Ausgabe 
19.11.1918
 
Einzelbild herunterladen

In dem Berichte heißt es: Die Zugeständnisse der Le- denslnittetzufuhr sind nicht der Menschiicl>kei1 WilsonS und tes Verbundes zu verdanken, sondern sie sind durch die zwei­lagigen unablässigen Vorstellungen Erzbergers erzielt wor- den. Im Verlaufe der Erörterungen fiel das Wort, das aus der Zeitgeschichte hervorgehoben zu werden verdient: Wahrend des Verhandelns kommt die Vernunft, während des Diktat? der

Pie Prichinidlnirgett mir See.

London, 17. Nov. (WB.) Neuter erfährt, daß der Sach verständige der deutschen Nevublik. Admiral Meurer. und sein Stab an Bord des Flaggschiffes des Admirals BeottyQueen Elisabeth" am Freitag abend empfangen wurde. Der leichte deutsche Kreuzer mit Admiral Meurer und den Delegierten kam am Freitag nachmittag an dem auf drahtlosem Wege vereinbar­ten Treffpunkt aus See ein und wurde zum Firth of Forth eskortiert. Hier wartete ein Zerstörer, der Admiral Meurer und seinen Stab aus die ..Queen Elisabeth" brachte. Admiral Meurer würbe on Bord von Ccmmodore Brand empfangen und zur Kabine Beoftys geleitet, wo die Konferenz am Sams tag ausgenommen und heute beendet wurde. Im Stab des Admirals Meurer befanden sich der Kommandant der Zeppeline und der Kommandant der U-Boote Die bürgerlichen Delegier­ten blieben an Bord des KreuzersKönigsberg".

Eine liitljlc Antwort.

Rotterdam. 17 Nov. sWB.) Drahtlos. Der schweizerische Gesandte in Mashinaton meldet durch Funkspruch an das Mi­nisterium des Auswärtigen in Bern: Staatssekretär tzansiaq

ersuchte mich durch eine Note vom 15 November, folgende Mit­teilung an den Staatssekretär des Auswärtigen der deutschen Negierung zu übermitteln.

Die Regierung der Berelniaten Staaten erhielt die draht losen Depeschen, die die deutsche Regierung an den Präsidenten der Vereinigten Staaten gerichtet Hot. und die sich auf die Be- folouna gewiser Forderungen beziehen, die in diesem Waffen siillstand mit der ottomanischen Regieruna und in dem Waffen­stillstand mit der deutschen Negierung vorgeschrieben sind. Die amerikanische Regierung wird die erbalten-en M-tteilungen ol$. bald den anderen Negierungen zur Kenntnis geben, mit denen sie verbunden ist. und ebenfalls dem Obersten Krieasrat ln Paris. Di- Negierung der Bereinigten Staaten benutzt diese Getegenbeit. der deutschen Regierung nahezulegen, baß der. artige Mitteilungen die sich auf die Wasfenstillstandsbedingun- gen oder auf Fraaen beziehen an denen alle asiostierten Reaie- rungen interessiert sind, on alle Regierungen und nicht allein an den Präsidenten der Bereinigten Staaten gerichtet werden sollen Die Regierung der Bereinigten Staaten wünscht außer dem d-e deutsche Regierung darauf aufmerksam zu machen, dasi die Mi'leilur.aen durch die bestehenden diplomatischer, Kanäle wie durch direkte drahtlose Mitteilungen zu überwachen sirrd.

In Ordnung und Arche.

Aachen. 17 Rav. (WB ) Der hiesige Arbeiter- und Sol. batenrot teilt mit: Die Rückkehr des Heeres vollzieht sich bis ber in vcllster Ordnung und Ruhe.

Eine Pelranntmachung der

Wnffcnstillstandslrommission.

Berlin, 18. Nov. An die Bevölkerung der linksrheinischen Gebiete und der Umgebung von Köln. Koblenz und Mainz!

