C 25 * Aufwürts!“ Gemeinschaftsblatt für Hessen. 1—ů—ů Dieses Blatt erscheint wöchentlich und kostet 1 Pfg. pro Nr.(Porto extra),— von 20 Explaren an portofrei. Nr. 21. Sonntag, den 25. Mai 19183. Einzelne Exemplare bestelle man auf der Post(Preis 40 Pfg. vierteljährlich). 6. Jahrg. 5 3 Nothelfer oder Mönig. Luk. 17, 1119 Wie wahr hat doch Jesajas geredet, wenn er Kap. 26, 16 sagt: Herr, wenn Trübsal da ist, so suchet man dich, wenn du sie züchtigest, so rufen sie ängstlich. Auch verstockte, harte Menschen, die, solange es ihnen gut geht, nichts nach Jesus fragen, fangen an nach ihm zu rufen, wenn sie in Not kommen. Ja, es ist wahr, Not lehrt beten. Aber wie wenig sind da, die nach erfahrener Durchhilfe in dankbarer Liebe sich ihrem Heiland hinlegen als ein lebendiges Dankopfer! Schau jene zehn aussätzigen Männer an, wie sie durch ihr großes Elend, aus dem es, mensch— lich gesprochen, kein Entrinnen gab, angespornt werden, den um Erbarmen anzuflehen, von dem sie wußten, daß er auch jetzt noch helfen könne. Und dann beachte, wie die unendliche Liebe des Heilandes allen geholfen hat. Sie alle gingen im Glauben an das Wort des Herrn hin und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein. Welch eine Wendung war das für ihr ganzes Leben! Sie, die dem Tode verfallen waren, werden neu wieder dem Leben zurückgegeben. Sollte es nicht selbstverständlich sein, daß sie nun alle einmütig dem Herrn dankten für sein Erbarmen, wie sie ihn einmütig um sein Erbarmen anriefen? Aber— neun gehen fort, ohne zu danken; ihnen war die Gabe wichtiger als der Geber, ja sie vergessen ihn über derselben. Nur einer wird durch die Gabe angespornt zu herzlicher Dankbarkeit und zu völliger Hingabe an Jesus. Den Neunen war Jesus gut genug als Nothelfer; dann vergaßen sie ihn, dieser eine aber will ihn haben als seinen König.“ Darum eilt er zurück zu dem Herrn, fällt ihm zu Füßen und dankt ihm. Wie wohl tat dem Heiland diese Huldigung! Mit wie viel Wehmut und Schmerz hören wir ihn aber im Blick auf die Neune fragen:„Sind ihrer nicht zehn rein geworden, wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre denn dieser Fremdling?“ Nothelfer oder König. Lieber Leser, was ist dir Jesus? Nimmst du auch die Gaben des Herrn als einen Raub hin und vergissest, demütig ihm dein ganzes Herz und Leben zu übergeben? Denkst du noch an jene große Sorge, die dein Herz bedrückte, an jene schwere Not, die über dich oder deine Familie kam? Lange hattest du wohl nicht mehr so ernst gebetet, wie in dieser Zeit. Und hast du nicht damals deinem Gott gelobt, ein anderer Mensch zu werden, wenn diese Trüb— salswelle an dir vorübergehen würde? Sie ist vorübergegangen— und du? Hast du dich demütig dem Herrn zu Füßen gelegt, der dir so wunder⸗ bar geholfen, dich so sichtbar behütet hat? Mußt du nicht voll Scham bekennen, daß du auch gleich jenen neun Aussätzigen weitergeeilt bist, ohne dem Herrn zu danken und dich ihm zu übergeben? Jesus war dir nur ein Nothelfer, aber dein König ist er noch nicht geworden. Laß dir diese Mahnung ins Herz dringen und eile jetzt zu deinem Heiland, der schon lange nach dir aus⸗ schaut! Leg dich demütig ihm zu Füßen, huldige ihm als deinem König, und dann wird er sich freundlich zu dir neigen und auch dir zurufen: „Stehe auf, gehe hin, dein Glaube hat dir ge⸗ holfen.“ ö Nothelfer oder König. Ist das nicht auch eine ernste Frage für dich, Kind Gottes? Du denkst noch mit tiefem Schmerz an jene Zeit, da deine Sünde wie eine Bergeslast auf deiner Seele lag. Ja, da konntest du ringen und schreien, und du hast es erfahren, daß der Herr barmherzig ist und vom Aussatz der Sünde befreit. Der Herr hat sich über dich erbarmt, du kannst fröhlich be— kennen:„So wahr als die Sonne am Himmel noch prangt, so wahr hab ich Sünder Vergebung erlangt.