rr— Dieses Blatt erscheint wöch entlich einmal. Sonntag, den 9. November 1913. 6. Jahrg. Er kaun auch anders. In Brasilien war einst ein sonderbarer Prediger. Er durchzog die weiten Steppengebiete, um fur Geld die religiösen Bedürfnisse des Volkes 9 befriedigen. In einem Sacke trug er die genden und Lehrbücher der verschiedenen Kon— fessionen mit sich herum. Kam er zu Katholiken, so holte er die katholischen Bücher hervor. Bei Lutheranern konnte er es auch auf ihre Weise, ebenso bei den andern Religionen. Er war jeder Situation gewachsen; denn so verschieden auch die Leute und Umstände waren, stets hatte er in seinem Sack das rechte Wort, die rechte religiöse Form für allerlei Leute.„Ein schlauer Geschäfts⸗ mann,“ sagst du vielleicht. Ja und ein Schau⸗ spieler dazu; denn im Vertauschen der Rollen war er ein Meister. Gibt es bei uns auch solch religiöse Schauspieler, die sich ins Unvermeidliche fügen und jede Rolle spielen, die verlangt wird? Jüngst kam ein Kolporteur mit frommen Sprüchen und Büchern in ein frommes Haus und schwätzte den Leuten durch sein frommes Reden allerlei auf. Im Wirtshaus öffnete er die Tasche und holte schlechte Bücher heraus.„O, ich kann auch anders,“ sagte er, als er schmunzelnd beim vollen Glase saß. Wehe einem Volk, dessen Prediger Schau— spieler sind! Wehe einem Prediger, der auch anders kann! Muß nicht an solcher Heuchelei ein Mann, ein Volk zu Grunde gehen? Unsterbliche Menschen sind wahrlich keine Versuchsobjekte der Beredsamkeit. Ein Mann ist nicht ein Klumpen Teig, den man nach Belieben kneten kann. Wie groß stehen da die Männer der Bibel, der Ge— schichte vor uns.„Ich kann nicht anders, Gott 6 helfe mir!“ sagt Luther.„Wir können es nicht lassen, daß wir nicht sollen reden von dem, was wir gesehen und gehört haben,“ sagt Petrus. Das ist die Sprache der geraden, mannhaften Gotteszeugen. Nein, sie können nicht anders, auch nicht für große Haufen Gold, ja nicht für Königskronen. Ihr Dienst in der Gemeinde ist nicht eine Leiter zu bequemem, würdevollem Leben, sondern eine Tränensaat, Weinbergsarbeit. Sie würden, ja sie müßten zeugen, selbst wenn sie für ihr Zeugnis statt ihres Gehaltes Spott, ja Verfolgung erleiden müßten. Wie jämmerlich, wie erbärm⸗ lich stehen dagegen die charakterlosen Lohndiener da, die auch anders können, die den Mantel nach dem Winde richten und den Leuten predigen, nach dem ihnen die Ohren jucken! Missionare der Brüdergemeinde ließen sich für immer in die Niederlassungen der Aussätzigen einsperren, um ihnen das kostbare Evangelium von Jesu bringen zu können. Einige konnten nicht anders den Sklaven an den Ruderbänken predigen, als indem sie sich selbst an die Ruderketten schmieden ließen. Sie konnten nicht anders; denn die Liebe Christi trieb sie. Ein gläubiger Pfarrer fand den verlorenen Schatz einer jüdischen Gemeinde. Dieselbe, von großer Dankbarkeit getrieben, bot dem Finder eine fürstliche Belohnung an. Er schlug dieselbe aus, und als man in ihn drang, zu sagen, womit man sich erkenntlich zeigen könnte, bat er um die Erlaubnis, in der Synagoge über Jes. 53. ein⸗ mal zu ihnen reden zu dürfen. O wie viele kost⸗ bare Gelegenheiten zur Evangelisation lassen die, die auch anders können, verstreichen, und andere bringen große Opfer, die eine Botschaft zu sagen: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darinnen sie können selig werden, als Jesus allein.“ . „Der Engel des Herrn lagert sich um die her, so ihn fürchten.