ala et — = 5— — 1 ro fe tligen ſtat. ei ichve der ha ſichkurtl 4 die n in 5 in gka 3à B S 8 — S it Ro 3 X hl hat Bon der grolſt vnainig kait die ſich kurtzlich verlof⸗ fen hat ʒů Koͤln in der hailigen ſtat. D Ahat ein mañ ie me gehöit U von ainem ſolchen groſſen moꝛt Der wolt geſchehen zů Boln doch hat es got nit haben woͤln Auch die heyligen dꝛei künig gůt hand die von koͤllen groͤßlich phůt Sich het ſunſt gehept ain groſſe nat dann die oͤberſten in demrat Hettent ſich tibel vergeſſen wie wol ſie weren geſeſſen 2 In groſſen eren vnd in gůt noch was in nit erfült ir müt„ Sie hond ain bunt ʒamen geſi dwe hatten in etlich vſſerkorn Die ſolten ir mithelffer ſin die ſtat wolten ſie geben hin Dem küng von franckrich in ſein hand dan der hertzog auß geller land 5 Der wurds wol han bꝛacht ʒů wegen koͤllen iſt iſt im wol gelegen. Auch diſe ſibenʒehen man die diſe ſach hond gfangen an Da mit das es nit würd erkent. hond ſie irn bund das krentzlin gnent Wantent es wer wol verrigelt hettens verbꝛiefft vnd verſigelt Ain groſſer bꝛieff da ſtund es an vnd ir jigel gehencket drau Von taß ʒů tag ſo ʒů geracht Die erſten ſibenʒzehen man die das krentzlin hond gefangen an Voꝛ den geſchichten im ander iar hond ſie tetz als veriehen ʒwar Sind ſie in der faßnacht gangen hond vil můtwiln angefangen In narren kleydern gantz verbutzt ir angſicht bremt vnd auch berutzt Das mans nit hat mügen kennen — nachts vmher gloffen rennen Beſonder in ains docktoꝛs hauß hond ſie vil gůts getragen auß Hond im gnomen groſſe hab vil klaineter vnd das beſt voꝛ ab Der doctor dem ſies hond gethan iſt ain frumer gaiſtlicher man Ain pfarrer in ainr kirchen da ſeins verluſts was er gar vnfra Des iſt die kirch bliben ym ban byß auff diß ʒeyt kain meß drin ghan Die ſchuld das gelt vnd alle rent zinß vndgilt vnd wie mans denn nent Hond die rats herꝛen auch eingnomen nůn iſt es an den tag komen Da bey man billich wol verſtat got kain ÿbels vngeſtraffet lat hond ſie das krentzlin groͤſſer gemacht ſy woͤrten ſich zů wider ſtreyt Duͤts die leng nit vertragen L in den weynacht feyr tagen Begab ſich in der murer zunſſt durch etlich ſach vnd vnnernunfft Die der ʒunfftkneeh begangen hat dar durch ym gar feind ward ain rat Das ſy in můſten ſeteen ab* von dem dienſt man ym vrlob gab Dannocht lieſſens in nit lauffen gabent ym die ʒunfft ʒů kauffen Das er deß hantwercks meiſter wart das ſelb verdꝛoß ain rat ſo hart Sy machten ſich da ʒů ſamen auch der gewalt richter mit namen Fabent der ʒunfft da zů verſtan ſy hetten gar vnrecht gethan Bſunder die oͤberſten all gar was murer vnd ſtainmetzen wat Sy fluhend bald ʒů der fryen gin kirch haiſt zů ſant marien Da hofften ſy ficher ʒů ſein. der gewalt richter ſtayg ſelber drein Mit ſeinen helffern vnd knechten hettent ſo ain moꝛtlichs fechten Thetend nachts ein ander iagen h woltens nur ʒů tod ſchlagen In der kirchen die frumen leyt hinauß üjber den rein hindan ſolt man ſy doͤten on als recht faßbinder hetent auch kain rů Die drei ʒünfft zugent gwaltig Doch wurden etlich gfangen gleyt in dem ſelben ward auch geſeyt Man woͤlt in die kopff ab hawen das bꝛacht erſt der ʒunfft ain grawen Vnd ſchꝛyent all mit groſſem bꝛecht Mit der woͤꝛ lieffens all zamen die weber ʒunfft das vervamen Sie lieffent den ſtainmetzen zà auß mit woꝛhaffter hand fürß rat Das einander nit woͤlten lan biß auff den aller leſten man noch ließ man in doch nienen r Sie ſchluſſent ʒů die porten baldt die ſchlůſſel namens in irn gwalt In die herꝛen kam bald do ain grauß ie fluhent bald anß dem rathauß S en kirchen vnd den cloͤſtern zů Der biſchoff der gab allen gewalt das man die kirchen wol beſtalt Da ſtiindent ſie nit lang allein es lieff in ʒů die gantz gemain All im harnaſch mit iren weren thetens all zů ſamen ſchweren —6— ———— Wa man in nur moͤcht genahen. auff dem altar moͤchte mans fahen Sie hond voꝛ die freing bꝛochen