“ Aber bist du nicht mit dieser Gabe fortgegangen, hast vielleicht vor anderen groß geredet von deiner Bekehrung, wohl auch mit schön klingenden Worten gebetet in der Versamm— lung und hast doch das eine vergessen, was not war? Zu den Füßen Jesu sollte dein Platz sein; du aber ginst in eigner Kraft weiter, sonntest dich in dieser einen Erfahrung und gabst nicht dem Herrn als deinem König dein Leben zu freier Verfügung. Zum Nothelfer, der dir die drückende Last deiner Sünde abnahm, war er dir recht, aber dann gingst du wieder auf deinen eigenen Wegen weiter. Die Erfahrung der Sündenver— gebung ist gewiß das erste und nötigste im Leben, aber ihr muß ein Leben der völligen Hingabe folgen, sonst gleichst du den neun Aussätzigen, denen man die Heilung nicht abstreiten konnte, die aber doch nicht in der rechten Stellung waren zu Jesus. Nur zu den Füßen Jesu ist der rechte Platz für Jünger Jesu. Hat dich deine Be— kehrung dorthin gebracht? Jene neun Aussätzigen gingen nach erfahrener Heilung weiter auf dem Weg des Gesetzes, hin zu den Priestern. Sie mögen nachher viel eifriger gewesen sein als vorher in der Erfüllung des Gesetzes. Glücklicher war auf jeden Fall der eine, der den Weg des Gesetzes verließ und sich dem Heiland in die Arme warf. Kind Gottes, das du durch Jesu Blut erlöst bist, verlaß den beschwerlichen Weg des Gesetzes, suche nicht mehr dein Heil in deinem Tun, sondern nimm es an im Glauben. Jesus will dein König sein, drum verlaß dich auf ihn und traue es ihm zu, daß er dich hindurchbringen wird. Er wird herrschen und wird auch alle die Feinde in dir zum Schemel seiner Füße legen. Setze deine Hoffnung ganz auf die Gnade und mühe dich nicht ab in Werken eigner Gerechtigkeit. Du hast es mit einem König zu tun, der dich sicher hindurchbringen wird, bis du ihn einst sehen wirst in seiner Herrlichkeit. August Jung.[Magen. Es ist das genau das Seitenstück zu dem* N Uom Cssen. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zu b sammen,“ sagt ein Sprichwort, und es gibt niemand, der diese Behauptung bestreiten wollte. Die Lust zum Essen und Trinken, der Appetit, wie man gewöhnlich sagt, ist der Gradmesser des körperlichen Wohlbefindens, und wenn er nachläßt oder ganz aufhört, so kommt Krankheit oder gar der Tod. Die Sorge um Essen und Trinken ist aber nicht nur ganz allgemein, sondern wird fast allgemein ö auch so übertrieben, daß der Heiland gleich zum Beginn seiner Lehrtätigkeit, in der Bergpredigt, die Leute nachdrücklichst warnte:„Ihr sollt nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürfet.“ Und schon der weise Sokrates(gest. 399 v. Chr.) pflegte von sich zu sagen:„Ich esse, um zu leben; andere Leute leben, um zu essen.“ Ja fürwahr, es gibt auch heutzutage noch viele Menschen, die kennen kein höheres Interesse, als gut zu essen und gut zu trinken. Fehlt ihnen dies einmal an einem Tag, so fehlt dem ganzen Tag der Sonnenblick; eine schlechte Mahlzeit, ein mißratenes Gericht kann sie ganz unglücklich, bitter und grämlich, ja selber ganz „ungenießbar“ für andere Leute machen. Das alles ist aber nur ein Zeichen, daß man— mag man es Wort haben oder nicht— eben noch im Fleisch lebt und dem Fleisch dient, daß einem vielleicht gar, wie Paulus einmal derb sagt:„der Bauch der Gott ist.