“ Pf. 34. Als Kaiser Karl V. im Jahre 1548 die evan⸗ gelischen Prediger in Augsburg ihrer Dienste entließ, weil sie das Interim nicht annehmen wollten, kamen sie zu dem gefangenen Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und berichteten ihm, daß sie nicht allein ihres Dienstes entsetzt seien, sondern kaiserliche Majestät ihnen auch das römische Reich verboten hätte. Auf dies fing der Kurfürst an zu weinen, daß ihm die Tränen über die Wangen zur Erde flossen, stand auf, ging ans Fenster, wandte sich aber bald wieder zu ihnen und sagte: „Hat euch denn der Kaiser auch den Himmel ver— boten?“—„Nein!“— Dann fuhr er fort und sprach:„So hat es noch keine Not! das Reich muß uns doch bleiben, so wird Gott auch ein Land finden, daß ihr sein Wort könnt predigen.“ Guter Einfluß. Den größten, gesegnetsten, nachhaltigsten Einfluß üben die Seelen aus, die fortgesetzt mit Gott wandeln, die sich seinem Einfluß öffnen, d. h. seinem Geiste ge— horsam sind in ihrem Leben und Wandel. Das ist der Geruch Christi, von dem Sankt Paulus sagt: Im Umgang mit dem Herrn atmet man solche Lebensluft ein, und im Umgang mit den Menschen strömt unbe— wußt und ungesucht diese Lebensluft wieder aus. Darum hüte dein Herz mit allem Fleiß. Laß Jesum darin herrschen und wohnen. Warum braucht auch der moderne Mensch das Euangelium? Eine der inhaltlosesten Phrasen des Monismus ist das bekannte Wort:„Der moderne Mensch hat sich über die Lehre und das Dogma des Christentums hingusentwickelt.“ Der Vortrag dieser Phrase erfolgt in allen Variationen, und gewöhnlich wird dann zum Schluß die Sthik des monistischen Weltbildes als ver— nunftgemäßer Ersatz angeboten. An diesem Satze ist nichts wahr. Vergessen wir doch nicht, daß der„moderne Mensch“ nichts Neues unter der Sonne ist. Seine Entwickelung ist wohl eine Verfeinerung äußerer Lebensgewohnheiten, eine Ber— vollkommnung technischer Fertigkeiten und eine Ver— änderung alter Naturanschauung. Niemals aber hat sie ihn hinausgehoben über die uralten Menschenpro— bleme und über jenes tiefe Menschenempfinden, das schon die Sänger der Pfalmen und die hellenischen Dichter bewegte. „Mensch sein heißt Kämpfer sein,“ sagt ein ge⸗ llügeltes Wort. Ja, Mensch sein, heißt auch Sünder sein, heute noch, wie in den Tagen Homers. Auch nicht eines von den alten Lebensrätseln ist bedeutungs⸗ loser geworden innerhalb der Sphäre der neuzeitlichen Entwicklung. Immer noch bedrohen uns feindliche Gewalten, und noch weinen wir an den Gräbern * unserer Lieben. Und des Elends auf Erden, der heim— lichen Tränen und bitteren Seufzer sind mehr geworden, denn je zuvor.„Heutzutage lacht kein Kind mehr, wie in den Tagen Ho ners,“ sagte ein Franzose wehmütig. Das ist die Keh seite unserer Kultur! Das Evan elium von Jesu, dem Sohne Gottes, bedarf zwar menschlicher Empfehlung nicht, aber es sei doch darauf hingewiesen, daß es allein auch die Lebensrätsel der modernen Menschen löst. Seiner Schuld bietet es Vergebung; seiner schwankenden Meinung eine stille innere Gewißheit; seiner bangen Frage nach Sweck und Siel des Lebens eine klare Antwort; seinem Leiden einen wesentlichen Trost; seinem Sterben eine lichtverklärte Ewigkeitshoffnung; ja, seinem ganzen Menschsein eine körperliche und geistige Wiedergeburt. Nach eben di sen idealen Gütern ringen alle Weltanschauungen der Gegenwart. Einer kann sie geben, einer allein: Das ist unser großer, köstlicher Christus, der da sprechen kann:„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Su ihm lassen Sie uns gehen und die Antwort der Swigkeit auf jede Frage der Seit holen. Ernst Schreiner. Du mußt selber trinken. Ein Christ sah, wie seine Tochter nicht Ernst machte, sich zum Heiland zu wenden und das ewige Heil für sich selbst zu ergreifen. Er war mit Recht um sie besorgt.