Gemeinschaftsblatt für Hessen. Dieses Blatt erscheint wöchentlich einmal. Rr.. Sonntag, den 3. August 1913. g 8 6. Jahrg. Der Künig reinigt den Tempel. Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer. Und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht. Math. 21, 12— 14. Jesus ging zum Tempel hinein wie⸗ derum, wie Er es am Anfang seines Lehramts tat. Damals zeigte der reformierende Prophet, was nötig war, und nun geht der König daran, es auszuführen. Ein Gott geweihter Tem⸗ pel darf nicht ein Ort für Handel und Diebstahl sein. Jesus trieb heraus alle Ver⸗ käufer und Käufer. Die Verkäufer waren die, welche stets hin⸗ derlich waren und be— ständig Ärgernis ga— ben; darum wurden sie zuerst hinausge— trieben. Aber weil keine Verkäufer da gewesen wären, wenn es keine Käufer gegeben, so mußten diese auch hinausgetrieben werden. Die, welche die Wechslertische hielten, hätten geltend machen können, daß sie zur Bequemlichkeit des Publikums da wären, da sie Seckel und andere Geldstücke des Heiligtums gegen römische Muͤnzen umtauschten. Die Stühle der Taubenkrämer schienen berechtigt, da sie junge Tauben und Turteltauben für die Opfer verkauften. Aber diese Händler dienten darin nicht Gott, sondern handelten um eigenen Gewinns willen, und deshalb stieß der Herr all ihre Sachen um und reinigte den heiligen Ort. Welche Majestät muß diesen einen Mann umgeben haben, daß die ganze Schar der Händler vor Ihm floh, und das Umstoßen ihrer Tische und Stühle ertrug! Weder die Tempel— wachen, noch die rö— mischen Krieger schei— nen irgendwie da— zwischen getreten zu sein. Wenn Jesus seine Macht ge— braucht, so hört der Widerstand auf. Welche Weissagung ist dieser Vorfall von der Leichtigkeit, womit Er bei seiner zweiten Zukunft seine Tenne mit der Worf— schaufel in der Hand reinigen wird! Unser Herr verteidigt, während Er die Tempel⸗ schänder austreibl, seine heilige Gewaltsamkeit mit: „Es steht geschrieben!“ Ob Er mit dem Erzfeind stritt oder mit bösen Menschen, Er gebraucht nur eine Waffe,„das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.“ Hierin, wie in allem rollen die Donner. andren, laßt uns seinem Beispiel folgen. Jesaia hat die Worte geschrieben:„Mein Haus heißt ein Bethaus allen Völkern.“(Jes. 56, 7.) Diese Weissagung hat eine besondere Beziehung auf den Vorhof der Heiden, der so gröblich durch diese Händler entweiht wurde. Unser Heiland verglich seines Vaters Haus, wenn es von diesen Käufern und Verkäufern eingenommen war, jenen Höhlen in den Bergen, wo die Räuber zu lauern pflegten: „Ihr habt es zu einer Mördergrube gemacht.“ Die Worte welche der König sprach, waren stark, aber nicht stärker, als der vorliegende Fall erfor— derte. Es ist des Königs Sache, die Versteckplätze der Banditen zu säubern, und Jesus tat dies. Er konnte nicht ertragen, seines Vaters Bethaus in eine Räuberhöhle verwandelt zu sehen. Und es gingen zu Ihm Blinde und Lahme im Tempel, und Er heilte sie. Das Kommen der blinden Bettler und der hinkenden Armen war keine Befleckung des heiligen Orts. Die Blinden und Lahmen kamen zu Ihm; zu wem anders sollten sie kommen? War Er nicht der gute Arzt? Sie kamen zu Ihm im Tempel; wohin anders sollten sie kommen? War es nicht das Haus der Barmherzigkeit? Jesus bewillkommnete in seines Vaters Namen die bunt⸗ scheckige Schar, und heilte sie. Einige Leute scheinen zu denken, daß die ganz Armen, wenn sie an den Ort der Gottesverehrung kommen, am unrechten Platze sind, aber dies ist die eitle Vorstellung eines gottlosen Stolzes. Die Armsten und Sündigsten können zu Jesu kommen. Auch wir kamen einst in die Versammlung der Heiligen, geistlich blind und lahm, aber Jesus tat unsre Augen auf und heilte unsre Lahmheit. Wenn Er sieht, daß etwas au uns nicht so ist, wie es sein sollte, so will Er nicht von seinem Vorhof hinweg treiben, sondern uns sogleich heilen. Laßt alle Blinden und Lahmen jetzt zu Ihm kommen. s Die Rache isi mein. Ein Reiter kämpft sich durch die stürmische Nacht. Unheimlich zucken die Blitze; furchtbar Da steht er vor einem Turm. Lärmend pocht er ans Tor. Ein Edelmann schließt auf.