g 8 44 7 V Aufwärts!“ Gemeinschaftsblatt für Hessen. . n einm.= Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann⸗Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel Pfarrer Mockect⸗Frankfurt a. M., „end die Rrediger der lilgermiffton. Verlag der Buchhandlung der Pilaermisston. Druck von Otto Meyer, Gießen. Nr. 50. Sonntag, den 14. Dezember 1913. 6. Jahrg. Gaffer oder Lebensretter d (Zu unserem Bilde.) vom Flusse tönen Hilferufe. Ein junger Mensch ist am Ertrinken und kämpft vergeben um sein Leben. Seine Angstrufe werden gehört. Allerlei Ceute eilen herbei. Doch wie schon so oft, so ging es auch hier wieder einmal: „Hoch an dem Ufer staud Ein Heer von Gaffern, groß und klein. Jeder schrie und rang die Nand, Doch keiner wollte Retter sein.“ Was soll aus dem Unglücklichen werden 8 Da stürzt sein Bruder herbei. Bineinspringen und den Gefährdeten ergreifen ist eins. Noch lebend bringt er ihn ans rettende Ufer— er hat ihn vom Tode errettet. Was für Gedanken ruft dieses Bild in uns wach? Durch unser Volk und Land wälzt sich ein unheimlicher Strom. Schlammig und schwarz sind die Fluten. Wir sehen, wie Menschen ver⸗ zweifelt mit ihnen kämpfen, von ihnen fortgerissen und dem sichern Verderben zugeführt werden, Männer und Frauen, Jünglinge und Jungfrauen, Gebildete und Ungebildete. Ihre Sahl ist Legion. Und was führt dieser unheilvolle Strom mit sich d Trümmer und Scherben vom Hab und Gut vieler unglücklichen Familien, schrecklich entstellte Ceichen, Blut und Tränen. Wo er hinkommt, ist Wüste und Tod, Jammer und unsagbares Elend, Pest— geruch und schließlich ewiges Verderben. Was ist das für ein Strom, der durch unser Volk, ja durch, die ganze Menschheit zieht und allenthalben Tausende mit sich reißt? Es ist der Strom des Alkohols, der seine Opfer in den Häfen der Armen— und Irrenhäuser, der Gefängnisse und schließlich der Hölle landen läßt. Hörst du nicht die Angstrufe der Ertrinkenden d Willst du klagend und jammernd über den Schaden des Volkes müßig zusehen, wie so viele im Glase er— trinken? Es wird jetzt viel geklagt und geschrieben über das Alkoholelend. Aber mit Händeringen und Schreien ist dem Ertrinkenden noch nicht geholfen. Das Schimpfen über den Alkohol und seine Helfers⸗ helfer hilft ihm auch noch nicht! Es gilt vielmehr mutig und beherzt zuzugreifen und ihm die Retterhand oder eine Stange zu reichen. Du denkst vielleicht mit kaltem Nerzen:„Soll ich meines Bruders Hüter sein d⸗ Ja! Es ist dein Bruder, der ertrinkt. Sieh, wie er mit den Wellen ringt. Darum komm ihm zu Hilfe. Wie versagt doch die Wirtshausbruderschaft, wenn einer aus ihrer Mitte dem Verderben zusteuert! Kalten Herzens stößt man ihn aus und überläßt ihn seinem Elend. Du aber, der du der Bruderschaft Christi angehörst, eile zur Hilfe. Willst du auch versagen d Sei kein Gaffer, sondern ein Retter! An ersteren ist kein Mangel; an letzteren fehlt es so häufig. Welch eine Freude, einem Menschen das Leben gerettet zu haben! Wie viel größer aber und edler ist die Freude, einer Seele vom ewigen Tode zum ewigen Leben verholfen zu haben! Dazu hat uns der Herr berufen. Er will uns alle zu Menschenfischern machen und„auf sein Wort“ laßt uns das Netz auswerfen. 5 G. Bieber. Die Uhr des menschlichen Lebens. (s ich noch ein Knabe war, rief mich mein Vater eines Tages zu sich, um mir zu zeigen, vie man sehen könne, wieviel Uhr s es sei. Er saägte mir, wozu der große Zeiger da sei, nämlich die Minuten anzugeben, und der kleine Zeiger, um die Stunden zu zeigen, und ließ mich die Zahlen auf dem Zifferblatt lernen; ich kam nicht eher davon, als bis ich meine Lektion gut wußte. Nun war ich aber auch gleich weg, um zu meinem Kameraden zu kommen und mit ihnen weiter zu spielen. Aber mein Vater lief flugs hinter mir her:„Halt, Andreas, ich habe dir noch etwas zu sagen.