— Eines Tages, als er krank war, rief er seiner Tochter zu:„Marie, bring mir doch meine Arzenei!“ Die Tochter eilte herbei und sagte dienstbereit:„Ja, Vater!“ — Mitt diesen Worten stand sie auch schon mit dem Arzeneiglas an dem Bett ihres Vaters: „Nun,“ sagte er,„mein Kind, nimm die Arzenei.“ Marie stutzte und blickte ihren Vater groß an; dann sagte sie lachend:„Ich soll für dich die Arzenei nehmen? Das würde dir wohl nichts helfen!“—Da blickte sie der Vater, der ernst ge⸗ blieben war, ruhig an und sagte:„Allerdings wird mir das nichts helfen, wenn du die Arzenei trinkst. Aber nun höre mich an! Wie du die Arzenei nicht für mich nehmen kannst, so kann ich nicht für dich den Heiland ergreifen. Das mußt du selber tun. Ich kann für dich beten; ich kann mit dir vom Heiland reden, so wie du mir die Arzenei ans Bett gebracht hast; aber wie ich die Arzenei selber nehmen muß, so mußt du für dich selber den Heiland nehmen.“ Das war eine gesegnete Unterweisung für die Tochter. Verstehst auch du sie, mein unbekehrter Leser? Das rettet? In Wien hat ein Doktor Kreizenach gewohnt, der nicht allein andere in guten Werken fleißig ermahnt, sondern auch selber ein frommer Mann gewesen, der alle Tage Messe gelesen, viel Almosen gegeben, die Woche dreimal gefastet und daneben 1 ein eigen Haus gestiftet hat, in dem arme und aus Armut in Sünde gefallene Leute Obdach und Speisung finden und zu einem besseren Leben angeleitet werden sollten. Als es nun mit ihm zum Sterben kam, und mit den Todesgedanken auch die Gedanken an Gottes Gericht über ihn kamen, ward sein Herz von großer Anfechtung um seiner Seligkeit willen geplagt, so daß er vor großer Angst meinte vergehen zu müssen. Da wollte er seine guten Werke dem göttlichen Ge— richt entgegensetzen, suchte hervor nach einander seine Messen, Almosen, Kasteiungen und wohl— tätigen Stiftungen, spürte aber davon keinen Trost, sondern sagte jedesmal traurig:„es will das auch nicht helfen.“ Endlich, als nichts von allem dem bestehen will wider das verzehrende Feuer des gött— lichen Gerichtes, holt er einen tiefen Seufzer aus dem Grund seines geängstigten Herzens, die Trä— nen rinnen ihm über die Wangen, und er spricht: Erbarme Dich mein Gott, um Jesu Christi willen! Da fühlte er Trost und schläft sanft und selig ein. Jetzt hatte er den rechten Grund gefunden. 5 Zu Wittenberg besuchte Luther einen sehr kranken Studenten, der zuvor auch etwas leicht— fertig gelebt, und fragte, was er Gott wolle mit— bringen, wenn er würde von dieser Welt abfahren? Der junge Mensch sagte:„Alles Guts, mein lieber Vater!“ Luther gab zur Antwort:„Wie kannst du ihm was Guts bringen, bist du doch ein armer Sünder?“ Da spricht der fromme Student:„Lieber Herr Vater, ich will Gott, dem himmlischen Vater, ein bußfertiges, demütiges Herz bringen, das mit den leuern Blutströpflein Jesu Christi besprengt ist!“ Darauf sagte Luther:„So fahre hin, lieber Sohn! du wirst wohl ankommen und Gott, dem himmlischen Vater, ein willkom— mener Gast im Himmel sein.