„Ich bin ein Knecht des Königs, beherbergt mich“, so lautet die Forderung des Kuriers. Feund— lich antwortet der Schloßherr:„Du bedarfsst ein Obdach bei diesem Sturm, tritt herein und wärme dich.“ i 1 Bald befindet sich der Reiter in einem vom. Herdfeuer schwach erleuchteten Ahnensaal. Ar N den Wänden rigsum drohen aus braunen Ahnen bildern da ein Hugenott im Harnisch, dort ein stolzes Edelwelb. Der Reiter wirft sich in den Sessel vor dem Herd, gafft ins Feuer und brütet. g Dunkle Erinnerungen steigen in seinem Herzen auf. Sein Haar beginnt sich leise zu sträuben. U 9 4 N hier zu Tode quälte. Er forderte damals die Herausgabe des Junkers. Sie schwieg.„Bekenn!!““ Sie schwieg. Er wurde wild. Der Stolz! Er zerrte das Geschöpf, er packte ihre nackten Füße f uud streckte sie tief mitten in die Glut.—„Gib ihn heraus!“ Sie wand sich im Schmerz— g schwieg aber.„O ich dummer Narr, wie kam ich hier herein! Sah ich nicht das Wappen am Tore!“ Wenn der Mann nur einen Tropfen Bluts be- sitzt, schlägt er mich tot; wehrlos bin ich in seiner. Gewalt.“ 8 4 Indessen bestellt die greise Schaffnerin den Abendtisch. Das Edelmägdlein und der Knabe 9 helfen ihr. Doch schreckensstarr hängt ihr Blick am Gast am Herd.... es ist der Feind, der ihre Mutter hingemordet hat. f Der eintretende Edelmann fordert den träu⸗ menden Gast zu Tische.— Da sitzen sie, schweigend, die drei in schwarzer Tracht und er. Er über gießt den Becher, stürzt den Trank hinunter. Furcht und schlechtes Gewissen treiben ihn auf:„Zeigt mir das Lager, ich bin müde wie ein Hund.“ Er riegelt die Tür des Schlafgemaches fest, prüft sorgfältig Schwert und Pistole. Draußen pfeift der Sturm. Die Diele bebt, die Decke stöhnt, die Treppe kracht. Hört er nicht Tritte sich nähern? Nein, sein Ohr hat ihn getäuscht. Doch sind das nicht Schritte?— Nein. Endlich nach Mitternacht sinkt er schlummernd auf sein Lager. Er träumt:„Gesteh!“ Sie schweigt. „Gib ihn heraus!“ Sie schweigt. Er zerrt das feine Edelweib. Ihre beiden Füße zucken in der Glut. Ein Feuermeer sprüht auf und zischt und will ihn verschlingen.—„Erwache endlich, es ist schon Tag, du solltest längst von hinnen sein',“ so spricht am frühen Morgen der Schloßherr, der durch eine Tapetentür ins Schlafgemach gelangt ist. Sein Haar, das gestern noch dunkelbraun sein Haupt geziert, es ist ergraut. Nebeneinander reiten die beiden durch den Wald. Der Kurier muß auf den rechten Weg gebracht werden. Astetrümmer, die quer im Wege liegen, sind Zeugen des nächtlichen Sturmes. Die Vöglein zwitschern ihr Morgenlied. Die friedse— ligen Wolken schwimmen durch die klare Luft, als ob Engel von einer nächtlichen Wache heim— kehrten. Kräftiger Erdgeruch entsteigt den dunklen Schollen. Da öffnet sich die Ebene. Von der Seite blinzelt der Reiter seinem Führer zu und spricht:„Damit ihr den König, dem ich eigen bin, nicht zu fürchten braucht, habt ihr mich heute Nacht verschont, ihr habt genug getan.“„Ja um des größten Königs willen, des ich eigen bin“, antwortet der fromme Edelmann,„heute war sein Dienst mir schwer. Du hast teuflisch mir mein Weib gemordet. Dich ließ ich am Leben. Doch — Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr.“ „Gebet sie her, daß wir sie töten.“ Im Jahre 1461 machten die Bürger zu Wien einen Aufruhr und belagerten den Kaiser Friedrich ll. auf seiner Burg. Sie richteten mit allem Fleiß das Geschütz auf diejenigen Zimmer, in denen des Kaisers Sohn und Gemahlin wohnten, so daß diese genötigt wurden, in unterirdischen Ge— wölben sich aufzuhalten. Als später dem Kaiser geraten wurde, daß er sich an den Bürgern Wiens wegen jener Belagerung rächen follte, gab er zur Antwort:„Ich bin auch ein Sünder und bitte Gott täglich um Gnade und nicht um Recht. So will ich an diesen meinen Untertanen jetzt auch Gnade für Recht ergehen lassen.