“ „Ich kehrte geschwind wieder um und wunderte mich im stillen, was ich wohl noch zu lernen hätte; denn ich dachte, ich wüßte alles an der Uhr nun eben so gut, als mein Vater. „Andreas,“ sagte er,„ich habe dich nun gelehrt, daß du immer die Tageszeit herausfinden kannst; ich muß dir nun aber noch sagen, wie du es machst, um zu wissen, wieviel Uhr es in deinem Leben sei.“ Das war mir völlig neu. Voll Ungeduld war— tete ich, daß es mir mein Vater erklären sollte; ich stand aber wie auf Kohlen, denn ich wollte fort zu meinem Kameraden. g mal zu spät erkennen! 3 „Die Bibel, sagte er,„spricht über das mensch⸗ liche Leben, daß es siebenzig Jahre währt, und wenn es hoch komme, achtzig Jahre. Das Leben ist frei— lich sehr unsicher und es ist möglich, daß du keinen Tag mehr lebst; aber wenn wir die achtzig Jahre des Lebens in zwölf Teile teilen, wie die Stunden am Zifferblatte sind, so kommen beinahe sieben Jahre auf jede Stunde Wenn ein Knabe also sieben Jahre alt ist, so ist es ein Uhr in seinem Leben, und so ist es nun bei dir; wenn du vierzehn Jahre alt wirst, dann ist es zwei Uhr bei dir; und wenn du zwanzig Jahre alt wirst, so ist es drei Uhr, wenn Gott dein Leben so lange fristet. So kannst du immer wissen, wieviel Uhr es in deinem Leben ist, und so oft du nach der Uhr siehst, kann sie dich daran erinnern. Mein Urgroßvater starb nach dieser Berechnung um zwölf Uhr; mein Großvater um elf, und mein Vater um zehn. Um wieviel Uhr du und ich sterben wer— den, Andreas, das weiß allein der, der alle Dinge kennt.“ g Nie habe ich seit der Zeit die Frage gehört: Wieviel Uhr ist es, noch glaube ich, daß ich je nach der Uhr gesehen habe, ohne mich der Worte meines Vaters zu erinnern. Ich weiß nicht, lieber Leser, wieviel Uhr es in deinem Leben ist, aber ich weiß wohl, was die Glocke bei mir geschlagen hat; und wenn ich noch irgend etwas in der Welt tun will, was ich bisher versäumt habe, so ist es hohe Zeit anzufangen. Meines Vaters Worte haben dem Zifferblatt an der Uhr für mich eine so ernste Wichtigkeit gegeben, die es nie in meinen Augen gehabt haben würde, wenn er mir das nicht gesagt hätte. Sieh dich vor, mein teurer Freund, ich bitte dich dringend und frage dich hin und wieder einmal: Wieviel Uhr ist es in deinem Leben? r Lebenskräfte. Der bekannte unlängst verstorbene Brocklyner Prediger Dr. F. Talmage, hielt einmal in Sidney (Australien) eine Predigt über die Schtheit der Bibel. Im Laufe der Predigt erzählte Talmage, daß er vor einigen Jahren Gladstone, den berühmten englischen Staatsmann(geb. 1809), in Ramarden besucht und an ihn die Frage gerichtet habe: Nimmt Ihr Glaube im Alter ab p Gladstone erwiderte: Je älter ich werde, desto mehr erfahre ich, daß Kräfte des Lebens aus— gehen von der gläubigen Berührung mit meinem Heiland. O, fügte er hinzu, das ist die wichtige Auf⸗ gabe eines Staatmannes, das Evangelium Jesu Christi in die Herzen des Volkes zu bringen. Ich bin 40 Jahre mit der Regierung des britischen Reiches verbunden gewesen, und habe 60 der größten Genies unserer Seit kennen gelernt. Von diesen 60 waren 55 überzeugte, gläubige Christen, und die andern fünf achteten das Christentum hoch.