lebst 8 500 anzen t dem n die . d 1829) 0 Periode datiren ge sch aus Zuperiorile 90 eßen⸗ 1 Oberhessisches 0 0 0 Intelligenz- und Kreis-Blatt V4. Freitag den 22. Januar 1841. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz⸗ und Kreisblatt bestimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später ee Inserate bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt per Zeile 2 kr. 5 Kreisräthliche Zu Nr. K. G. 413. Gießen am 16. Januar 1841. Betreffend: die Completirung der Feldtruppen im Jahre 1841. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Zu der diesjaͤhrigen Ergaͤnzung der Feldtruppen hat die Provinz Oberhessen 618 Mann zu stellen, die in einer besonderen Tabelle, auf die Kreise und Landrathsbezirke, ver- theilt worden sind. Von dieser Tabelle werde ich ihnen ein Exemplar in einem Umschlag zu⸗ senden, welches Sie in Ihren Buͤrgermeistereien anheften und dadurch die Subrepartition zur offentlichen Kenntniß bringen werden. In der nachstehenden Contingentsliste sind sodann die aus dem Kreise Gießen zum Marsch Designirten, sowie auch diejenigen, welche bei einem etwaigen Abgange an dem Con— tingent, noch weiter einbeordert werden koͤnnen, verzeichnet worden. Sie werden jeden der— selben von dieser Designation in Kenntniß setzen, und Falls einer oder der andere der ver⸗ zeichneten Rekruten, aus irgend einem Grund, an dem zum Eintritt in den Dienst bestimm⸗ ten Tag nicht sollte erscheinen koͤnnen, unter Anfuͤhrung des Grundes und unter Beischluß des etwaigen aͤrztlichen Zeugnisses, mir sogleich berichtliche Anzeige machen. Aus besonderem Auftrag. Der Regierungs-Rath Eckstein. 1 — Contingents⸗Liste pro 1841 0 ö ö 0 d e 8 Kreises Giessen. 2 Geschlechts⸗ und Vornamen 2 der Dienstyflichtigen. 88 r Wuhnart. Bemerkungen. — 5 4 5 8 2 Geschlechtsnamen. Vornamen. S 49 Kann Assor Ruttershausen.] Wurde vom III. Infant ⸗Regim. als tem⸗ de porär untauglich entlassen und vom Rekrut. 1839 Rath de 1840 für tauglich erkannt. 74 Martin Ludwig. Naäaunheim. Wurde vom II. Infant.⸗Regim. als tem⸗ de porär untauglich entlassen und vom Rekrut. ⸗ 1839 d e de 1 für tauglich erkannt. d Weber 0 Gbor Große e ar bei der Musterung von 1839 nicht er⸗ 1839 Weber Johann Georg nbuseck schienen, fand sich bei dem Rekrut.-Rath de 1839 ein, und wurde als unterm Maas, noch Wachsthum versprechend, zur Muste⸗ rung de 1840, jedoch ohne Theilnahme des 5 desfallsigen Loosens, verwiesen. de Velten Johannes Leihgestern War bei der Musterung von 1840 nicht er⸗ 1840 schienen, sistirte sich am 8. Septbr. 1840, 5 f 5 wurde untersucht und tauglich befunden. 1 Kühn Christian Friedrich Gießen. — 8 e 1 Johann Konrad Petri von Oppenrod wurde 5 bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. 3 Kann Seligmann Mainzla⸗ 4 Pepler Johannes Großenlinden. 8 N 5 5 Johann Ludwig Luh von Großenlinden wurde 5 5 bei der Nachvisitation für Ae erkannt. 6 Schmitt Andreas 5 Waldgirmes. 7 Spaar. e Bale Nuttershausen. 5 8 3...I Johannes Wagner von Naunheim wurde ins Depot versetzt. 9 8 Johann Philipp Pausch von Wieseck wurde bei der Nachvisttation für temporär un⸗ tauglich erkannt. 10 Jammer Johannes Hausen. 11 Weinhardt Franz Friedrich Gießen. 