5* nfwürts!“ Gemeinschaftsblatt für Bessen. :. Dieses Blatt erscheint wöchentlich einmal. Nr. 25. Sonntag, den 22. Juni 1918. 6. Jahrg. treud' und Ceid. Wenn die Freu de pocht, das klingt so traut, Wie ein süßer, heller Frühlingslaut. „Freude, ach Freude, schnell herein! Wie lange, wie lang' schon harr' ich dein!“ Und sie lächelt, legt den Mantel 99 „Weißt du, was ich hier im Bündlein hab'? Viel— ach' so viel! Es reicht für jeden Tag! Eine Rose, einen Finkenschlag, Eine Arbeit, die dir wohl gelang, Ein Groschen Spargeld, blink und blank, Einen Freundesgruß, ein Sonntagskleid, Für die Armut Brot und Wein bereit, Kinderjubel unterm Weihnachtsbaum, Ueber Gräbern einen Ostertraum, Deiner Lieben Liebe inniglich! So nimm dir, nimm— und freue dich!“ Pocht das Leid, das klingt so tief und bang, Wie ein windverwehter Glockenklang. „O Leid, du böses, wer schickte dich? Ich träumte, warum weckst du mich?“ Doch es lächelt, legt den Mantel ab: „Weißt du, was ich hier im Bündlein hab'? Für das Auge lichten Perlenglanz, Für die Stirne einen Siegerkranz, Für die Seele heiliges Verstehn, Für die Brust ein Kreuz! Nun bist du schön! Flügel noch! Dein Sehnen steuert dich! Nimm alles hin und segne mich.“ Freud' und Leid, ich beuge tief mein Haupt. Seid mir willkommen! Meine Seele glaubt— Glaubt, daß, wie sehr sie fehlt und irrt, Sie durch euch doch endlich vollendet wird. Formt und biegt mein Herz. Es gibt sich drein, Lacht und weint sich still in Gott hinein. Frieda Jung. 2 Das Glut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde. Ieh 8. Die Sonnenstrahlen fallen senkrecht auf ein wildes Tal im indischen Gebirge. Alles ist aus- getrocknet, da es lange keinen Regen gab. Ein Reisender liegt müde in einer Sänfte. Plötzlich stellen die vier Träger dieselbe hin und sagen dem Missionar, den sie tragen, daß einer von ihnen, Musa, nicht weiter könne. Er erkennt, daß er plötzlich schwer erkrankt und dem Tode nahe sei. ö Musa, lieber Bruder, was ist deine Hoffnung für die Ewigkeit? „Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde,“ kam es zuver- sichtlich von Lippen des Sterbenden. Der Missionar war über dies herrliche Bekenntnis sehr erstaunt, da er den Musa für einen Heiden gehalten hatte und setzte sich neben ihn hin, um ihm in der Sterbestunde beizustehen. Bald ist alles vorüber. Musa hat die glühende Erde verlassen, um von dem Strom des Lebens zu trinken, der aus dem Paradies Gottes fließt. Als der Missionar ihm die Augen zudrückt, bemerkt er einen Papierstreifen zwischen den steifen Fingern. Es ist ein kaum noch lesbares Blatt der Bibel, auf dem jener Spruch stand. Niemand hat je erfahren, woher er dies Blatt erhalten; aber es hat seinen Zweck erfüllt und ihm den Weg zu Jesus gezeigt. Ein bescheidenes Häuschen steht am Ende des Dorfes. Die Sonne geht eben goldig unter. Der Abendstern schimmert am dunkelwerdenden Himmel. Am Fenster sitzt ein blasses Mädchen, in den Anblick des Sternes vertieft. Da trippelt ihre kleine Schwester herein mit den Worten:„Ich hab' dir einen Strauß gebracht, Marie!“ Fröhlich greift sie nach den duftenden Blumen, da fällt ihr ein Zettelchen entgegen, das an dem Strauß befestigt war. Darauf liest sie:„Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde.“ Diese wenigen Worte wurden bestimmend für ihr ganzes Leben. Sie ergab sich dem Herrn und weihte sich von nun an lebenslang dem Dienste dessen, der durch Sein Blut auch ihre Seele von aller Sünde reinge— waschen hatte... Wir treten in einen Palast. Umgeben von den Seinen, liegt ein Bischof auf dem Sterbebette. Ein langes Leben, das von Jugend auf dem HErrn geweiht war, liegt hinter ihm. Die Glocken rufen zum Gotteshaus, wo der Sterbende oft die Worte des Lebens verkündigt hat. Die halbge— schlossenen Augen irren unruhig hin und her. Ein Geistlicher kniet neben ihm und sucht ihm Trost zuzusprechen:„Hochwürden, denken Sie an die vielen guten Talen, die Sie in ihrem Leben taten!“ „Das kann mir jetzt keinen Trost geben,“ spricht der Bischof mit zuckenden Lippen,„Denken Sie, hochwürdigster Herr, daran, wie oft Sie die frohe Botschaft von der Gnade Gottes in Christo Jesu verkündigt haben!“ „Auch das gibt mir jetzt keinen Trost!“ seufzte er. Dann denken Sie an diese Worte:„Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde.“ Da verklärte ein Lächeln das Antlitz des Sterbenden:„Ja, das bringt Trost. Ich habe diese Worte schon hundertmal gelesen, und nie erschienen sie mir herrlicher als eben jetzt.“ Mit diesen Worten ging er heim. Kennt ihr, liebe Leser, schon etwas von dem Trost und Frieden dieser Worte? Das Blut Jesu genügte, um den armen Hindu im glühenden Indien rein zu machen; es genügte für das junge Mädchen durch ein langes, gottgeweihtes Leben im Dienst des HErrn; es war das einzige, was dem frommen Bischof Frieden verschaffen konnte auf seinem Sterbe— bette; es ist auch genug für euch. Nur wenn ihr mit diesem kostbaren Blut gewaschen seid, könnt ihr glücklich leben und selig sterben. Wollt ihr nicht auch eure Zuflucht zu diesem Blute nehmen und euch rein machen lassen von allen euren Sünden? Eine unsellge Geburtstagsfelen finden wir Matthäus 14. 111 beschrieben. Herodes war wohl einer der Vierfürsten; aber sein Leben war ein völlig verfehltes. Seinen Geburtstag feierte er be— laden mit Sünden. Er war ein Ehebrecher. Seine rechte Gemahlin verstieß er, nachdem er auf einer Reise nach Ron die Herodias, das Weib seines Bruders Philippus, kennen gelernt und sie entführt hatte. Jetzt an seinem Geburtstage lebte er schon lange in wilder Ehe mit ihr.— Wie ist manches Leben so dunkel! Wenn du auch heute nicht Geburts— tag feierst, bitte, schaue zurück auf dein bisheriges Leben. Mußt du erröten? Sind dunkle Punkte da? Du sagst:„Ich habe es zu arg getrieben.“ Aber ich erinnere dich heute an deine Sünde! Lebst du noch immer in unordentlichen, sündlichen Verhältnissen? Bringe sie Jesu! Er allein vermag das Leben N ordnen.„Ein Christ ist ein in Ordnung gebrachter Mensch,“ sagte Insp. Rappard zuweilen. Herodes war auch ein vergeblich gestrafter Mensch. Seine Sünde hatte Johannes der Täufer ernst gerügt, V. 4. Deswegen legte ihn Herodes ins Gefängnis, V. 3. Ganz gewiß sind solche Prediger, die die Sünde strafen, nicht„in der ganzen Stadt beliebt“; denn es gibt nichts, was der natürliche Mensch weniger ertragen kann, als wenn seine Sünden ins rechte Licht gerückt werden. Hierin liegt die Ursache, weshalb es heute keine Kirchenzucht mehr gibt und weshalb das Pro— testieren der Gläubigen gegen die Sünde als„lieb— loses Richten“ verschrieen wird. Nun, laßt es uns lieber mit Johannes als mit Herodes halten.