“ Schnackenstiche. Rentier L. saß gemütlich rauchend im Lehn— stuhl. Eine Schnacke setzte sich mit ihren zarten Tüßen vorsichtig an seinen Hals. Er merkte nichts. Doch allmählich entstand eine kleine Geschwulst, ein Jucken und Brennen trat ein. Die Geschwulst nahm schnell zu und nach einigen Tagen trug man den Reichen zu Grabe. Er starb an Blut⸗ vergiftung; die kleine Schnacke hatte den großen Mann totgestochen. Sieht man es solch kleinem, feinem Tierlein an, daß es so stechen kann? Wie leise berührt uns sein zartes Füßchen, wenn so abfertigen, die Mutter sei ausgegangen ꝛe. ein Tierlein, vom Leichenschmause kommend, sich auf uns niederläßt. Doch wie furchtbar kann die Wirkung sein, wenn der kleine Giftstachel uns berührt! Sie saßen beim Kränzchen. Frau N., die gerne Neuigkeiten erzählte, wollte gesehen haben, daß abends ein fremder Herr Frau E. besucht habe. Niemand zweifelte an der Rechtschaffenheit der Frau E., doch lief die Vermutung der Schwätzerin wie eine Giftschlange weiter, bis sie ins Ohr des Gatten kroch. Die Eifersucht erwachte; es gab herzzerreißende Auftritte zwischen den treuen Ehe— gatten. Die Gattin konnte den Verdacht nicht er— tragen, sie siechte dahin, eine glückliche Ehe war zerstört. Es war nur ein Schnackenstich. Prediger R. hielt wieder eine seiner ergreifenden Reden. Einem Arbeiter drangen seine Worte wie Feuer— pfeile ins Herz. Mach jetzt vollen Ernst mit deiner Hingabe an Gott, mahnte die Stimme im Innern. Jetzt oder nie, tönte es aus der Seele. Er macht sich an den Prediger heran, um ihn nach Hause zu begleiten. Gerne möchte er ihm sein Herz ausschütten; vielleicht betet er einmal mit mir, so denkt der Erweckte. Doch was geschieht? Unter— wegs macht der Prediger allerlei Spässe. Der Arbeiter aber geht enttäuscht von dannen. Die guten Entschlüsse, die der heilige Geist gewirkt, waren durch den Scherzgeist vertrieben worden. Der Arbeiter ging auf dem breiten Wege weiter. Es war nur ein Schnackenstich. In der Gefängnis— zelle zu N. sitzt ein Verbrecher, der sein Todes- urteil erwartet. Seines Lasters Bahn fing bei der Lüge an. Seine Mutter wollte einst in ihrer Arbeit nicht gestört werden, da mußte Karl, ihr Altester, die Besucher am Korridor mit der 8 1 eit jener Zeit ging es abwärts. Vom Lug zum Betrug ists nicht weit, und vom Betrug zum Raub und Mord sind glatte Wege. Wer hätte gedacht, daß der begabte Karl N. einmal auf dem Schaffot enden würde? Es war nur ein Schnackenstich. Ja die Sünde fängt klein an und endet im Ent⸗ setzen. Bitte den Herrn Jesus, daß er den Giftstachel aus deinem Herzen ziehe, ehe dein Blut in Eiter übergeht. Laß Jesu Blut seine Heilkraft an dir beweisen; denn es macht auch deinen Schaden gut, ja Christus starb auch für dich. Jelus jst die Quelle der Weisheit. „Er ist uns gemacht von Gott zur Weisheit.“ 1. Cor. 1, 30. Im allgerꝛeinen gelten zwar die Frommen, die Nachfolger Jesu, als die Dummen, Rückständigen, die Unaufgeklärten. Wenn man aber zum Beispiel zur Fastnachtszeit das Benehmen der Aufgeklärten auf der Straße beobachtet, und sie benehmen sich wirklich wie Narren, so bekommt man eher den Ein— druck, das sind die Dummen. In Jesu Nachfolge wird man weise, nicht dumm. Er ist die personifizierte Weisheit. Die Schöpfung liefert Tausende von Beweisen Seiner unergründ⸗ lichen Weisheit. Aus Seinen Reden, wie sie die Evangelien mitteilen, strahlt sie wieder. Wir finden sie in Seinen klaren Antworten auf die verfänglichsten Fragen. Und diese Weisheit stellt er uns zur Ver— fügung. Da gibt es keine Lebensfrage, wo er nicht ruten und leiten wollte. Eine Zeitung machte sich kürzlich darüber lustig, daß Jesuͤs auch Stellenver— mittler geworden sei. Nämlich, ein Arbeiter habe bei einem Prinzipal wegen Anstellung vorgesprochen. Der Prinzipal hatte aber gerade keine offene Stelle und gab darum dem Bittenden den Rat: Wenden Sie sich im Gebet an den Herrn Jesum, und Er wird Ihnen zeigen, wo Sie etwas finden können. Nun macht sich das Blatt lustig über„das Nebenamt als Leiter eines Arbeitsnachweises des Nazareners.