12 5 1.I Johannes Bauernfeind von Bersrod wurde D 8 i relativ tauglich erkannt. 13 Dort Philipp. Großenbuseck. 14 Weinrich Heinrich Lollar. 15 Schmidt Christoph Großeubuseck. 16 Schaum Johann Kaspar. Großenlinden. 17 Deibel Johann Kaspar Kleinlinden. 18 Weber Audreass. Fellingshausen. 19 Jung Johann Georg Leihgestern. 20 Han kel.[Wilbelm Rodheim. 21 Arnold 5 Johann Heinrich. Burkhardsfelden. 22 Völzel Balthasar. 23 1. 5 8 l Johannes Müller von Langgöns wurde vom Rekrut.⸗Rath ins Depot versetzt 24 Groß Johann Georg une 25 Hofmann Konrad. Lollar. 8 Geschlechts- und Vornamen 1 der Dienstpflichtigen. 8 82 5 Wohnort. Bemerkungen. 2 2 b 8 Geschlechtsnamen. Vornamen SS „ 1 Konrad Volk von Pohlgöns wurde bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. 9 8 Johann Eberhard Mohr von Annerod wurde g bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. Rinn Ludwig Heuchelheim. Schleenbecker Johaun Ludwig Bieber. Schleenbecker Daniel Konrad. Königsberg. Zimmer. Georg Karl Ludwig. Gießen. Hartmetz Johannes... Daubringen. Hirschhauser Johann Friedrich Altenbuseck. Lotz 2 Christoph.. ILAllendorf a. d. d. Keßler Heinrich g, Steinbach. 8..(Ehristian Noll von Gießen wurde vom Re⸗ krut⸗Rath für temporär untauglich erkannt. ils, 8 Johann Melchior Schäfer von Wieseck wurde ins Depot versetzt. 455 Ludwig Schmall von Gießen wurde relativ tauglich erkannt. en Johannes Stoll von Langgöns wurde bei 5 5 der Nachvisitation für untauglich erkannt Franz Georg Ludwig Gießen. f Best Andreas Waldgirmes. 0 tha.. Franz Sommer von Hermannstein wurde bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. e üg 8 Konrad Sommerlad von Beuern wurde bei 1 5 der Nachvisitation für relat. tauglich erkannt. Sommerlad Philipp Melchior Wieseck. Faulstich(Christoph ö Allendorf g. d. da.] Relativ tauglich. Wagner. Caspar Großenbuseck. Seipp Johann Ludwig Lollar. v. Buseck Emil. nen. Altenbuseck Dient freiwillig beim Reg. Chevauxlegers, . 5 1 g 5. Schwadron 3 Division. Kläber... Johann Georg Großenlinden. 5 Bender Johann Heinrich. Nodheim. Limpert. Karl Heinrich Wilhelm Gießen. Lind. Friedrich Karl Daselbst... Relativ tauglich. Damm Heinrich 9. Reiskirchen. Schwan Wilhelm Martin Gießen. 5 e„hte Wilhelm Christ von Naunheim wurde ins . Depot versetzt. Schmitt Johann Georg Waldgirmes. td,. W Jacob Kröck von Heuchelheim wurde vom Re⸗ 8 krut.⸗Rath für temporär untauglich erkannt. Klingelhöfer. Johannes Kleinlinden. Hildebrand. Johann Philipp Annerod. %))CCCCͥò˙¹ł'“r ͤͥͤ;ĩ x Daniel Schmitt von Hausen wurde bei der 5 75 g 5 Nachvisitation für untauglich erkannt. Wagner.. Mattin Philipp Ludwig Gießen. Weber. Johann Wilhelm. Hermannstein. E„ ee Johannes Weber von Fellingshausen wurde g ins Depot versetzt. Schäfer.. Ludwig Daubringen. z‚‚ mg rr ꝛͤ—ß—-r:-.. 2 Geschlechts- und Vornamen 2 2 2 der Dienstpflichtigen. 8 8 85 a 5 Wohnort. Bemerkungen. S E Geschlechtsnamen. Vornamen. D 5 65 Raabe Karl Heinrich Wilhelm[Waldgirmes. 66 Textor Ante.. Ianggöns. g 67 1 n... IGGeorg Christoph Bahrdt von Königsberg wurde bei der Nachvisitatlon für kempo⸗ 5 rär untauglich erkannt. ö 68 Bernhardt Ludwig Waldgirmes. 69 Jung Johann Kaspar Kleinlinden. 70 9„ g Georg Heinrich Arnold von Gießen wurde bei der Nachvisitation für relativ tauglich erkannt. 