“ Ipr tut wohl, dass ihr darauf achtet. Wenn einer erproben möchte, ob die Bibel wahr ist in ihren Lehren ꝛc., dann sollte er mit ihr verfahren, wie man es mit der Seekarte tut. Die Karte ist auch nichts weiter als bedrucktes Papier, und welchen Vorteil würde es bringen, wenn man am grünen Tische oder im Diskutier— klub sich darüber streiten wollte! Und würde die Diskussion gewinnbringender, wenn ein Dutzend Kapitäne als Fachleute mitredeten, obwohl sie die Karte nie praktisch erprobten? Mögen sie erst einen vernünftigen Versuch machen und die Karte mit an Bord nehmen und danach zu segeln versuchen. Wenn dann da ein Fels ist, wo sie sagt„Fels“, und da ein sicherer Hafen, wo sie einen Hafen anzeigt, und da eine Untiefe oders Tiefe, wos sie„Untiefe“ oder„Tiefe“ sagt, dann ist sie eine gute zuverlässige Karte. Macht es denn soviel aus, wer sie machte oder wie oder wo oder wann sie gemacht wurde? Es ist die See das beste Mittel zur Erprobung der Seekarte. Was soll all das Wortewachen über das Wort Gottes? Nimm es als Karte zur Orien— tierung zu deiner Reise auf dem Ozean des Lebens. Willst du die Bibel als göttlich, kreu und wahr und immer zuverlässig kennen lernen, so werde ein Christ, d. h. richte dein Leben nach der Schrift ein. „So jemand will Des Willen tun, der wird inne werden, ob diese Lehre von Gott sei.“(Joh. Petri I, 19.) Dieses Buch wird dich von deiner Sünde fernhalten, oder die Sünde hält dich von diesem Buche fern. Der große Zweck der heiligen Schrift geht dahin, die besten unter den Menschen dahin zu bringen, daß sie verzweifeln, sich selber selig zu machen, und die schlechtesten zu überzeugen, daß sie nicht verzweifeln sollen, durch Jesum Christum selig zu werden, und den einen wie den anderen die Hilfe zu reichen, deren sie bedürfen. Er kommt zum weltgeriehte. Einst ein Buch wird aufgeschlagen, Drin steht alles eingetragen, Wes die Welt ist anzuklagen. Wenn der Richter also sitzet, Wird, was dunkel war, durchblitzet, Vor der Rache nichts beschützet. Ach, wie werd' ich Armer stehen? Wen zum Anwalt mir erflehen. Wenn Gerechte schier vergehen? Hehrer König, Herr der Schrecken! Gnade nur deckt unsre Flecken! Gnade, Gnade laß mich decken! Was ist das Endziel des Menschen?„Je älter ich werde,“ sagte der berühmte Thomas Carlyle zu einem amerikanischen Freunde„— und ich stehe nun am Rande der Ewigkeit— desto klarer, voller und tiefer wird mir der Satz im Katechismus, den ich lernte, als ich ein Kind war: Was ist das Endziel des Menschen? Gott zu verherrlichen und sich Seiner zu freuen auf ewig.“— Carlyles Vater James war nach des Sohnes Zeugnis ein Granitfelsen, ein puritanischer Schotte von unerbittlichem Wesen. Er las nur ein Buch, die Bibel. Sein täglich von ihm ge— sprochenes freies Gebet bei der Hausandacht mündete stets- aus in die Worte:„Und bereite uns vor auf jene großen Ereignisse, Tod, Gericht und Ewigkeit.“ Du sollst den Aamen des YErrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der geinen Namen mißbraucht. „Ach Gott, ach Gott,“ so sagen viele Leute aus Gewohnheit, fast bei jedem Satz, den sie aus— sprechen, und ahnen dabei nicht, wie sehr sie sich gegen den heiligen Gott versündigen. Wenn sol— che Leute darauf aufmerksam gemacht werden, heißt's:„ Ach, da denk ich mir nichts dabei, daran hat man sich halt so gewöhnt, das ist doch keine Sünde.“ Nun, sie werden sehen, wie sie einst vor Gottes heiligem Angesicht bestehen können, vor diesem heiligen Gott, vor dem die Cherubim ihre Angesichter verhüllen, dessen Namen sie bei jeder Gelegenheit in den Schmutz gezogen. Ein junger Mann, welcher seinen Heiland lieb hatte, wollte seine Schwiegermutter von eben dieser Sünde befreit wissen und setzte ihr auseinander, wie sie sich gegen den Herrn versündige. Leider war sie, wie die meisten Menschen, nicht zu überzeugen, daß dies Sünde sei. Eines Tages nun setzte er den Beweis hiervon in die Tat um. Die Schwie— germutter saß in ihrem Stübchen mit ihrer Stick⸗ arbeit; der Sohn hantierte unten im Garten. „Schwiegermutter,“ rief er nun hinauf.— Oben: —„Was ist denn?