Gemeinschaftsblatt für Hessen. Dieses Blatt erscheint wöchentlich einmal. Nr.. Sonntag, den 17. August 1913. 6. Jahrg. Wider die Faulheit. Es war Erntezeit. Viele fleißige Hände regten sich, um den reichen Erntesegen unter Dach zu bringen. Nur Lieschen konnte sich nicht für die schöne Arbeit begeistern. War es doch so heiß, und vom Schwitzen war sie auch kein Freund. Einen Sonnnenschirm konnte sie auch nicht wäh⸗ rend der Arbeit aufspannen, und ihre zarte weiße Gesichtsfarbe mochte sie nicht verlieren. Darum zog sie es vor, hinter einem Strauch sich ein schattiges Plätzchen zu suchen, um es sich daselbst recht bequem zu machen, während die andern schwitzten und sich mühten.„Aber Lieschen! Schämst du dich nicht?“ Es scheint nicht. Denn als dien; Huberbäuerin kam, blieb es trotzig liegen und machte keine Miene, sich erheben zu wollen. Die brave Mutter war von jeher eine fleißige Person gewesen. Selbst als sie nicht mehr konnte, wie sie wollte, humpelte sie noch mit ihrem Krückstocke umher, um nach dem Rechten zu sehen. Lieschen war das gerade Gegenteil von ihr. Es stand mit der Arbeit überhaupt auf dem Kriegsfuß und konnte nicht einsehen, weshalb es sich fast das ganze Jahr hin— durch auf dem Acker abplagen sollte. Mit einem Wort gesagt:„Es war faul“. Die Huberbäuerin aber hielt ihr unter vier Aug en eine ernste Pre⸗ digt des Inhalts:„In dem Ackerfeld sind hun— derte von Mark verborgen; aber nur eine fleißige Hand wird diese heimlichen Schätze heben. Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich. Wer im Sommer sammelt, der ist klug; wer aber in der Ernte schläft, wird zu Schanden.“ Hoffentlich hat es etwas gefruchtet. Wenn Lies⸗ chen klug gewesen ist, so hat es seinen Rechen ge— i g„ nommen und ist sporn⸗ streichs an die Arbeit N geeilt, um seiner Leb— o Page nicht mehr als „ Faulenzerin erfunden 5 u werden. Leider ist 1+ ie nicht das einzige 0 Menschenkind, das mit dieser Krankheit, ge— nannt Faulheit, be— haftet ist. Diese Krank—⸗ „bbheit ist eine weitver⸗ breitete. Ganze Fa⸗ milien und Völker leiden darunter. So standen die Bewohner der schönen Insel Kreta in dem üblen Ruf, daß sie„faule Bäuche“ seien. Titus sollte sie deswegen scharfstrafen. Lies Titus 1, 12-13. Die hl. Schrift warnt ernstlich vor der Träg— heit. Besonders im Buche der Sprüche wird oft dawider ge— Vredet. Fast möchte . man all die trefflichen clan! Stellen anführen. Doch bitte ich dich, drei wichtige Stellen in deiner Bibel nachzulesen: Sprüche 6, 6— 11; 10, 26 und 26, 13 16. Ist Träg⸗ heit im allgemeinen schon eines Menschen un- würdig, so erst recht eines Gläubigen. Christen— tum und Faulheit reimen sich nicht zusammen. Wie beschämend, wenn einem Bekenner Christi nachgeredet wird, daß er faul fei. Das Leben unseres Heilandes war mit ernster Arbeit ausge— füllt. Wir staunen darüber, was er in den 3 Jahren seines öffentlichen Auftretens gewirkt hat. Er ist uns auch darin vorbildlich. Über all der Arbeit fand er doch noch Zeit, die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater zu pflegen. Das war auch eine Quelle der Kraft. Manches Got— teskind kommt aus lauter Vielgeschäftigkeit nicht mehr zur Besinnung oder geht gar in seinen Ge— schäften auf. Das ist auch vom Übel. Das Leben aus Gott verkümmert.