71 ae Johannes Schneider von Beuern wurde bei 25 der Nachvifitation für untauglich erkannt. 72 Simon Nathan. Kirchgöns. 73 Schimmel Johann Peter.. Allendorf a. d. Lahn 74 Friederich Johann Wilhelm. Altenbuseck. 75 e V.. IeEmil Ohly von Großenbuseck wurde bei der 5 Nachvisitation für untauglich erkannt. 76 Dudenhöfer Konrad 1 8 Nodheim. 77 Bechlinger Johann Friedrich. Daselbst. 78 Bollmann Ludw. Aug. Wilh. Friedr. Gießen. 5 79 Dudenhöfer Johannes.. Rodheim. 8⁰ Nöhmige. Konrad. Langgöns. 81 2 0 8 Har: 3 Konrad Keil von Allendorf a. d Lumda wurde bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. 8² Volk Daniel. Kirchgöns. Dient bereits freiwillig im IV. Infant.⸗Re⸗ giment I. Bat. II. Comp. 83 Vogel Magnus 5 Staufenberg. b 84 Reusch Johann Konrad. Langgöns. 85 Seuling Johann Kaspar. Altenbuseck, 86 Andermann Johannes Kleinlinden. 87 Schmitt Jacob Großenlinden.“ 88 85 9 Konrad Rohrbach von Lollar wurde bei der Nachvisitation für temporär untauglich erkannt. 89 Schmandt Philipp Balthasar Hausen. 90 Schmidt Johann Aug. Chr. Emil[Gießen. 91 Hüffel Ludwig Karl... Daselbst. 92 Pfeil Georg Martin Wilhelm Daselbst. 93 Müller. Christian Friedrich Daselbst. 94 Braun Ludwig.... Staufenberg. 5 Dornsei 2 K Wilh. Gi a Dient freiwillig im III. Infant.⸗Regim. 96 Dornseif August Karl Chr. Wilh. Gießen 15 5 718 175 70 Infant.⸗Regim 103 Schwalb Daniel Friedrich Daselbst. Dient freiwillig als Unterofficier bei der 5 0 a Nel. N i Jac 8 1 Dient freiwillig im IV. Infant.⸗Regi 175 Ninn Jacob Heuchelheim N W 0 1855 Wolf f egim. 223 Ebel. Konrad. Langgöns Dient freiwillig im IV. Inf.-⸗Reg. II. Bat. Flügel⸗Compagnie. 240(Schneider Johann Wilhelm. Watzenborn, Dient freiwillig im IV. Inf.⸗Reg. I. Bat., Capitain Ruppertsberger. Außer vorstehendem Contingen, koͤnnen als Ersatz etwaiger Abgaͤnge, Nachstehende zum Militaͤrdienst abgegeben werden: 1. 0 2 Geschlechts- und Vornamen 2 2 der Dienstpflichtigen. f 83 Wohnort. Bemerkungen. 2 2 S Geschlechtsnamen. Vornamen. S5 8 95 Katz eier eech 96„ VV.. I August Carl Christian Wilhelm Dornseif von Gießen, dient bereits freiwillig und ist vorne im Contingent aufgeführt. 97 Schäfer Johannes.. Annerod. 98 Inderthal..[Heinrich. Rödchen. 99 i Sen Geng.. Rodheim. 100 1 1 I Johannes Retter von Gießen wurde bei der Nachvisitation für untauglich erkannt. 101 Schwalm FJohann dne Lollar. 102 Bello.[Johann Jost... PBeuern. ö 103 e e rr.. DDaniel Friedrich Schwalb von Gießen dient e freiwillig und ist bereits vorne im Con⸗ . tingent aufgeführt. 104 5. 8. IzJacob Neidel von Heuchelheim wurde vom 5 Rekrut⸗Rath für untauglich erkannt. 105 Seippß J Johann Ludwig.. Lollar. 106 Hart[Johannes.(Großenbuseck. Gießen den 28. Dezember 1840. Der Großh. Hess. Provinzial⸗-Commissaͤr der Provinz Oberhessen K. Chr. Knorr. Zu Nr. K. G. 463. Gießen am 18. Januar 1841. Betreffend: die Musterung und Conscription im Jahre 1841. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Unter Bezugnahme auf meine schon seit mehreren Jahren jedesmal in dem Kreisblatt, uͤber die Musterung und Conseription ergangenen Bekanntmachungen, beauftrage ich Sie, die Aufstellung der Ortslisten uͤber die Milttaͤrpflichtigen im Jahre 1841 nach den bestehenden Vorschriften, sogleich zu beginnen, und laͤngstens 3 Wochen nach Empfang dieses Schrei⸗ bens an mich gelangen zu lassen. Derjenige, welcher die Auflage nicht erledigt, wird, ohne vorausgegangene Erinnerung, unnachsichtlich mit Execution belegt. Außer den im Jahre 1821 Gebornen, sind auch noch diejenigen in alphabetischer Ordnung in die Ortslisten aufzunehmen, die in dem Jahr 2 zur Musterung in 1841 verwiesen worden sind. Es gehoͤren hierhin folgende: 1) Konrad Schneider von Beuern. 2) Abraham Stern von Burkhardsfelden. 3) Johann Philipp Schleenbecker von Fellingshausen. Johannes Krebs von Garbenteich. 5) Friedrich Martin Emil Hoͤrster von Gießen. 6) Jacob Hahn von Steinbach. 7) Johann Jeremias Andreas Emil Hartmann von Gießen. 8) Christian Noll daselbst. 9) Konrad Weiß von Großenlinden. 10) Jacob Kroͤck von Heuchelheim. 11) Wilhelm Rinn daselbst. 12) Georg Christoph Bahrdt von Koͤnigsberg. 13) Johann Philipp Kraͤmer von Leihgestern. 14) Peter Schaͤfer daselbst. 15) Konrad Rohrbach von Lollar. 16) Johann Philipp Pausch von Wieseck. 17) Johann Heinrich Klotz von Großenlinden. 18) Ludwig Stamm von Rodheim. Hinsichtlich der Depotanspruͤche beziehe ich mich gleichfalls auf die bekannten gesetzlichen Vorschriften, und meine Ihnen schon mehrmals ertheilten Instructionen, mit dem Anfuͤgen, sogleich in den Gemeinden bekannt zu machen, daß derjenige, welcher die Versetzung in das Depot nach Artik. 17, oder die einjaͤhrige Zuruͤckstellung nach Artik. 18 des Rekrutirungs— Gesetzes anzusprechen beabsichtige, diesen Anspruch alsbalden, oder doch binnen der Zeit der Anheftung der Ortsliste bei Ihnen vorzubringen habe. Bei der Beurtheilung der Frage, ob der Depotansprechende vermogend genug sei, einen Stellvertreter zu stellen, ist die Summe von 88 fl. als Norm anzusehen. Die Depotprotocolle werden Sie, wo moͤglich, mit der Ortsliste, oder doch moͤglichst bald nach derselben an mich gelangen lassen, und die Offenlegung erst dann eintreten lassen, wenn diese Protocolle von mir an Sie zurückgeschickt worden sind. Schließlich bemerke ich noch, daß Zeugnisse wegen solcher Fehler, welche, wie Hart— hoͤrigkeit, Bloͤdsinn ꝛc. ꝛc. nicht aͤußerlich erkannt werden koͤnnen, von den Conscriptionspflich⸗ tigen bei der Musterung vorgelegt werden muͤssen, und daß alle diejenigen, welche sich nicht vertreten lassen, in Selbstperson bei der Musterung erscheinen muͤssen. Sie werden auch hieruͤber die noͤthige Bekanntmachung erlassen. Aus besonderem Auftrag Der Regierungs-Rath Eckstein. Grünberg am 17. Januar 1841. Zu Nr. K. G. 476. Betreffend: die Musterung und Conseription im Jahre 1841. f Der Großherzoglich Hessische r Kreisrath des Kreises Grünberg 5 an die Großherzogl. Burgermeister dieses Kreises. Ich weise Sie an, unverzuͤglich die Vorarbeiten zur diesjaͤhrigen Musterung vorzu⸗ nehmen, somit alsbald die Ortslisten aufzustellen, so daß solche uberall bis zum 1. Februar oͤffentlich angeheftet sein koͤnnen. Sie werden bei diesem Geschaͤfte genau nach den Vorschrif— ten der Verordnung vom 30. April 1831 über Ausfuhrung des Rekrutirungsgesetzes vom 30. April 1831 in den 58. 