— Mein teurer Leser! Hast du es auch schon er— fahren, daß von dem Evangelium Lebenskräfte aus- strömen? Röm. J, 16 steht geschrieben, daß das Evangelium eine Uraft Gottes ist, die da selig machet alle, die daran glauben. Möchtest du dies nicht ein— Die gedeutung einer Miuute. Wenn einer vor einer Haustür steht und klingelt, und es wird nicht gleich aufgetan, so zählt er die Minuten. Aber es ist eine viel ernstere Sache, wenn Jesus vor der Tür unseres Herzens steht und anklopft. Wenn der Mensch da nicht gleich die Tür auftut, so versteht er den Augenblick nicht— Wenn wir irgend— wo versammelt sind und verstehen nicht, daß jetzt Jesus vor unsers Herzens Tür steht und Einlaß begehrt, so verstehen wir nicht die Bedeutung dieser Minute. Als die Tochter der Herodias vor Herodes tanzte, und der König ihr verspricht, ihr zu geben, was sie nur wolle, da geht sie schnell und fragt ihre Mutter: was soll ich bitten? Sie versteht den Augenblick. Und die Mutter weiß ganz genau, was sie will. Auch sie versteht die Bedeutung einer Minute. Jetzt muß das Haupt eines Mannes herunter, der ihr schon lange ein Dorn im Auge gewesen ist. Jetzt oder nie!— Und vor unserer Tür steht Jesus und klopft an. Er will eintreten. Wann denn d Jetzt, sobald! Versteht ihr die Bedeutung der Minute. Vergiftet. om deutschen Kaiser Leopold I. erzählt die Chronik den folgenden Fall: Der Kaiser erkrankte plötzlich, ohne daß die Aerzte den Grund zu finden wußten. Wochenlang zerbrachen sich die größten Autoritäten den Kopf über den Charak— ter der unheimlichen Krankheit. Zu eben dieser Zeit, Ende 1700, hielt der Kaiser auf Veranlassung der Inquisition den berühmten Chemiker Franz Burri gefangen. Die behandelnden Aerzte machten in ihrer Hilflosigkeit den Monarchen auf den großen Gelehrten aufmerksam, indem sie der Vermutung Ausdruck gaben, es könnte am Ende eine Vergiftung vorliegen. Der Kaiser ließ den Chemiker kommen und ihm auch die nötigen Aufklärungen ge— ben. Nach langer und eingehender Untersuchung fand Burri die Lösung des Rätsels. Er behauptete, daß die Luft der kaiserlichen Gemächer vergiftet sei, und zwar durch die großen Kerzen, die der Kaiser in all seinen Räumen zu brennen pflegte. Und die sofort angestellte chemische Untersuchung ergab, daß in 30 Pfund Kerzen beinahe drei Pfund Arsenik enthalten waren. Unsere Zeit ist auch krank geworden. Sie leidet an vielen schweren Krankheiten, die am Leben des Volkes zehren und den Leib des Volkes ruinieren. Woher diese Erkrankung? Die Diagnose erfordert keine lange und eingehende Untersuchung. Sie liegt auf der Hand und lautet:„Vergiftet.“ Unsere Atmosphäre ist von Giftkeimen erfüllt. Die geistige Luft, die wir atmen, ist vergiftet. Man sehe nur einmal hinein in die Nummern gewisser Blätter. Welch ein Ausspritzen von Gift nach allen Seiten hin! Welch eine giftige Zersetzung alles Hohen und Heiligen, mit der die Gemüter bewußt irregeführt werden! Man leuchte nur einmal hinein nicht nur in die Wohnun— gen der Herrschaft, sondern auch in die Küchen und Kammern der Dienstboten. Wieviel Gift, das hier in schlechten Romanen und aufregenden Geschichten 9 Tag für Tag oder auch Nacht für Nacht iygesogen' wird! Die Not der Zeit ist groß! So groß, daß sich auch für uns das Wort der Schrift zu erfüllen scheint:„Der HErr wird dich schlagen mit giftiger Lufk“(5, Mos. 28, 22). Die Macht des Kreuzes. Der gläubige Arzt und Schriftsteller de Valenti führte in seiner Jugend ein ziemlich leichtfertiges Leben. Da hörte er, wie er eines Nachts um 11 Uhr von einem Zechgelage heimkehrte, den Nacht— wächter singen: „Seele, geh nach Golgatha, Setze dich zu Jesu Kreuze Und betrachte, ob dich da Nicht ein Trieb zur Buße reize. Kannst du hier gefühllos sein, O, so bist du mehr als Stein.