— Ist Trägheit schon in irdischen Geschäften nicht angebracht, so erst recht nicht in geistlichen Dingen. Hier sind ihre Folgen noch viel verderblicher, da es sich um himmlische Güter und das Heil der Seele handelt. Geistliche Trägheit lastet schwer auf mancher Versammlung. Während andere sich mühen und Hand anlegen, sind so und so viele, die gleich dem Lieschen auf dem Bilde es sich bequem gemacht haben und müßig am Markte stehen. Aber sehen wir zu, ob diese schleichende Pest sich nicht etwa in unsern eigenen Herzen eingenistet hat. Wie träge sind oft unsere Herzen im Aneignen biblischer Wahr— heiten und im Daraufeingehen. Wo die geistliche Trägheit überhand nimmt, da tritt auch die Schlaf— sucht als Begleiterscheinung auf. Da wird man lässig im Gebet, Bibellesen und im Seelenretten. Wie gefährlich erst, wenn etwa Hirt und Herde träge geworden sind. Der Höllenwolf macht unter— dessen seine Beute. Ihr lieben Leser all! Wie geht's? Seid ihr emsig bei eurem Tagewerk und auch im Wein— berge des Herrn? Vergeßt darüber auch nicht den eigenen Weinberg des Herzens zu behüten vor den kleinen und großen Füchsen. Hohelied 1, 6; 2, 15. Laßt uns aber allesamt Petri Mahnung beherzigen:„Darum, lieben Brüder, tut desto mehr Fleiß, euren Beruf und Erwählung fest zu machen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, und also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi.“ . Eine Fürstin als Nufwartefrau. Die reiche russische Fürstin Maria Alexandrowna Garatzina, die zu den größten Grundbesitzerinnen Rußlands zählt, hat ihren Reichtum abgestreift, hat auf die Vorrechte ihres Standes, auf den Genuß G. Bieber. 8 VT ihres Reichtums vollkommen verzichtet und ernährt sich nunmehr schon seit Jahren als schlichte Aufwartefrau durch ihrer Hände Arbeit. Als 23jährige junge Dame, so berichtet eine französische Zeitschrift, verließ sie das luxuriöse Eltern— haus, legte das Gewand der Armut an, verzichtete auf jede Kopeke Hilfe von den Eltern und hat seitdem buchstäblich das entbehrungsreiche Leben einer armen Aufwartefrau geführt. Sie war Küchenmädchen in einem Hotel, wo sie morgens um 4 Uhr aufstehen mußte und täglich hunderte von Stiefeln zu putzen hatte; dann vermietete sie sich als Aufwärterin und verdiente sich mit Bürste, Besen und Putzlappen ihr tägliches Brot. Nur einmal hat sie seitdem ihren Lebenswandel auf kurze Zeit verändert. Die unge— wohnte körperliche Anstrengung ihres selbstgewählten Berufes warf die junge Fürstin aufs Krankenbett und nach ihrer Genesung mußte sie sich bescheiden, eine körperlich weniger aufreibende Arbeit zu suchen: sie wurde Verkäuferin in einem großen Warenhause. Die Erfahrungen, die sie dabei sammeln mußte, haben sie bald wieder zu ihrer früheren Tätigkeit zurückkehren lassen und heute lebt die Fürstin Maria Alexandrowna Garatzina wieder das Leben einer Aufwärterin.„Denn das Leben mancher Angestellten in einem Geschäft ist eine wahre Hölle. Nicht daß die Arbeitgeber hart zu ihren Untergebenen wären, nein, es sind seelische Martern, die man zu erdulden hat. Wer nie hinter einem Ladentische gestanden hat, vermag sich nicht vorzustellen, was eine junge Verkäuferin an Demüti— gungen und Erniedrigungen durch eine gewisse Art von Käufern zu erdulden hat. Es sind die Frauen, die ihre soziale Ueberlegenheit zu einem grausamen Martergerät machen.