6— 14 verfahren. Zu den Auszuͤgen der Geistlichen uͤber die 1821 gebornen Dienstpflichtigen sind nur die vorgeschriebenen gedruckten Formularien, welche N Sie den Geistlichen zuzustellen haben, zu gebrauchen, auch haben Sie darauf zu sehen, daß hinsichtlich dieser Auszuͤge die unter dem Formular II. zur Verordnung vom 30. April 4831 in den Bemerkungen unter solchen gegebenen Vorschriften genau beachtet, auch das Pfarramts— siegel diesen Auszuͤgen beigedruͤckt werde. Bei sich ergebenden Maͤngeln haben Sie die Auszuͤge alsbald zur Verbesserung zuruͤckzugeben.. Bis zum 18. Februar muͤssen alle Gemeindelisten in doppelter Ausfertigung mit den Auszügen der Geistlichen, und den uͤber die Behandlung des ganzen Geschaͤfts aufzunehmenden Protocollen, woraus zu ersehen, daß die Ortslisten von dem Gemeinderath gepruͤft und die im§. 18 der Verordnung vom 20. April 1831 vorgeschriebenen Bekanntmachungen erlassen worden, bei Meidung einer Disciplinarstrafe und Abholung durch Strafboten, bei mir einge— langt sein. Ueber die bei Ihnen angebracht werdenden Anspruͤche auf Depotversetzung haben Sie die Protocolle genau nach dem Formular V. aufzunehmen, und sich nur gedruckter Formu— larien zu bedienen, die Vorschriften der. 18— 31 der Verordnung sorgfaͤltig zu beobachten, auch dahin zu sorgen, daß den auf Seite 4 des Protocolls von den Geistlichen auszustellenden Bescheinigungen uͤber die Familienverhaͤltnisse, von solchen das Dienstsiegel beigedruͤckt werde. Diese Protocolle uͤber Depotanspruͤche sind nach§. 28 vor deren Offenlegung und noch vor der Einsendung der Ortslisten zur Pruͤfung an mich einzusenden. Ich mache Sie auf die Bestimmung des§. 10 pos. 6 besonders aufmerksam, daß Sie diejenigen Dienstpflichtigen, welche durch die Sinne nicht wahrnehmbare Fehler angeben, wie Schwerhoͤrigkeit, Kurzsichtigkeit, fallende Sucht ꝛc. ꝛc., besonders anzuweisen haben, sich deßfallsige genugende Zeugnisse von Schullehrern, Geistlichen, Gemeindevorstaͤnden ꝛc. zu ver— schaffen und diese bei der Musterung mitzubringen. a Nach§. 40 der Verordnung muͤssen, mit alleiniger Ausnahme derjenigen, welche sich vertreten lassen, alle Conscriptionspflichtigen bei der Musterung persoͤnlich erscheinen, gegenfalls sie als dem Gesetz ausgewichen angesehen und zum Zuerstmarschiren bestimmt werden. Bei Beurtheilung der Frage, ob ein Depotansprechender vermoͤgend genug seie, ohne Zerrüttung seines Nahrungsstandes suͤr seinen Sohn einen Einsteher zu stellen, haben die Gemeinderaͤthe davon auszugehen, daß zur Stellung eines Einstehers die Summe von Achtzig acht Gulden erforderlich seie. Außer den im Jahre 1821 Gebornen, muͤssen auch diejenigen, welche bei der vorigen Musterung als temporaͤr untauglich, als unterm Maas, oder aus andern Gruͤnden zur diesjaͤh— rigen Musterung zuruͤckgestellt worden, in die diesjaͤhrigen Gemeindelisten wieder eingetragen werden. Diese zur diesjaͤhrigen Musterung Zuruͤckgestellten sind: 1) Burgermeisterei Bobenhausen: Heinrich Doͤring. 2) Burgermeisterei Ettingshausen: Philipp Schieferstein, Philipp Vogler. 3) Burgermeisterei Felda: Johann Konrad Roͤmer. 4) Burgermeisterei Freienseen: Johann Konrad Caspari. 5). Buͤrgermeisterei Goͤbelnrod: Michael Stein. 