— Wenn auch Herodes diese Rüge uicht ertragen konnte, so wurde sie doch nicht ganz umsonst gegeben. Herodes wird an dem Tage des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen keine Entschuldigung haben.— Sünder, du gehst verloren, wenn du nicht Buße tust und gläubig das Heil in Jesu ergreifst! Und warum feierst du deinen Geburtstag, da du dein verfehltes Leben vielmehr beklagen solltest. Wir erkennen ferner an der Art, wie dieser Ge— burtstag gefeiert wurde, daß die Feier eine recht un— göttliche war. Es wurde zu Tisch gesessen, V. 9, doch nicht mit Johannesseelen, die die Sünden des Herodes straften! Diese Leute brachten vielmehr dem elenden Könige ihre Gratulationen und Huldigungen dar! Keiner, der Sünde strafte! Sie alle dachten, fühlten, lebten wie Herodes. Sie paßten in der Tat zusammen. Ein Weg— ein Ziel! der breite Weg und das Verderben!— Mit wem sitzest du an einem Tisch? Machst du mit der Welt mit oder bist du das Gewissen der Weltkinder?— Und nun, was wurde getan bei Tische? Es wird nach König Bel— — 3 2 25 * * 2 1 sazars Weise gegangen sein, Daniel 5. V. 1:„König Belsazar machte ein herrlich Mahl seinen tausend Ge— waltigen und soff sich voll mit ihnen.“ „Ja, der Bauch ist ihr Gott,“ das ist gewöhnlich der Inhalt ihrer Feste: Tauffeste, Konfirmationsfeste, Hochzeitsfeste und dergleichen. Ein Spott der Hölle auf alles Scheinchristentum! Auch der Geburtstag unseres geliebten Kaisers wird von vielen„Patrioten“ so unwürdig gefeiert. Gotteskinder feiern diesen Tag dadurch, daß sie für ihren Kaiser beten.— Aber hier— welch eine ungöttliche Geburtstagsfeier! Dabei wurde auch getanzt. V. 6. Die Tanzunsitte besteht noch. Es gibt fromme Leute, die keinen Gottesdienst versäumen, die es aber auch mit ihrer Gottesfurcht vereinbaren können, daß sie regelmäßig an Tanzver— gnügen und andern Lustbarkeiten teilnehmen. Sogar christliche Vereine, evangelische und katholische, kanzen. Man beruft sich auf David, der getanzt habe. Man kann sich aber nur vergleichen mit der Tochter der Herodias. Was sagt uns aber dieser Tanz? 1. In welcher Gesellschaft man tanzt. 2. Der größte Reiz des Tanzens liegt darin, daß die Tochter tanzt. 3. Vor betrunkenen Männern wird getanzt. 4. Wie im vor— liegenden Falle das Tanzen zu einem grausamen Ver- brechen geführt hat, so entspringen sehr oft grobe Unsittlichkeiten aus Tanzvergnügungen.— Welchen Ausgang nahm diese unselige Geburtstagsfeier? Zu— nächst hören wir von einer törichten und dabei sehr sfündlichen Handlungsweise des Herodes, der im Rausche schwört, seiner Tochter alles zu geben, was sie fordern würde. Studiere hier die Sklaverei Satans! dann haben wir das scheußliche Verlangen eines jungen Mädchens:„Wie sie zuvor von ihrer Mutter zuge— richtet war, sprach sie: Gib mir auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!“ Sie offenbart damit die Art der Mutter. Mutter, deine Tochter wird noch scheußlicher gegen dich handeln; dann kommst du vielleicht zur Besinnung!„Wer Wind säet, wird Sturm ernten!