“ Die Fürstin hat auf diesem Gebiete Dinge erlebt, die an Gefühlsroheit nichts zu wünschen übriglassen, und nicht umsonst fällt sie das vernichtende Urteil:„Die Härte und Rüchsichtslosigkeit der Frauen gegen diejenigen, die sie als sich unterge— ordnet ansehen, ist unfaßbar. Eine Dame, die ich sehr gut kannte; denn sie stand an der Spitze einer Reihe von Wohltätigkeitsunternehmungen und hatte sich durch ihren Wohltätigkeitseifer in der Gesellschaft einen Namen gemacht, kam eines Tages in die Ab— teilung, in der ich arbeitete. Sie wollte etwas Spitzen kaufen; ich mußte sie bedienen, und da sie natürlich die Fürstin, in deren Hause sie oft als Gast verkehrte, in der kleinen Verkäuferin nicht wiedererkannte, be— handelte sie mich schlechthin unwürdig. Eine Stunde lang marterte sie mich mit den bissigsten Bemerkungen, eine Stunde lang mußte ich ihr immer neue Spitzen zeigen, und da ich ihre unklaren Erklärungsversuche nicht immer richtig verstand, überhäufte sie mich 5 8 schließlich mit Beleidigungen, und erklärte höhnisch: ich verstände von meinem Geschäfte nichts. Schließ— lich wollte sie ein Achtel Meter von einer Spitze haben, von der der Meter 2,20 Mk. kostete. Und als ich ihr erwiderte, ein so geringes Quantum dürfte ich nicht verkaufen, wurde sie buchstäblich von ihrer Wut über- wältigt und versuchte sogar, mich um meine Anstellung zu bringen, indem sie zum Chef ging und ihm er— klärte, ich sei unverschämt gegen die Kunden. Die Fürstin Garatzina hat nach wenigen Monaten ihr Amt als Verkäuferin niedergelegt und arbeitet jetzt wieder als Aufräumefrau. Sie ist mit ihrem Los zufrieden, fühlt sich glücklicher als im heimischen Palais und will dereinst als arme Arbeiterin sterben, wie sie auch als arme Arbeiterin lebt. Das tat eine Fürstin, weil sie das wahre Glück, den Frieden ihrer Seele in ihrem Glanz und Reichtum nicht fand. Doch die Armut an sich ist auch noch nicht die Quelle des Glückes und der Freude. Wahren Frieden, bleibendes Glück, finden nur die, die Jesum als ihren Heiland annehmen und ihre kranke, todes— wunde Seele in seine durchgrabenen Hände legen. Alle meine Quellen sind in Dir, o Jesul, so singt das Herz, das seine Schuld am Kreuze abladen durfte. Das Leben ist der Güter höchstes nicht; der Uebel größtes aber ist die Schuld, so sagt Schiller. So muß demnach das höchste Gut Vergebung, Til- gung der Schuld sein. „Wer nicht auszieht, Haul und Samuel nach. Vor einigen Jahren erhielt ein Weichenwärter an der Hudson-River-Bahn(Amerika) eine De— pesche, angenblicklich eine Weiche zu öffnen, um eine entflohene Lokomotive in den Fluß zu leiten. Er konnte das nicht begreifen. Aus Furcht, er möchte es mißverstanden haben, fragte er an, ob das Befehl sei. Ja war„schnell“, die Rückant— wort. Der Mann konnte das nicht einsehen; kopfschüttelnd drehte sich die Weiche u. verwunderte was wohl der Zweck sein sollte. Jetzt kam die Maschine angedonnert und stürzte mit furchtbarem Geräusch in den Fluß. Kaum