wirt es nun an in gerochen Der biſchoff ſpꝛach ich wils nach lan man thůt auch got kain laid daran So es ſind ſo thiramniſch leit ich merck es iſt ietz an der ʒeit Das ir můtwiln ain end ſoll han wa man ſie an kam die fieng man Der gwalt richter der thet ſagen do man ims haubt ab wolt ſchlagen Die gmaind hets recht gefangen an wer zuthůn vmb ain fiertai man Do maint er fünff vndʒwentzigk die all nit warent recht vertigk Wann die all ab dem weg kemen ſo würd die ſtat bald zů nemen An eren vnd an groſſem gůt vnd phielten die ſtat wol in hůt Von andern will ich auch ſagen den wurden die koͤpff ab gſchlagen An dem hewmarckt wol auff dem plan ſach man zwen burgermaiſter ſtan In iren koſtlichen roͤcken— es moͤcht ain herten ſtain erſchrecken Als ahch ʒů koͤln iſt geſchehen das wird ich am ietſten ichen . k 3——— 3** S—. Das elſch ir namen werd bekank wie die zwen herꝛen ſind genant Der ain was klůg drat einher ſcharff hieß her iohann von ellendarff Der ander herꝛ iahann von rayd ich glanb es was jm ain groß layd Wan ainer ſein tod voꝛ ym ſicht darnach hat man ir drey gericht Am ſambſtag voꝛ ſant anthon herꝛ peter franck der was nit fry Auch in diſem groſſen gefeſſel wart gricht barendel zům keſſel Auch richt man den von der linden muͤſt ſchayden von weyb vnd kinden O we der yamerlichen gſtalt ſy hand gehan ſo groſſen gwalt Müůſten ſterben alſo dar van wem wolt das nit zů hertzen gan Moͤcht got ym hymel erbarmen ich wil gſweigen hie vns armen Voꝛ den mochtens nymme gneſen die ir vnderthon warn gweſen Doch litent ſy es mit gedult ſo ſys doch hettent wal verſchult Die andern die man gfangen layt habent etwas weyter gſayt Vnd hond groß ſachen mer erkent got woͤll es werd zům beſten gwent Nun ſo můß ich fürbaß ſagen das iſt doch groͤßlich zů klagen Vnd iſt ain yamerliche nat ya wa es alſo ubel gat Das ſy ſind gſyn ſo vnſynnig voꝛ der haylig dꝛey künnig wen tag dar voꝛ in ainer nacht da woltend ſy han ʒů geracht Damit ir ſach moͤcht fürſich gan woltend ſy knecht geſchicket han Nach andern frummen burgern auß das ſy ins burgermayſters hauß Still haymlich bald ʒů yn kemen merckent wie was ir fürnemen Sy wolten da zamen kommen das hettens in für genommen Als offt ainer wer kumen drein ferr hinderhin ins hauß hinein So woltens in dann greyffen an vnd moꝛtlich ʒů tod gſch lagen han Bald ye einen den andern auch hoͤrẽnt was volget mer hernach Im hauß da es ſolt geſchehen hat man in aym ſal geſehen Ligen ain groſſen hauffen ſandt das haben ſie alles bekant y woltens blůt mit han verdeckt damit es niemant het erſchꝛeckt byß das ſyß hetten als volbꝛacht Vnd all wurden gericht da hin was ſy dann hetten gfangen an Vnd maria ſein můter milt Vnd es niemant moͤcht geſpehen das mans plůt nit moͤcht geſehen Da mit das ſein nit würd geacht die nit waren in irm krentzlin Dann hetten ſy die weytin gehan Das wer dann als fürſich gangen nach dem ſtund gantz ir verlangen Es nons ſunſt all ding zů geracht an der hayligen drey künig nacht So wern die feind dar kommen hettent die ſtatt eingenommen Da mit mainten ſys ʒů verfiern man thůt all iar da iubiliern An der hayligen drey künig tag darumb ſo was es ir anſchlag Des nachts ſo die leðt all voll wern woltens die poꝛten thůn auff ſpern So wern die feind all drein kommen vnd wurden han ein genomen Roͤln die groſſe hailigen ſtat aber got ſie beſchirmet hatt man hat klarlich gſehen ir bild Auff der bar fůſſer kirchen ſtan da wird ich ʒů leſt ſagen von In einem anderh traetetlin der heilig geiſt hats ghan mit in Do mag man gantz wol ſagen von got hat die ſtat in hůt gehon Fů dem man ſich billich verſicht gleich wie der heilig pꝛophet ſpꝛicht Sy dann das got die ſtat bewar ir wachen wer verloꝛen gar Nun das ich wyter ſag beſcheid der gwalt richter hat groſſe frewd Voꝛ tzů diſen ſachen gehan hat auch ſein ſchwert wol ſchlyffen lan das er im moͤcht wol getrauwen