“ Zuletzt haben wir die schreckliche Tat des Königs. Wohl war ihm die Forderung der Tochter nicht ganz recht. Doch„um derer willen, die mit ihm zu Tische saßen,“ gab er den Befehl, Johannes zu enthaupten. Elende Menschen— furcht! Andere führen den Befehl aus; aber Herodes ist schuldig vor Gott! Sein Geburtstag brachte neue Schuld zu der alten. Häuft sich so auch bei dir Sünde auf Sünde an, und wird dir nicht bange, wenn du der Ewigkeit gedenkst. Sünder, willst du verloren gehen? O entfliehe noch heute dem weltlichen Wesen und komm zu dem Heiland der Sünder! Gottlose macht er gerecht, blutrote Sünder schneeweiß! H. Warm. General Gordon, der Beld von Chartum. (Einige Züge aus seinem Leben). Gordons Garten. Gordon gab uns auch freundlicherweise einen Schlüssel zu seinem Garten, weil er meinte, unsere Kinder würden wohl gern manchmal darin um— herwandern. Als ich denselben das erstemal besuchte, be⸗ merkte ich, was für hübsche Schoten und alle Arten von Gemüse es da gab, und äußerte dies gegen die herauskommende Haushälterin. Da sagte sie sogleich, daß der Oberst hiervon nie etwas anrühre, daß beinahe der ganze Garten, und er war groß, von verschiedenen armen Leuten gepflegt würde, denen er erlaubt habe, darin zu ziehen, was sie Lust hätten, und sich das, was sie ernteten, anzueignen. Sie fügte noch hinzu, daß dem Obersten häufig schöne Früchte und Blumen zugeschickt würden, aber er rühre sie nicht einmal an, sondern sende sie sofort ins Hospital oder ins Arbeitshaus für die Kranken. Stets sage er den Gebern Dank dafür, aber ließe sie nie erfahren, wie er ihre Gaben angewendet habe. 5 Wir sagten oft: Er hat gar kein Ich und ist hierin seinem göttlichen Meister gleich.— Nie sprach er von sich und seinem Tun und Lassen, darum wird auch niemals seine Lebensgeschichte geschrieben werden können: Gordons Buch. In dieser Zeit war es, wo das erste Buch über ihn geschrieben wurde. Er erlaubte dem Verfasser, zu ihm nach Fort House zu kommen und dort Aufenthalt zu nehmen; es geschah, und er tat alles, ihm das Erscheinen seines Buches zu erleichtern. Dazu gab er ihm alle Details über den Taiping-Aufstand, ja, er lieh ihm sogar sein Tagebuch. Danach aber entdeckte er, daß etliche seiner eignen Taten(der Tapferkeit vermutlich) besprochen wurden, und er bat, ihm das Geschriebene zu zeigen. Da riß er denn Blatt für Blatt von dem heraus, was von ihm handelte, zum großen Leidwesen des armen Autors, der ihm sagte, damit habe er ihm das Buch verdorben. Da wollte ich nun gern seinen Empfindungen in dieser Beziehung auf den Grund kommen, indem ich ihm erklärte, er könnte doch berechtigten Stolz über dies und das fühlen. Darauf gab er zur Antwort: Niemand habe das Recht, auf etwas stolz zu sein, da er keinerlei angeborenes Gute in sich habe, sondern alles empfangen habe, und er halte fest, daß jeder tiefe Ursache zu innerster Demut habe, und daß alles Tragen von Medaillen, alle Ausschmückung dieses armen Leibes, sowie jegliche Selbsterhebung gänzlich unstatthaft sei. Weiter sagte er, er habe kein Recht, irgend etwas zurück zu halten, da er sich selbst ein für allemal Gott dargegeben. Was sollte er da wohl zurück behalten? Er wüßte von keiner Schranke. Er meinte, ich müßte meine goldene Uhrkette verkaufen, hätte auch kein Recht, sie zu tragen; sie sollte für die Armen verkauft werden. Indes erkannte er an, daß es für andere auch seine Schwierigkeit habe, alle irdischen Dinge in dem Lichte anzusehen, wie er es tat. Seine Börse war stets leer zufolge seiner fortwährenden Freigebig— keit. Einst sagte er uns, das silberne Teeservice, das er als Geschenk von Sir William Gordon aufhob, würde hinreichend sein, die