hatte der Weichen— wärter sich von seinem Schrecken erholt, als auch schon der Personenzug von der andern Seite an- gebraust kam und vorbeisauste. Die Passagiere wußten gar nicht, daß ihr Leben bei fünf Minuten vom unverbrüchlichen Gehorsam eines Weichen— stellers abhing. Höhern Orts wußte man besser, was notwendig war, als es der Weichensteller wußte. So weiß auch Gott besser, als wir selber, was gut für uns ist. Sei nur dem Herrn ge— horsam! Wer ist der Reichste? Der, der an Be—⸗ gierden am ärmsten ist. Sei zufrieden mit dem, was du hast, unzufrieden nur mit dem, was du bist. Frage nicht: Wie ist der Weg? sondern: Führt er zum Ziel? Gehe ein durch die enge Pforte! e „Der Grund, drauf ich mich gründe, Ist Christus und sein Blut.“ Wenn Jesus nicht mein Heiland wäre Und tröstend mir zur Seite stünd', Ans Kreuz nicht trüg die Last, die schwere Und mich erlöst von meiner Sünd': Wo sollt' ich in dem Jammertal Nur hin vor Sorgen, Angst und Qual“ Ein Abgrund, ja, des Todes Höhle, Beklemmend das bewegte Herz, Stünd' mir die Zukunft vor der Seele. Nicht blicken könnt' ich himmelwärts, Wenn Hölle, Teufel, Lust und Welt Sich trotzig mir entgegenstellt. Will mich die Welt mit ihren Schlingen Umgarnen und verstricken gar, Durch Tücke, List und Bosheit zwingen Su folgen ihrer Kinder Schar: Sagt, müßt ich da nicht untergeh'n, Sollt' ich den Kampf allein besteh' np! Wenn Krankheit mit geheimer Tücke Sich einschleicht in der Lieben Kreis, Und jedes menschliche Geschicke Nicht raten noch zu helfen weiß: Ich wüßte nicht, wo aus noch ein; Doch so komm' ich zu Dir allein. Reißt aus der Lieben trautem Kreise Der strenge Tod das Liebste hin Und schlägt nach seiner tück'schen Weise Dir Wunden, tief im Herzen drin, Dann bist nur Tröster, Jesu, Du Und spendest Frieden, sel'ge Rub'. Wenn Jesus nicht mein Heiland wäre Und tröstend mir zur Seite stünd', Ans Keuz nicht trüg die Last, die schwere, Und mich erlöst von meiner Sünd': O, finster würde vor mir steh'n Der Weg, sollt' es zum Ende geh'n. HN. Dern. Bekenntnis eines großen Mannes. Der große Mann ist der Naturforscher Isaak Newton, und sein Bekenntnis ist folgendes:„Ich habe im Leben zwei wichtige Dinge gelernt: erstens, daß ich ein großer Sünder bin, zweitens, daß Jesus ein noch größerer Heiland ist.“ Gott ist williger, uns Seine Gnade mitzu— teilen, als wir willig sind, dieselbe anzunehmen. Wir ermüden eher im Bitten und Nehmen, als Er müde wird, uns zu geben und zu verge— ben. Möchtest du, daß Gott so unnachsichtig, kri— tisch und hart gegen dich wäre, wie du es oft gegen deinen Nächsten bist? Wenn Gott nicht mehr Geduld mit uns hätte als wir miteinander haben, sagte jemand, dann hätte er schon lange die Erde zu Sternschnuppen zerschlagen. Die Geduld des Herrn bewirkt unsere Seligkeit.(2 Petri 3. 15.) Könnte irgendeine Sünde größer sein als Seine Gnade? Ist es denkbar, daß irgendein Mensch lang— mütiger oder freundlicher oder versöhnlicher oder entgegenkommender sein könnte als sein Schöpfer, der Vater im Himmel? Warum vertrauen wir ihm nicht noch mehr? .