Die Bestimmungen des Waffenstillstandes bedeuten für die linksrheinischen Gebie'e und die rechtsrheinischen Gebiete inner­halb eines mit 30 Kilometer Halbmesser um die Rhrinbriicken von Köln, Koblenz und Mainz geschlagenen Kreises (sogenann­ten Brückenköpfe) folgendes'

1. Diese Gebiete sind durch die deutschen Armeen zu raumen Des bedeutet nur daß die unter den Waffen befindlichen Trup pen aus den Gebieten zurückgezogen werden sollen, damit der deutschen Regierung für die Dauer des Waffenstillstandes die Möglichkeit genommen wird, das linksrheinische Land als Auf­marschgebiet an benutzen. Die gesamte Zivilbevölkerung, auch die Wehrpflichtigen und die Reklamierten, können ungefährdet auch bei der nachfolgenden feindlichen Besetzung detz Landes an ihrem Wohnsitz verbleiben Im Berlavfe der ordnungsmäßigen Demobilisierung werden auch die aus dielen Gebieten stammen, den Angehörigen des Heeres und der Marine, soweit sie von der Demobilmachung betroffen werden, in die Heimat enllaffen werden.

2. Der Räumung dieser Gebiete dvrch die deutschen Trup pen wird eine Belegung . mit feindlichen Garnisonen für die Dauer des Waffenstillstandes und nicht vor dem |. Dezember fo^n. Der Feind hat sich das Recht Vorbehalten. Reguisitionen mit ordnungsmäßiger Abrechnung vorzunehmen, jedoch ist vor. den Bevollmächtigten der feindlichen Regierungen erklärt wor­den. baß diese Requisitionen die tatsächlichen Bedürfnisse der Bclotzungstruppen nicht überschreiten dürfen.

3 In allen geräumten Gebieten ist die Fortführung von Einwohnern untersagt. Dem Eigentum der Einwohner darf kein Schaden oder Nachteil zugefügt werden. Niemand wird wegen der Teilnahme an Kriegsmaßnahmen. die der Unterzeich ^ung des Waffenstillstandes oorangegangen sind, verfolgt wer len. Keinerlei Zerstörungen irgendwelcher Art dürfen ausge- mzt werden. Die Depots von Lebensmitteln jeder Art für die Zivilbevölkerung. Vieh usw müsien on Ort und Stelle verblei­ben. Andererseits ist Deutschland verpflichtet, keinerlei allge­meine oder staatliche Maßnahmen zu treffen, noch besondere Be. .eble zu erteilen, die eine Entwertung der industriellen Unter­nehmungen oder eine Verringerung ihres Personals herbei- führen sollen. Eisenbahnen und sonstige Verkehrsmittel werdeu welterarbetlei^

?. Der Zusammenhang der linksrheinischen Gebiete mit dem Deutschen Reiche wird in keiner Weise angctastet. Der Feind macht lediglich Anspruch aus eine Eesamtkontrolle.

Leben und Eigentum der Bevölkerung ist somit nicht gefähr­det. Die Bevölkerung handelt richtig, wenn sie ihren Wohnsitz nicht verläßt und auch sonst keine unüberlegten Maßnahmen trifft, um eingebildeten Gefahren zu begegnen.

Die Waffenstillstandskommissioa:

Staatssekretär Erzberger. Graf Oberndorfs. General v. Winjerfeldt. Kapitän z. S. Vanselow.

5000 fslioiüotiüfn nnD 150000 Ciitttwagtii!

klm sich einen ungefähren Begriff davon zu machen, welcher. Verlust die im Rahmen der ungeheuerlichen Waffenstillstands- bedingungen uns auferlegte Abtretung von 5000 Lokomotiven und 150 000 Güterwagen für das öffentliche Verkehrswesen Deutschlands bedeutet, scheint es erforderlich, einige wenige Zahlen aus der deutschen Eisenbahnstatistik vor Augen zu führen

Im letzten Friedenssahre (1013) verfügten die deutschen Staats- und Privateisenbahnen über einen Lokomotivpark von rund 30 000 und einen Güterwagenpark von rund 630 000 Stück Angenommen, daß Abgang und Zugang sich im Laufe der KriegS- zeit etwa die Wage gehalten hoben dürften, so ergibt sich, daß wir ein volles Sechstel unserer Lokomotiven und nahezu ein Viertel aller Güterwagen abtreten müssen. Und im Falle de? Ausscheidens Elsaß-Lothringens aus den deutschen Grenzen sind die rund 1150 Lokomotiven und 25 000 Güterwagen der Reichs eisenbahnen jenen Verlustzittern noch hinzuzurechnen.