Kosten seiner Beerdigung zu bestreiten, ohne daß er seiner Fa— milie zur Last zu fallen brauche. ke. Paslende Gelegenheiten. Ein amerikanischer Kaufmann und 2 Eng— länder hatten bei einer Reise in China den Weg ver— loren. Vier Stunden irrten sie schon umher, da begegnete ihnen ein Chinese, der zu der niedrigsten Klasse seines Volkes zählte. Bereitwillig führte sie dieser mit viel Mühe auf ihre Ausgangsstation zurück. Müde und erschöpft wollte er dann den Heimweg antreten. Die Reisenden aber suchten 8 ihrem Dank Ausdruck zu geben und boten ihm Geld an, mehr als er in 2 Jahren verdienen konnte; denn in China sind die Löhne sehr niedrig. Aber zu ihrem großen Erstaunen weigerte er sich, das Geld zu nehmen.„Aber warum denn?“ fragten sie.„Wißt ihr nicht,“ antwortete der Chinese, „daß Confueius seinen Schülern befohlen hat, ihren Brüdern in der Menschheit Gutes zu tun? Wir sind so arm, daß wir selten den Befehl aus- führen können. Nie zuvor bot sich mir solch eine passende Gelegenheit dazu wie heute, die will ich nicht dadurch verlieren, daß ich mir den Dienst bezahlen lasse.“ Muß uns dieser Chinese nicht beschämen? Machen wir so treu Gebrauch von den Gelegen— heiten des Dienens, die unser großer Meister uns gibt, als dieser arme Heide es tat? Handlanger gesucht. Unsere Geschwister in Weidenhausen sind vor die Bau- frage gestellt. Ein einfacher Saal ist dort ein dringendes Bedürfnis. filein aber können die Seschwister das haus nicht bauen. Deshalb suchen wir Handlanger, die aus Clebe zum ferrn Steine, Balken, Fenster und Türen zutragen. Caben, auch die kleinsten, werden entgegengenommen bon Prediger Ilartin, Illarburg, oder von der Redaktion. Cersammlungsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 ¼ Uhr: Versammlung. 4½½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Sonntag, den 22. Juni nachm. Altenbuseck, abends Beuern. Grünberg(Frankfurterstr. 23) jeden Sonntag abends 8 Uhr Versammlung. ö Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz). Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags: Bibelstunde. 23. Juni Lauterbach, 24. Lingelbach, 25. Schwarz, 26. Eifa. Bezirk Sellnrod. Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8¼ Uhr: Versammlung. Sonntag, Juni: Brüderratssitzung der Bezirke Sellnrod und Schotten um 12 Uhr in Sellnrod. nachm, 2½ Uhr: Versammlung in Köddingen, abends ½9 Uhr: Oelpershallt, Anten Seide enruh Wohn⸗ feld, Klein-Eichen. 39 Bezirk Friedberg. Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8½ Uhr Versammlung. 24. Juni Assenheim, 25. Stammheim, 27. Nauheim, Sonntag, 29. Juni nachm. 3 Uhr: Gemeinschaftsfest in Schwalheim. Bezirk Lich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 Uhr 5 Sonntagsschule;— 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8½ Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 22. Juni, Villingen und Langsdorf, 24. Oberbessingen, 25. Ettingshausen, 26. Burkhardsfelden. Bezirll Nieder-Weisel. 24. Kirch⸗ und Pohlgöns, 25. Münster, 28. Nieder⸗Weisel, 27. Butzbach, 29. nachm. 3 Uhr: Kirch- und Pohlgöns, Maibach, abends 8 ¼ Uhr: Niederweisel, Fauerbach. Versammlungsanz. ꝛc. bis zum 20. Juni erwünscht. Redakteur: Stadtmtsstonar Herrmann⸗Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frantfurt a. M. und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.