ſumbt ſich do nit lang Sie mocht nit lenger blyben Es was vmb ſie gethon der Burlebauß thet ſie triben 5 Auß dem neſt mit ſim gethon Die kuchin thet er in ver fellen Das was ein boͤſe ſach Er ſpꝛach ir lieben geſellen Hie iſt nit gůt gemach der teüfel iſt anß kummen Vnd bꝛucht hie ſein gewalt Lond vns nit lang hie ſumen Der berg ʒům ſchloß hin falt Es iſt woꝛlich mein rote Wir machen vns dar von Ein vud Wo es vns wurd ʒů ſpate redũg de⸗ So wers vmb vus gethon ren võ kre Mie iſt kein eer ʒů erwerben en. Den rat will ich eüch geben Wañ wir den chſittenwede So koſte vns all das leben Alſo die herren flohen Von iren vnderthon Do ſie das ſelbig ſahen Schꝛüwens ein friden an Wir wend das ſchloß vff geben Vff gnad in ewre hend Das man vns laß by leben entſchul Dann wir kein ſchuld dran hend ucheiih Wir ſind harin geʒwungen hen kreẽ Als arm vnderthon Die herren ſind enrrunnen Hand vns hie innen glon Darumb wend ir vns zů ſagen Ze friſten leib vnd leben Als das wir hinnen haben 3 Wend wir ʒum ſchloß vff geben Die hauhtlüt giengẽ zů ſamen 5 3 Mamen ein kurtzen gedanck Pbman ſie wolt vffnemen Vnd machten es nit langk Das ward in nach gelaſſen Do mit ʒugen ſie ab Etlich ſind verfallen vñ erſchoſſen. Den got ir ſtind nem ab Von ſtund an thet gebieten — 2— S5 Der keyſer Maximian gbot des Man ſolt nit lenger beiten keiſers Das ſchloß ʒerriſſen lan Rein ſtein vff dem andern blyben das wer ſein ernſtlich gbot Da mit wolt er erzetgen Wie ers fürt halten wot Das theten die ſtet behende Vnd ſumpten ſich nit lang Fatten puluer an alle ende Da von der felß ʒerſprang dar an ſoͤllen gedencken All die mit raubery vmbgon Man wirtz ir keim mer ſchencken Wirt ingen diſen lon Das ſchafft der loblich friden Vnder fürſten ſtetten geleich Das ir keiner me mag blyben Einikeit der für⸗ das froͤw ſich arm vnb reich ſiẽñſte All die bꝛuchen das lande Zů fuͤß vnd auch zeroß——— Aut dich du francken lande Du haſt auch ſolche ſchloß warnũg Das ein das will ich nennen Der Sodenberg iſt es genant Man thůt es wol erkennen 4 gantz diüt Das ſchaffen die frũmen Kychſtet Lob etli⸗ Vnd Vm gb ich den pꝛyß 3. rich⸗ Augſpurg ein kron in ſchwoben Witrt es haben kein bſtandt Vnd dar zů auch am Bhyn warnũg Gantz deütſchland vnden vnd oben durch dʒ Würt ir kens ſicher ſyn Der Adler hats erſchliechen Das ſpil iſt erſt angefangen Ts leit ĩ Francken landt Der andern wil ich geſchwigen Man kent ſie alle ſandt Soͤllens ſieß lenger tryben Es ſey in beyrẽ frãckẽ ſchwoben Vnd anch der ſchwebiſch Bundt Ir gůt vnd gelt kein ende het Iſt manchem kriegßman gſundt Nuͤrenberg die můß ich loben Die bꝛucht allʒeit gůt flyß Rein gelt lond ſie ſich tauren Deß haben ſie noch gnůg Vnd ſchieſſen dꝛin on trauren Ein yder für ſich lůg Alſo die Rreen iſt gwichen Vß irem gůten hauß at ſie getriben auß Es treff an wen eswell Lond eüch nit ſeer verlangen Singt vns ein gůt geſell CEin beſe chluß vñ lob geſang zů erẽ dem durchleijchtigiſten Keyſer Ma ximian?ce. L2ob vnd danck ſo můß ich ſagen Dem keyſer Maximian Zudẽkei⸗ Er will nit mer vertragen ſer Maxi Als er biß her hat gethan miano. Gar lang hat er geſchwigen Vnd hat gewart der ʒeit Mit kummer vnd mit leiden Wart er groͤßlich vernüt Sin gleichen kan man nit finden In der alt vnd nüwen ee Vnd auch im bůch der künigen Das ye kein keyſerme Ver achtung ſchmoch hab gelitten Als er dann hat gethon. Mit gedult ʒů allen ʒeiten So ers moͤcht gerochen han Das wirt in got ergetzen Noch gar in kurtzer ʒeit Sin namen wirt er ſetzen In manches land gar wyt dañ mañ find elarlich geſchꝛiben In der gſchuifft ſag ich für war Hoffart gott nie ließ bleiben Vnd ſatzt demuͤt enbor Darumb biß wolgemůte Edler Keyſer Maximian Gott hat dich in ſeyner hůte Will dich nit verlan Zů troſt der chꝛiſtenheyte Vnd auch der kirch ʒů Rom Dann es iſt an der ʒeite Sie wurd ſunſt gar ʒergon Mit dir wirt got noch würcken Vil gůtz in diſer ʒeit Das du der boͤſen dürcken Straffeſt iren groſſen nyd Vnnd auch die chꝛiſtenheite Bꝛingſt auff ein rechten weg Dye yetzund iſt ʒerſtrèwte Recht als der kott am weg Nit me ſo will ich ſingen dich well behuͤten gott Biß du als moͤgſt verbꝛingen Das von dir gſchꝛiben ſtott Ich hoff dir ſoll nit ſchaden Das Eclipſis diſer ſunn In hůt ſo well dich haben Maria aller gnod ein bꝛunn „ —