* * Es gibt Menschen, die es für eine Schwäche halten, nachzugeben oder einem Beleidiger zu vergeben. Nach diesem Grundsatz wäre Gott der Schwächste im Himmel und auf Erden, weil niemand im Himmel und auf Erden so viel nach— gibt und so viel vergibt als Er. Der kluge Hofnarr. Ein Fürst im Mittelalter hielt sich, wie es damals nichts Seltenes war, zu seiner Belustigung einen Hofnarren. In seiner Laune schenkte er diesem einst einen Stab, den er behalten sollte, bis er einen noch größeren Narren träfe. Fände er einen, der noch närrischer sei, sollte er dem den Stab weitergeben. Viele Jahre später wurde der Fürst sehr krank. Als auch der Narr kam und an das Lager gelassen wurde, hörte er von der bedenklichen Krankheit, und daß sein Herr ihn wohl verlassen würde.„Und wohin willst du gehen?“ fragte der Narr.„Auf eine lange Reise.“„Und wann willst du wiederkommen, in einem Monat etwa?“„Nein, sagte trübe sein Herr.„In einem Jahre?“„Nein.“„Wann denn, niemals?“ „Niemals!“„Und welche Vorbereitungen hast du getroffen?“„Leider keine!“„Also du gehst fort für immer; wußtest das und hast gleichwohl keine Vorbereitungen getroffen?! Hier nimm meinen Stab, denn ich bin nicht entfernt so töricht und gar so närrisch, wie du hier gehandelt hast.“ 7 5 *. Weisst du eine Hntwort: Für jede ernste Frage hat die Heilige Schrift eine Antwort, für eine Frage aber nicht, für die Frage:„Wie wollen wir entfliehen, so wir eine solche Seligkeit nicht achten?“(Ebr. 2, 3.) Ein Heiland. 2 b Der Heiland. Wie nennst du den Heiland der Welt? Darfst du das besitzanzeigende Fürwort„Mein“ gebrauchen? Es gibt einen Weg, an der Hölle vorbeizu— kommen; aber es gibt keinen Weg, aus der Hölle herauszukommen. Jesus sagt:„Ich bin der Weg!“ Dem reichen Manne in der Hölle ward ge— sagt:„Da ist eine große Kluft befestigt, daß, die da wollten hinaus, könnten nicht.(Luk. 16, 26.) * 1. * Es ist eine schreckliche Sache, zu leben, wie Gott es von uns verlangt.„Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen,“ wenn man Seinen Sohn, Christum, verwirft und sich nach eigenem Gutdünken einen Erlösungsplan macht, und so ohne den Heiland dem jüngsten Gericht entgegensieht. Das Leben ist zu kurz für falsche Proben, Was unten wird gefehlt, das wird gerichtet oben. 8 4 Der Haß der ganzen Welt tut einem rechten Christen nicht so weh als eine einzige Wunde im Gewissen. n 6 5 7 Eine kleine Sünde zu lieben 4 ist eine große Sünde.“ 28 Zum nachdenken. Wir sind geboren mit dem Rücken gegen Gott und den Himmel, und mit dem Gesicht zur Sünde und Hölle, bis die Gnade kommt und uns umkehrt. Diese Bekehrung ist nicht sowohl Sache des Verstandes oder Gefühls als des Willens. Wer einmal mit ganzer Macht ernstlich will, dem wird Gott schon weiterhelfen. Wie breit ist eigentlich der schmale Weg? So fragte ein Spötter. Ihm wurde geant— wortet:„So breit oder schmal wie die Fußtapfen Jesu sind, denen wir nachfolgen sollen.“ a Wenige sind's die ihn finden. Den Über⸗ menschen ist er zu simpel, und den Herdenmenschen nicht breit genug. In hundert Jahren wird's niemand leid sein, ihn in der Jetzzeit gewandelt zu sein. Wo aber sind die vom breiten Wege in hundert Jahren? edakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frantfurt a. M. und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30. Mein Heiland. 7 N e ö 1 ö