“ (Phil. 3, 19.) Der Christ, der durch die Wieder- geburt ein Geistesmensch geworden ist, sagt dagegen mit dem Apostel:„Wenn wir Nahrung und Kleidung — also unser schlichtes Auskommen— haben, so lasset uns genügen.“ 1. Tim. 6, 8. Und ein andermal bekennt derselbe Apostel:„Ich kann hoch sein und kann niedrig sein, Ueberfluß haben und Mangel leiden.“ Phil. 4, 12. Der alte Pfarrer Flattich (gest. 1797) ließ sich in der letzten Zeit seines Lebens jeden Mittag immer das gleiche kochen— ein Schüsselchen Reisbrei; und als man ihn fragte, warum er denn so gar einfach lebe, so antwortete er in seiner kurzen, schalkhaften Weise:„Weil si net als Schlecker in den Himmel komme will.“ Er hatte also ängstliche Sorge, der listige, böse Feind könnte ihn noch vor seinem Tode in seine Schlinge bekommen; und es ist bekanntlich gar nicht selten, daß gerade ältere Leute außerordentlich viel aufs Essen halten, „wie sie's gerade gern haben,“ und eine Abweichung von dieser Regel sehr schwer nehmen und den Hausgenossen übel vermerken. i Ein Hauptfehler der meisten Menschen ist auch, daß sie überhaupt viel zu viel essen, nämlich viel mehr als sie zu ihrer wirklichen Ernährung brauchen. Man ißt eben nach dem Genuß und nicht nach dem Bedürfnis, nach dem Gaumen und nicht nach dem ÜÜ˙2ꝛ ̃ ü— 0 9» ²— —— ˙. ̃— AV- ͤ Q man auch vor dem 3 Zuviel⸗Trinken, ge sättigung her, allgemein einen hohen sittlich-religiösen Wert bei. 2 15 en das ja zurzeit allgemein der 5 Aber ebenso nötig ist, daß uviel⸗Essen warnt. Bei der Unmäßigkeit im Trinken zeigen sich die Folgen mehr im Aeußern, bei der Unmäßigkeit im Essen aber mehr im Innern, in der Erschlaffung der edelsten Organe, ja in einer Art Selbstvergiftung. Sehr viele, ja vielleicht die meisten Krankheiten, rühren von Über⸗ wie dies besonders bei den Kindern bekannt ist. Die Arzte behaupten auch, nur der Mensch sei für Ansteckung durch Krank— heitskeime empfänglich(3. B. die Influenza), der einen verdorbenen Magen habe. Da gibt es denn täglich Anlaß genug, sich in der Selbstverleugnung zu üben, besonders so oft ein Leibgericht auf den Tisch kommt. Und obwohl im Neuen Testament nichts mehr von Fastengeboten steht, so hat doch fast jeder Mensch zu ganz persön⸗ licher Beachtung von Gott seinen Fastenzettel erhalten, worauf allerlei Speisen verzeichnet stehen, die er nicht essen darf, wenn er an seiner Gesundheit nicht Schaden nehmen will. Aber wer muß sich hier nicht zahlloser Übertretungen schuldig geben? Krieg geführt wir Etwas recht Ungeistliches scheint es zu sein, was wir hier kurz berührt haben; es greift aber sehr tief ins geistliche Leben ein. Der fromme Heidel⸗ berger Professor Richard Rothe(gest. 1867) heißt auch in seiner Ethik das Essen den„Selbstvergeisti— gungsprozeß des Menschen“, und mißt ihm daher Und der treffliche schwäbische Schulmeister Kolb meint: man könne das Essen ansehen als einen Genuß, ein Bedürfnis oder ein Opfer, das letztere sei das höchste und echt christliche. Oder wie eine seiner Tischregeln lautet:„Man soll am Essen weder leichtsinnig noch mürrisch sein, sondern der Tisch soll der Altar, das Essen das Opfer und der Christ der Priester sein; er soll das alles von Gott nehmen und alles wieder zu Gott schicken und erhöhen, dann heißt's fürwahr; Alle Gabe Gottes ist gut.“ Wie wichtig aber dabei das Tischgebet ist, soll nur angedeutet werden. In Summa, wie der Apostel schreibt:„Ihr esset oder trinket, oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre.“ 1. Kor. 10, 31. Eine sonderbare Ausstellung. Ein Volksfreund besah eine Ausstellung für; das Brennereigewerbe. „Es fehlt noch etwas“, sagte er, als er den Rundgang durch die Maschinen, Apparate und Erzeugnisse vollendet und die Zahlen gelesen hatte, die von dem Nutzen dieser Industrie Kunde gaben. „Ich vermisse die Ausstellung all der gebrochenen Herzen, der zerstörten n, der friedlosen e der geschiedenen Ehen, der verwahrlosten Kinder, der Selbstmörder, der Gefangenen, die dem Alkohol zum Opfer gefallen sind, kurz alles dessen, 3 —— q—— was durch das Aufblühen dieser Industrie zu Grunde gegangen ist. Das wäre hier die not— wendige Ergänzung.“ l Um jeden Preis. Argert dich deine rechte Hand, so hau sie ab, und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Matth. 5. 30. Als vor hundert Jahren Napoleon J. seinen gewaltigen Eroberungszug nach Rußland machte, der so kläglich endete, wandte sich der Haß des russischen Landvolks gegen die„Franzuskis“ und vor allem gegen ihren Kaiser, der ihnen der Inbegriff alles Satanischen war. Neben dem furchtbaren russischen Winter ist vor allem dieser nationale Haß den französischen Heeren zum Ver— derben geworden. Nun hatten sich einige französische Soldaten den Scherz gemacht, einem russischen Bauern auf den linken Arm ein gekröntes N zu tätowieren. Das war bekanntlich die Initiale des Kaisers Napoleon. Lachend sagten die Franzosen zu dem Russen:„Jetzt bist Du ein Untertan unseres großen Kaisers. Deinem Zaren gehörst Du nicht mehr. Erst wenn dieses Zeichen weg ist, bist Du wieder ein Russe.“ Der leichtgläubige Russe versuchte 5 Gaudium der Franzosen alles Mögliche, um ie Tätowierung zu entfernen; aber es gelang nicht. Da packte ihn die Angst; er ergriff mit der rechten Hand ein Beil, und ehe es die Franzosen verhüten konnten, hatte er sich mit einem gewal— tigen Hieb den linken Arm abgehauen. Dieser Vorgang wurde in jener Zeit in Bilderbogen und Flugblättern vielfach dargestellt. Dem Manne war's ernst; er wollte unter allen Umständen los aus einer Verbindung, in die er sich leichtfertiger Weise, wie er glaubte, eingelassen hatte und die ihn von seinem recht⸗ mäßigen Herrscher trennte. Er wollte los, es koste was es wolle. Lieber einarmig ein Untertan Alexanders, als zweiarmig Napoleon gehören! Solche Leute werden frei. Fühlst du dich auch gebunden? Was tust du? Wem gehörst du an, o Leser? Ist nicht auch dir der Namenszug des Bösen eingeprägt. Steht nicht auf deiner Stirne, in deinem Herzen jene Schrift, von welcher Gott spricht Jer. 17. P. „Die Sünde Judas ist geschrieben mit eisernen Griffeln und mit spitzigen Demanten und auf die Tafeln ihres Herzens gegraben.“ Was hast du getan, um diese Brandmale zu entfernen? Mit dem Wasser guter Vorsätze läßt sich die einge⸗ grabene d f N Trauer und der Tränen nimmt die Leidenschaft, 4 Sünde nicht abwaschen. Die Seife der die Eingravierung des Satans nicht aus uns heraus. Jener Russe hieb sich den Arm ab, weil trotz aller Waschungen jener verhaßte Name nicht verschwinden wollte. Du brauchst keine solche Selbstverstümmelung vorzunehmen. Nur eins ver⸗ langt unser Herr von Dir. Überlaß dich mit deiner ganzen Sünde seinen Meisterhänden. Er wird fertig mit deiner eingegrabenen Sünde. Sein Blut macht den tiefsten Schaden gut. Was keine Vorsätze, ja, keine Tränen fertig bringen, das bringt er, Dein Heiland, fertig, der am Kreuze sein Leben gab, damit wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dieneten unser Leben lang. Sieh, wie tief sich die Nägel in seine Hände und der scharfe Speer in seinen heiligen Leib ein⸗ graben! Bis in sein Herz hinein dringt der Todes- stahl. Und gerade so tief dringt nun die Macht seines Blutes in unsre sündige Natur. Es geht bis ins Herz hinein. Bis in die Quellgebiete unsres Seins sind wir erlöst von den Höllenzeichen der Sünde. Wen der Sohn Gottes frei macht, den macht er recht frei. 3— 5 * zum Beweis des Glaubens. 