Unter diesen traurigen Umständen erleiden unsere Eisenhih nen eine Einbuße an rollendem Material, die da? an sich schon über die Maßen schwierige Problem der Volksernährung um so verwickelter um nicht zu sagen' unlösbar gestalten wird als die Leistungsfähigkeit des uns verbleibenden Materials durch seine übermäßige Beanspruchung während des Krieges jihr gelitten hat So nimmt beispielsweise Geb Vaurai W Eener in der ..Vosi. Ztg" den gegenwärtigen Reparaturstand unserer Lokomotiven, der in Friedenszeiten etwa 16 v. H. be< tragen habe, wegen der Ucberanstrengung auf 30 b's 10 o H an 3n alldem tritt noch die Abgabe von 5000 Kraftwagen hinzu.

Wenn etwas den rücksichtslosen Vernichtunaswillen der V«w- bandsmächte zu kennzeichnen vermag, so ist es nicht zuletzt dieser aus eines unserer wichtigsten Lebensinteresien. auf unsere Der kehrsmittel gezielte furchtbare Schlag. Möchte daher dem von Staatssekretär Sols im Namen der Menschlichkeit cn Präsident Wilfon gerichteten Appell wegen Milderung des hier erörter­ten und weiterer besonders harter Punkte des Wafsenstillstands- vertrags ein Erfolg Nicht versagt sein

Wilde Gerüchte

sind immer nach über die Opfer b-er Revolution verbreitet. Um ihnen ein Ende zu machen sind ieyt durch dus Leichen» chauhaus in allen Krankenhäusern ustv. Nachforschungen nach den Personen angestellt worden, die bei den Vorgängen der Revolution um das Leben gekommen oder verwundet worden sind. Dabei hat man an Tottn 14 Personen festgestellt. Dazu kommen drei, di? wegen Raubes und Pliinderns stand­rechtlich e^scvossen winden. Es war auch verbreitet, daß bei den Schießereien am Ma.-stall, am Schlosse und am Toni 16 Schutzmänner Op^er der Revolution geworden seien. Daran ist kein wahres Wort. Von der Marslallveiwaltung wird geschrieben- Roch immer ist unter der Berliner Be» völkerung das Gerücht verbreitet, daß iin Maistall gegen» revolutionäre Offiziere, Soldaten und Jugendnxchr nebst Waffen verborgen waren und daß das Marstallgebäude mit dem Schloß durch unterirdi'che Gänge verbunden sei. Ferner wird behauptet, daß im Mai st ill große Mengen von Le» b-nsmitteln verborgen seien. Die Angestellten des Marstalls und ihre Angehörigen haben unter diesen Gerüchten säAver zu leiden Nicht nur werden ihnen von vielen Seiten sclvvere Vorwürfe gemacht, es ist sogar mehrfach vorge- ? kommen, daß ihnen der Ankauf von Lebensmitteln abge­schlagen und erschwert wurde. Alle diese Gerüchte beruhen auf Irrtum. U"ter den unzähligen Gerüchten erhält sich mit besonderer Hartnäckigkeit die Behauptung, daß auf ein­zelnen Kirchtürmern. wie des Domes her Marien-, der Friedrichn>erderichk'n und der Georgenkuck^e, Maschinenge­wehre aufgestellt seien, and daß von ihnen aus auf die Be­völkerung gesessen worben sei. Wiederholte, auf Bitten der Kirchenverwaltungen vorgenommene genaue und gründ- licfc Untersuchungen, die sich nicht nur auf die Kirchtürme, sondern auf die Kircb.dacker und das ganze Kircheninneie erstreckten, haben die völlige Haltlosigkeit der Behauptungen ergeben.