den die koͤpff d amit ab ʒů hawen die tzů in ſolten ſein kommen wie ir dann voꝛ hand vernomen Wo ſies wolten han gerichtet vß in eines burgermeiſters huß Woltent ſie es als verhandlet han noch gib ich euch me tzů verſtan Schalckheit kondens wol vß warten der herꝛ tzům kleinen ſant Nurten den man im hauß beraubet hat da er es klagt voꝛ einem rat Voꝛ den die ims ſelb hetten gthan ſy ſpꝛachen will es alſo gan Wiill es tzů Roͤln dartzů kõmen das eim ſein gůt würt genõmen Bei nacht vnd nebel in ſein hauß was will ʒů leſt dann werden drauß Da mocht es gantz niemant verſtan das ſy es ſelber hetten gthan Ja die in diſem krentzlin warn mochten dem doppel nit auß harn All wie ſies hatten gfungen an ir etlich můſten voꝛ dar van Ainr ward kꝛanck voꝛ diſen gſchichten was er ioch hat gethon beichten Das ſelb iſt mir nun nit erkent man gab im ie das ſacrament Er marckt ſein liecht was aus gebꝛant hat nach den burgermaiſtern gſant Da er nit me wüſt ʒů leben thet er in gelt widerum̃ geben Gab in ain hüflin mit namen ʒwey tauſent guldin zů ſamen Da mit das er on ſünd moͤcht ſein vnd nit můͤſt ewig leiden pein Thet er in gar kleglich ſagen ſy ſoltens gelt widerumbtrggen An die oꝛt vnd auch an die ſtat da er es als geuomen hat Da ſagten ſie im all ſammen hab kain vnmůt in gots nammen Verſien dich nun mit got dem hern das gelt woͤln wir als wider kern Vnd thetent im das ʒů ſagen das in die rent kamer tragen Doch wann ainr nit iſt ſelber frym ſo geit er nit gern widerum Sie hettent ſelb vil druß gnomen doch iſt es an den tagkomen Wie ſies hond gthoh verwalten das gelt hond ſie als behalten Wie ſie dann mit vmb ſind gangen do mans dar nach hat gefangen Hett man nit woͤlln haben rů die gmaind die hat gelůgt dar zà Sie hand ʒů ſamen geiehen wir woͤln den gmainen ſchatz bſehen Do haben ſie ʒů den ſtunden 13 nur fünff hundert guldin funden 66 In ainer ſolchen groſſen ſtatt 3 die ſo ril rent vnd gilten hatt On ander zoͤll vnd teglich gelt das an dem oꝛt on entlich felt Noch hatten ſie vil mer erdacht hattent nijw ʒoͤll vnd ſchatzung gemacht Habent auff all ding mer gelait vnd houd die ſach alſa berait 5 Sch atzung auff bier flaiſch wein vnd bꝛot das hat ſie bꝛacht in diſe not Das es in alſo iſt ergangen den webern Sen „„4 1 — Auß irer ʒunfft auch etlich man die auch hetten gefangen an Von diſer nuwerung klagen. wolt in ain rat nit vertragen Dar durch erwachſen iſt der dantz das die gmaind was erzürnet gantz Das die auffruͤr ward angfangen da ſind ʒů Koln ym harnaſch gangen it woͤrhaffter hant auff dem plan wol ob den viertzehen tauſent man Vnd mag nit minder werden gſwatzt auch ðer ſtat poꝛten wol beſatzt Vnd auch aim yetlichen ſein hauß da man die hat gefangen auß Den man die koͤpff hat ab gſchlagen auch all gaffell thůn ich ſagen . Oder ʒunfft ſtuben wie mans nent die warent all beſetzet phend Vnd alle rick wurden beſtalt lůg iſt das nit ain groſſer gwalt Wann es were dar ʒů komen d as man ſy het ein genomen So het mans doch all erſchlagen da het ſich ghebt groſſes klagen Man het niemans gethon ſchonen gent ioch gaiſtlich perſonen In kloͤſtern wa ſie wern gweſen da het niemant mügen gneſen Auch die pꝛieſter thůn ich ſagen wurd man hon ʒů tod geſchlagen Auch klaine kind vnd die frawen das wer yamerlich ʒů ſchawen Das ſind ye boͤſe voͤgel gſin die alſo woltent geben hin So groſſes volck zf den flayſchbanck nun das ich es nit mach ʒů lanck Vnd auch nit mach ʒů gar vil gſchꝛey ir einer hieß der bappegey der was auch im krentzlin verhaft der boͤß vogel hat nüt geſchafft Vnd iſt nit gangen ir wagen wie ſy es hetten angeſchlagen drum̃ wañ einr facht boͤß ſachen a vnd es im nit will für ſich gan der můß ʒů letſt daruon fliehen oder můß den kůttzern ʒiehen Glingt im dañ in boͤſen ſachen darff er ſein doch nit lang lachen Hat er hie ein ʒeitliche frewd ſo kumpt es doꝛt in ewigs leid — 5 —————— — —— — SLi SEMde