“ O die verblen⸗ deten Leute! Es gäbe gewiß viele, die könnten be— zeugen, der Rat jenes Mannes war gar nicht so übel; Jesus hat auch mich in solchen Fragen so herrlich geleitet. Ja, er will uns weislich unterweisen und uns mit Seinen Augen leiten. Doch nicht für dieses Leben steht uns die Weis— heit Jesu zur Verfügung, sondern auch für das Zu— lünftige, und das ist doch wichtiger. Wie troftlos stehen doch die Klugen dieser Welt vor den Toren der Ewigkeit! Sie lebten, und wissen nicht warum; sie gehen und wissen nicht wohin. Bei allem Reich⸗ tum an Wissen entdecken sie nun mit Entsetzen, die höchste Lebensweisheit, nämlich die Kunst, mit Freuden zu sterben, haben wir nicht gelernt. Jesus aber lehrt zuls auch diese Weisheit. Er zeigt uns, wie wir durch Buße und Glauben Gottteskinder werden. Er die Gewißheit ins Herz: wir auch Erben.“ legt „Sind wir Kinder, so sind Wir sind nicht mehr Knechte der Todesfurcht. Der Tod schreckt uns nicht mehr, er ist für uns Eingang zum Leben. Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn. Das ist die höchste Weisheit. Die Quelle dieser Weiheit ist Jesus. So könnten wir weiter fahren und reden von Glauben, Liebe, Hoffnung, Treue, Herrlichkeit, Ruhe und so weiter. Alles bietet Christus, alle meine Quellen sind in Ihm. Was ich nur kann verlangen hab ich in Ihm allein gefunden und empfangen, drum kann ich fröhlich sein. 5 f A. Staub. Adelige Gesinnung einer Adeligen. Ein berühmter Chirurg in Paris, welcher sonst sehr geschickt war, hatte bei einer Operation das Unglück, der Marquisin von Villacerf eine Schlagader entzwei zu schneiden. Da der Brand zur Wunde kam, so mußte er den gefährdeten Arm abnehmen. Allein auch dieses Verfahren lief unglücklich ab. Eine andere Person würde unter diesen Umständen vielleicht auf den Wundarzt ge⸗ zürnt haben, aber die sterbende Marquisin nicht. Als edle Christin ließ sie in ihr Testament folgende Worte setzen: „Ich vermache dem unglücklichen Wundarzte auf lebenslang ein Jahresgehalt, weil ich vorhersehe, daß der arme Mann von nun an alle Kundschaft und folglich auch seinen Unterhalt verlieren wird.“ Lersammlungsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Bezirk Alsfeld. 2 Versammlungen für Frauen und Jungfrauen i durch Schwester Anna Eigenbrodt: Sonntag, den 3. August, nachm. 3 Uhr Maar, 5 Uhr Lauterbach, abends 8½ Uhr Alsfeld. a 4. Lingelbach, 5. Schwarz, 6. Eifa, 7. Kirtorf, 8. Altenburg, 10. Storndorf, Oberbreidenbach. II Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8½ Uhr: Bibelstunde. Sonntag, den 3. Aug. nachm. Altenbuseck, abends Beuern. Grünberg(Frankfurterstr. 23) jeden Sonntag abends 8 Uhr Versammlung. Bezirk Schotten. Vers. in Schotten jeden Sonntag Abend ½¼9 Uhr. Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gleßen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert-Frantfurt a. M. und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30. „ Bezirk Lich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8½ Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 10. August Watzenborn, Ettingshausen, Villingen und Langsdorf. - e Bezirk Sellnrod. Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8/ Uhr: Versammlung. Sonntag, den 3. Aug, nachm. 3 Uhr:“ Fest im Freien in Wohnfeld. Sonntag, 3. August abends 8/ Uhr: Ober⸗Seibertenrod Groß-Eichen, Wohnfeld. Sonntag, den 10. August, nachm./ Uhr: Lest im Freien in Ober⸗Seibertenrod. *