“ Diese letzten Worte konnte er nicht mehr los werden und empfing durch sie den Anstoß zu seiner Bekehrung. Generalfeldmarschall Graf Hüseler, der am 26. April sein 60jähriges Dienstjubiläum gefeiert hat, nimmt an allen Fragen des öffent— lichen Lebens noch lebhaftesten Anteil. Seine trotz der 77 Lebensjahre noch bewundernswerte geistige und körperliche Frische verdankt er u. a. seiner Enthaltung von allen geistigen Getränken. Er hat selbst gelegentlich erklärt:„Seit dem Jahre 1878 trinke ich weder Wein noch Bier, Schnaps habe ich noch nie getrunken.“ Seine Erfahrungen hinsichtlich der Einwirkung des Alkoholgenusses auf die militärischen Verhältnisse hat er in dem Satz zusammengefaßt,„daß der Mann ohne Alkohol- genuß weit leistungsfähiger, sowohl zu körper— licher, wie zu geistiger Arbeit ist, also weniger ermüdet, und das zu allen Jahreszeiten. Schnaps ist das größte Übel, Bier kommt ihm sehr nahe, es erschwert die Leistungsfähigkeit, macht müde und erzeugt immer Durst.“ Ein gutes Mittel. Ein, wenn auch sonderbares, aber wie versichert wird, wirksames Mittel gegen die Trunksucht haben einige niederländische Stadtverwaltungen gefunden. Es zeugt von großem Wohlwollen gegen die Trun— kenbolde und von Strenge gegen die Verkäufer der geistigen Getränke. Wenn ein Polzeibeamter einen Mann auf der Straße trifft, der nicht mehr geraden Weges sein Heim aufsuchen kann, so ruft er eine Droschke herbei, verladet den Trunkenen in diese und fährt ihn nach dem nächsten Polizeibureau. Ein Arzt wird herbeigerufen, der den Mann untersucht und entscheidet, wann der Eingelieferte— wieder mit der Drosechke— in seine Wohnung befördert werden kann. Am anderen Tage wird dem Wirte, bei dem sich der Gast betrun en hat, die Rechnung über die Wagen— fahrten und für den Arzt zur Begleichung übersandt. Seit der Einführung dieser Vorschriften soll die Trunkenheit in starker Abnahme begriffen sein. Wenn man doch in Deutschland auch so weit wäre! n Einfalt. Es wurde jemand in einer Gesellschaft gefragt, was denn eigentlich das Wort„Einfalt“ nach der Heiligen Schrift bedeute?„Darüber will ich Ihnen eine anschauliche Erklärung geben,“ sagte der Gefragte und nahm den Zipfel einer Decke, den er einmal zu— sammenlegte.„Sehen Sie,“ sprach er weiter,„jetzt bildet dieses hier nur eine Falte, und das ist Einfalt. Denn merken Sie, Ihr Herz soll nach der Heiligen Schrift auch nur eine Falte bilden, d. h. nur ein Raum sein, in welchem Gott wohnt, und ein Sinn und eine Meinung herrscht, nämlich Gott in Christo wohlzugefallen. Und das ist biblische Einfalt. Wollen Sie nun auch das Gegenteil sehen? Da ist es; denn ich habe neben der einen Falte noch mehrere andere gelegt, und da haben Sie abermals ein Bild des Herzens, das neben dem einen Raum für Gott noch verschiedene Nebenräume hat, und weil nach einem bestimmten Naturgesetz kein Raum leerbleiben kann, so füllen sich diese Nebenräume mit den Dingen dieser Welt, und so ist das Herz ein arglistiger Schalk geworden, der zwei Herren dienen, und Gott und seine Feinde unter einem Dache beherrbergen will.— Haben Sie nun verstanden, was Einfalt nach der Schrift ist?“ Der nicht wieder schalt. Dem frommen Liederdichter Tersteegen warf ein— mal ein boshafter Mensch einen alten Weidenkorb, der keinen Boden mehr hatte, über den Kopf. Ruhig befreite er sich von dem Korbe und sagte dann eben— so ruhig:„Das ist noch lange keine Dornenkrone.“ Weihnachtsverkauf. Wir haben eine Anzahl Bücher, Sprüche und Bilder im Werte von 50 Pfg. bis 4.