Die 5nye in Pose».

Die Gerüchte von einem Putsch polnischer Legionäre ln der Festung Posen haben sich als unzutreffend herausgestellt. Polnische Geival! tätig keifen dürften astet dings in der Provinz vorgekommen und auch weiterhin zu befürchten sein. Eine SckWierigkeft ergibt sich auch daraus, daß Gegensätze in den in Posen und Gnesen gebildeten Arbeiter» und So!- datenräten bestehen, indem in den Soldatenräten die Deut­en, in den Arbeiterräten die Polen maßgebend sind.

Verhaftung polnischer Abgeordneten.

Die polnischen Abgeordneten Seyda und Kurzawski sind ausDeranlassljng des Arbeiter- undSoldatenrats während der Fahrt nach Warschau in Thorn verhaftet worden. Ter pol» Nische Abgeordnete Trampzczynski, der sich über Kalisch nach Warschau begeben wollte, mußte wieder nach Posen zurück» kehren, da ihm die Weiterreise untersagt wurde. Tie Gründe für die Verhaftung der beiden Abgeordneten sind noch nicht bekannt.

Der Bolschewismus in Polen.

Warschau. 16. Nov. Unter den Polen in Radom kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung. Tie Polen tmbe, dort zwei Parteien gebildet, von denen jede die OberlianA haben möchte. Während der sich absviclenden blutigen Dr»r* Sänge wurden aste Magazine ausgeplündert. Der Pübei raubte auch 800 Gewehl-e und bedroht das Leben der frier» iick)en reicheren Bevölkerung. Der Bolsck-ewismus breite* sich in Polen aus.

Die Wahlen in Norwegen.

Kristiania. 15 Nov. (WB.) Nach den bis jetzt vorliegende, Ergebnissen der Ctortingswahlen wurden endgültig gewählt-. 52 Linkrvarteiler (bisher 74), 3 Arbeiterdemokralen sbisher «>. 35 Rechtsparteilkr (bisher 21 einschließlich Freisinnigen). \k Freisinnige, 18 Sozialisten (bisher 19) und zwei Souernbfinfr ler. Demnach wird die Regienrngs- und Linkspartei, an die sich die Arbeiterdemokraten anfchließen. im neuen Clorting übe, mindestens 55 Sitze verfügen. Die oppositionelle Rechtspartei der Freisinnigen sowie voraussichtlich auch die Bauern bür, die, zugerechnet, verfügen höchstens über 53 Sitze, während die So. zialisten nur 18 Abgeordnete durchbrachten. Da der Storting im Ganzen 126 Mitglieder hat. demnach 64 Stimmen die abfo- lnte Mehrheit bilden, hat die Regierungspartei jedenfalls die ebsolnte Mehrheit verloren bleibt aber weiter die stärkste Par- tei. Bemerkenswert ist. daß von den gewählten Sozialisten der überwiegend größte Teil der gemäßigten Richtung angehört während die meisten Anhänger der bolschewistischen Richtung in ihren Kreisen unterlegen sind. obwohl die Leitung der sozial, demokratischen Partei in den Händen der Letztgenannten liegt

Eine Ehrung hindkiibürn-;

durch örn A.- n. S\=M

Der Arbeiter- und Seldatenrat in Kckssel veröffentlicht zur Uebersiedelung des Hauptquartiers nach Kassel folgende Erklärung:

..M'tbünger und Soldaten! Heute trifft der General» seldmaiscstall v. Hindenburg mit Offizieren und Mannschaften des Großen Hauptquartiers in Kasse! ein. um von Wil» t.elmöhcbe aus die Temobilisation unserer Truppen zu leiten. Hindenburg gehört den, deufsc!)en Volke und dem dent'chen Heere. Er bat sein Heer zu glänzenden Siegen gefühlt und sein Vo!k in schwerer Stunde nicht verlassen. Nie bat Hindenburg in der Größe seiner Pflichterfüllung uns näher gestanden a's heute S-ine Person stobt unter unserem - Schuhe! Wir wissen, daß die bürgerlickie und soldatisch^ Bevölkerung Kassels ibm nur Gefühle der Ver­ehrung und Hockpchiuna entgegenbringen wird und daß er vor Belästigung sicher ist. Der Generalfeldmarschxist trag! die Waffe, ebenso die Offiziere irnb Soldaten des Großen Hauptquartiers, wenn sie ihn begleiten.^

Die Devlinntz der Ernte.