8 Ich begreife nicht“, sagte ein Arzt zu einem gläubigen Mann,„daß ein so vielseitig gebildeter — wie Sie noch an solche alten Fabeln glauben ann.“ 3 5 „Herr Doktor“, war die Antwort,„stellen Sie sich einmal vor, Sie machten die Erfahrung, daß ein gewisses Heilmittel eine bestimmte Krankheit regelmäßig heilt. Stellen Sie sich vor, daß Sie selbst durch dieses Mittel vom Tode gerettet worden sind, und daß Sie bei allen Patienten, die Sie zu behandeln haben, denselben günstigen Erfolg beo— bachten, würden sie nicht Vertrauen zu der Arznei haben?“ a „Selbstverständlich“, lautete die Antwort. „So ist es auch mit dem Christentum“, sagte der Jünger Jesu.„Mein Glaube beruht auf Er— fahrung. Mögen andere von' Fabeln reden, ich weiß, was ich an mir und vielen andern erlebt habe. Mein Herz war früher voll Unruhe und Unfrieden. Ich wußte nicht, wozu ich in der Welt wax. Ich hatte keine Antwort auf die wichtigsten Fragen. Da hat sich Gott über mich erbarmt und mich zum Glauben gebracht. Seitdem bin ich ein anderer Mensch. Ich habe Frieden, habe Kraft, Versuchungen zu überwinden, habe Trost und alles, was ich bedarf. Und was ich erlebt habe, haben seit Jahrhunderten viele Tausende von Menschen erlebt.“ Cersammlungsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Gezirk Großen-Linden. Sonntag, den 25. Mai, nachmittags 3 Uhr: Fest im Freien in Hörnsheim. ferner Versammlungen in Großenlinden, Münchholzhausen, Allendorf, 27. Hörnsheim, 29. Allendorf, 30. Gr.-Linden. Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 5 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Sonntag, 25. Mai, nachm. Beuern, abends Altenbuseck. Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz): Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8½ Uhr: Versammlung. Freitags Bibelstunde. Sonntag, den 25. Mai, nachmittags ½3 Uhr: Fest im Freien in Kirtorf. 5 25. Mai Lauterbach, 27. Lingelbach, 28. Schwarz, 29. Eifa. Bezirk Niederweisel. 28. Fauerabch, 29. Nieder-Weisel, 30. Butzbach, Sonntag, den 1. Juni, nachm. 3 Uhr: Maibach, abends Uhr: Nieder-Weisel, Fauerbach, Kirch- und Pohlgöns. Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer der Pilgermtsston. 27 Herten Sellurod. Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8¼ Uhr: Versammlung. OberSeibertenrod, Sellnrod, Gebetstunde, 29. Wohnfeld, Groß-⸗Eichen. Sonntag, den 1. Juni, nachm. 2¼ Uhr: est im Freien in Groß-Eichen. Bezirk Schotten. N 25. Mai: Versammlungen in Schotten abends ¼0 Uhr, in Betzenrod und Selters nachmittags 3 Uhr. Nidda, 28. Schotten, Bibelstunde. 27 20 Bitte beachten! 5 Wir möchten fürs Jahr 1914 in Hessen den sehr guten „Engelskalender“ verbreiten. Derselbe enthält die hess. Märkte und hat sehr guten erbaulichen und erzählenden Inhalt. Da in die meisten Häuser auf dem Lande ein Kalender kommt und zwar sehr oft inhaltlich schlechte, so bitten wir sie herzlich, helfen Sie uns mit an der Ver⸗ breitung dieses Kalenders. Er kostet nur 25 Pfg. pro Exemplar. Wir haben uns viele Hunderte Probe-Exemplare kommen lassen, die bei uns und unseren Evangelisten lagern. Bitte verlangen Sie bei den Exangelisten Ihres Bezirkes oder bei uns direkt ein Probeexem- plar gratis. i Buchhandlung der Pilgermission(liefen. Versammlungsanz. ꝛc. bis zum 23. Mai erwünscht. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frankfurt a. M. und die Prediger Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.