— Mk., die durchs Lagern etwas gelitten haben, aber als Weihnachtsg schenke sich noch gut eignen. Um damit zu räumen, veranstalten wir einen nummer-Cerkauf. Ade Nummer kostet nur 50 pfg. Jebser Käufer einer Nummer erhält einen dieser Gegenstände. Es ist gut, wenn in den Gemein⸗ schaften die Geschwister gemeinsam bestellen. wir franko. Bitte bald bestelleg. Buchhandlung der pPilgermission Gießen. Seit 14 Tagen haben wir Br. Krämer aus Sellnrod als Kolpoteur arg stellt, wir bitten die Geschwister denselden freundl. aufzunehmen. Bachhandlung der Pilgermission, Gießen. Zehn Nummern liefern Im Verlage von Marcus& Weber, Bonn eeschten: 1870-71. Erinnerungen und Betrachtungen von Prof. Dr. Heinrich Fritsch. Geb. 5 Mark. Ein Werk von einem Arzt über den großen Krieg. ... Ergretfend sind die traurigen Folgen der Schlachten und Kämpfe dargestellt, erhebend die patriotische Hingabe, die soldatische Treue, das Mitgefühl, die alle Feldzugteilnehmer beseelten.. Wenn wir auch nicht mit allem einverstanden sind, freut uns doch der frische Sinn und die anschauliche Schilderung des Baches. DE Krämer, Sei ein Illann. Kart. 1.20 Mk. Ein lustiges Büchlein für unsere Jugend, das in seiner Frische sicher Freude machen wird. Ferner möchten wir die Stuttgarter jubildumsbibel bestens empfehlen. Dieselbe ist mi kurzen Erläuterungen versehen, so daß wir in ihr ein kleines, praktisches Bibelwerk haben, das schön ge— bunden nur 5.— Mk. kostet. Uersammlungsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Gezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8½ Uhr: Bibelstunde. Sonntag, den 14. Dezember Nordeck und Wißmarz; Vom 14.— 21. Dezember jeden Abend 8¼ Uhr: Evangelisationsversammlungen in Kleinlinden, Wirtschaft zum goldnen Löwen von F. Speier, Frankfurterstr. Bezirk Lich. 16. Dez. Dorfgill, 17. Watzenborn, 18. Langsdorf, 19. Lich Bibelstunde. Gezirk Friedberg. Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8½ Uhr Versammlung. Sonntag, den 14. Dez. nachm. 3 Uhr Schwalheim, 5 Uhr Dorheim, 15. Nauheim, 16. Erbstadt, 17. Homburg 19. Vilbel. Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz). Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags: Bibelstunde. Sezirk Sellnrod. Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8 Uhr: Versammlung. 16. Dez. Helpershain, 17. Unt r-Seibertenrod. 18. Sellnrod Männerchor; 19. Klein Eichen. Sonntag, den 21. Dez. 2½ Uhr: Unter-Seibertenrod, Hel— pershain und Groß-Eichen. Bezirl Aieder-Weisel. Sonntag, den 14. Dez. abends 8 Uhr: Niederweisel, Fau⸗ erbach, Kirchgöns, 16. Gambach, 17. Fauerbach, 18. Niederweisel, 19. Butzbach. f 5 Montag, den 15. Dez. abends 8 Uhr: Niederweisel: Lichtbildervortrag. Pallende Weihnachtsgeschenke. better, Meine Ueberzeugungen in Bezug auf die Bibel. Brosch. 2.50 Mk. 5 En Buch, das der Bibelkritik mit scharfer Klinge auf den Leib rückt und die Scheingründe der Kritiker als Serfenblasen zerschlägt. tes selbst, wie in diesem Buche die Steine für die Vibel schreien und du wirst deine Freude haben an der Echtheit und Kraft des göttlichen Wortes Schreiner, borbei am Riff. Fünf ergreifende Geschichten. Geb. 2.— Ml. 3 So kann nur Schreiner die Riffe und Abgründe schildern, an denen Menschen herumirren, um von Gottes Retterhand am Riff vorben, hinein in den sichern Hafen, geführt zu werden. Schrenk, Die sieben Sendschreiben der Offenbarung. Brosch. 0,50. Mk., geb. 1— Mk. 5 5 Der Herr will uns zu Ueberwindern machen. Wie, das zeigen diese aus sechzigjährigem Wandel mit dem Herrn herausgereiften Blätter des bewährten Zeugen. Ein wehmüttger und erquick icher Abschiedsgruß ganz seltener Art.