Berlin. 18 . Nov (WB ) Nock» viele hunderttausend Z'nt ner Hackfrüchte. Kartcffeln und Rüben sind im Boden, weil aus­reichende Arbeitskräfte zum Ausnehmen fehlen. Werden die Felb- früchfe nicht bald geerntet, so vernichtet ste der Frost Das darl nicht geschehen, denn das wäre ein untisetzlicher Verlust für un­sere ohnebin schwer pesährdxte Volksernährung. Es ergeht da. her an alle ?lrbcitcr- und Dauernräte, an aste Behörden der dringende Ruf. überall dort, wo Kartoffeln noch tm Boden sind bei den Truppen und unter den Arbeitslosen männlichen und weiblichen Geschlechts durch Vermittlung der örtlichen Arbeit- Nachweise sofort Arbeitskräfte anfzubringen, die erforderlick sind, um die Ernte schnellstens zu vollenden. Landwirte, di» noch Kartosfeln im Acker haben, sind verpflichtet, von nächstge legenen Truppenteilen und Behörden die erforderlichen Arbeits­kräfte gegen Zusicherung eines angemesienen. die heutigen Teue rungsverbaltnisie berücksichtigenden Lohnes schnellstens anzufor dern. Sind sie darin lässig oder verzögern die Ernte durch di, Weigerung, einen angemessenen Lohn zu zahlen, so müssen dl« Behörden geeignete Zwangsmaßnahmen ergreifen, um die Feld fruchte vor dvm Verderben zu bewahren.

Für das Kriegsernährungsamt: Wurm, für das Ministe'

rium der Landwirtschaft. Domänen und Forsten: Braun. Hofer für das Ministerium des Innern: Dr. Vreitscheid, Hirsch.

Nettet die Kartoffeln!

Bei der Verzögerung der gesamten Erntearbeiten durch schweren Mangel an Arbeitskräften und die anhaltend regne- rische Witterung war es schon früh klar geworden, daß dir rechtzeitige Bergung der letzten Feldsriichte. Kartoffeln und. den. ganz außerordentlichen Schwierigkeiten begegnen würde Aus der andern Seite konnte eigentlich niemand bei uns h» Zweifel darüber fein, daß die restlose Rettung dieser Fekdsrüchte vor Beschädigung oder teilweise Vernichtung durch Fröste va« geradezu auslchlaggebender Bedeutung für unsere auf so schmale, Gcndlage ruhende Volksernährung sein müßte. Wir haben des« halb seit Monaten immer wieder gemahnt. Maßnahmen zu wirk- samer Unterstützung der ganz unzureichenden Kräfte aus dem Lande zu tressen. weil nur dadurch die restlose Sicherung der Kartoffel- und Rübenernte erreicht werden könne. Trotzdem wir in der letzten Zeit bei der Kartoffelernte durch das Wener ungemein begünstigt worden sind, gehen uns doch von verschie­denen Seiten Nachrichten darüber z-u. daß auf großen Güter, mit umfangreichem Kartofselbau noch immer größere Felder mit dieser Frucht bestanden sind, deren Ernte wegen Mangel <rs Arbeitskräften sverschärft durch zahlreiche Grippeerkrankungen) noch nicht ausgeführt werden konnte. Es dürfte sich im ganze, Lande um Millionen von Zentnern dieser für unsere Ern«ibr^ unersetzlichen Frucht handeln, während wohl nach dem DekannH» werden der feindlichen Wafjenstilljtandsbedingungea. noch war