“„Nichts,“ sagte gelassen der Sohn; kopfschüttelnd setzte sie sich wieder nieder. Nach geraumer Zeit rief er wieder hinauf: „Schwiegermutter!“„Nun, was willst du denn?“ tönte es von oben.„Nichts,“ gab der Schwieger— sohn zurück.„Nun, halt gefälligst den Mund, wenn du nichts willst,“ sagte sie ziemlich barsch. Doch der Sohn ließ sich nicht beirren. Nochmals wagte er nach kurzer Zeit zu rufen:„Schwieger— mutter!“ Nun war es aber auch mit der Geduld der alten Frau zu Ende. Erbost fuhr sie mit Scheltworten auf den Sohn los; dieser kam nun herauf in ihr Stübchen und sagte herzlich:„Siehst du, liebe Mutter, ich habe deinen Namen nur dreimal gerufen und wollte nichts von dir, doch dachte ich dabei an dich; du nennst den Namen des HErrn, unseres großen und herrlichen, aber auch schrecklichen Gottes, bei jeder Gelegenheit im Gespräch und willst nichts von Ihm, ja, denkst nicht einmal an Ihn, und dieser heilige Gott hat nun schon viele Jahre Geduld mit dir gehabt und gewartet, bis auch du erkennen wirst, was es heißt, den Namen Gottes nicht mißbrau⸗ chen. Da war die Schwiegermutter anderer An⸗ sicht geworden als vorher und nahm sich vor, mit allem Ernst es zu meiden, was ihr auch in der Kraft Gottes gelang. Möchten doch alle, die diese Zeilen lesen, erkennen, wie sie zu dieser Sünde stehen und ihren Mund ernstlich in Zucht nehmen, damit sie Gott durch' den Mißbrauch Seines Namens nicht betrüben. Uersammlungsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Gezirk Sellnrod. Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule, a abends 8 Uhr: Versammlung. 11. Ober⸗Seibertenrod, 13. Wohnfeld, 14. Groß-Eichen. Sonntag, den 16. Nov. 2½ Uhr: Helpershain, Ober-Seiberten— rod, Ruppertenrod, Klein-Eichen. gezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 ¼ Uhr: Versammlung. f 4¹TN7 Ur: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8½ Uhr: Bibelstunde. Sonntag, den 9. November: Beuern und Altenbuseck. Grünberg(Frankfurterstr. 23) jeden Sonntag abends 8 Uhr Versammlung. Bezirk Großen-Linden. 9. Nov. Versammlung in Großenlinden, Allendorf, Hörns— heim, Leihgestern, Münchholzhausen, Kinzenbach, 1 1 12. Leihgestern 13. Allendorf, 14. Großen⸗ linden. Bezirk Friedberg. Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8¼ Uhr Versammlung. Sonntag, den 9. November nachm. 2/ Männer- und Jünglingskonferenz in Stammheim. 11. Nov. Fauerbach b. Friedberg; 12. Stammheim; 13. Friedberg; 14. Nauheim.. Bezirk Alsfeld. Sonntag, den 9. Nov. 3 Uhr: Maar, 4½ Uhr Lauterbach, 8½ Alsfeld. 11. Lingelbach, 12. Eifa, 13. Alsfeld, Bi⸗ belstunde. 14. Schwarz. Leusel. Un uniere lieben[Illfarbelter. Es nahen jetzt die langen Winterabende und damit die Zeit, wo man für unser Aufwärts be— sonders werben soll. Probenummern können Sie stets gratis von uns haben. Auch ist es jetzt Zeit, daß wir den Neukirchener Abreißkalender für 1914 verbreiten. Weil der Reingewinn unsrer Mission zugute kommt, bitten wir, den Kalender sowie andere Bücher und Schriften bei Ihrem Prediger oder Stadtmissionar am Orte zu holen. Sollte dies nicht gehen, so wenden Sie sich direkt an unsre Buchhandlung der Pilgermission Gießen. Zum Cytenfest! Der Inhalt unseres Blattes für Nr. 47 zum Totenfest ist so gewählt, daß sich derselbe beson— ders gut zum Verteilen auf Friedhöfen der eignet und wird in Mehrauflage gedruckt. Wieviel Exemplare wünschen Sie extra? Bitten um bal— dige Bestellung. Die Redaktion. Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gteßen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frankfurt a. M. und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meper in Gießen, Ludwigstr. 30.