6) Buͤrgermeisterei Großeneichen: Heinrich Paul. 7) Buͤrgermeisterei Gruͤnberg: Philipp Heinrich Carl Christ, Johann Melchior Kreuder, f Johannes Ritter. 8) Buͤrgermeisterei Harbach: Johannes Loth. 9) Buͤrgermeisterei Koͤddingen: Jost Enders, Carl Nikolaus Schaaf. 10) Buͤrgermeisterei Lehnheim: Johann Georg Groß. 11) Buͤrgermeisterei Londorf: Heium Adler. * 12) Burgermeisterei Niederohmen: Peter Weisensee. 13) Buͤrgermeisterei Reinhardshain: Nicolaus Baumann. 14) Buͤrgermeisterei Ruͤddingshausen: Johannes Magel. 15) Burgermeisterei Saasen: Johann Konrad Fatum. 16) Burgermeisterei Sellnrod: Johann Georg Traum und Heinrich Traum von Sellnrod und Johannes Mehrbott von Schmitten. 17) Buͤrgermeisterei Ullrichstein: Samuel Alt. 18) Burgermeisterei Wetterfeld: Konrad Muͤller. Bekanntmachungen. Versteigerungen. 12) Versteigerung von Chausseearbeiten. Die Arbeiten zur Unterhaltung der Staats- Straßen, in dem Baubezirke Gießen, für das Jahr 1841, bestehend in der Beifuhr, dem Auf— setzen und Zerschlagen der Steine, so wie die Handarbeiten, sollen in nachstehenden Terminen an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. a) Für den 1. und 2. Bauaufseher- Bezirk, künftigen Dienstag den 26. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, im Gasthaus zum grünen Baum in Langgöns. b) Für den 3. Bauaufseher Bezirk, künfti⸗ gen Mittwoch den 27. d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, in dem Hause des Wirths Reuschling zu Kleinlinden. e) Für den 4. Bauaufseher-Bezirk, künftigen Donnerstag den 28.“ d. M., Vormittags um 10 Uhr, in dem Gasthaus zur Krone zu Lollar. d) Für den 5. Bauaufseher- Bezirk, künfti⸗ gen Freitag den 29. d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, in dem Wirthshaus der Wittwe Schlierbach in Nodheim. Gießen den 20. Januar 1841. Der Großh. Provinzialbaumeister o f m g n name Gasthaus⸗ Verpachtung. 14) Der Unterzeichnete ist Willens, das N ihm eigenthumlich zustehende Gasthaus n zum goldnen Löwen dahier, von Petritag d. J. an, auf 15 Jahre, mit oder ohne Withschaftsmobiliar, zu verpachten. Die Lage desselben auf dem Marktplatz, ge⸗ genüber der Post, dem belebtesten Theile der sehr freg uenten, auch mit einer Garnison und Gerichts sitz versehenen Stadt, welche durch drei Ou vr i e x. Hauptstraßen: von Elberfeld, Cassel und Hersfeld ꝛc. führen, macht es zu einer Gastwirthschaft sehr geeignet, womit sich vortheilhaft eine Fuhrmanns— Wirthschaft verbinden läßt. 5 Dieses Etablissement bietet einem geschäftsge— wandten Manne einen schönen und sicheren Er werb. Sowohl das Wohngebäude, wie auch die sonstigen Gebäulichkeiten, als: Stallung, Scheuer, Heuböden ꝛc. sind sehr geräumig und von einem circa 4 Morgen haltenden, zur Hofraithe gehö⸗ rigen Garten begrenzt. Eintretenden Falls wird diese Localität, un⸗ ter sehr vortheilhaften Zahlungsbedingungen, auch käuflich abgegeben, Butzbach im Jannar 1841. Der Großh. Bürgermeister Zahn. 77) Montag den 25. Januar l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, und die folgenden Tage, sollen die zum Nachlaß des verstorbenen Hospitalmei— sters Läser und dessen verlebten Wittwe gehörigen Mobilien, bestehend, in Gold- und Silbergeräthe, einer großen Anzahl wohlerhaltener meerschaumener, mit Silber beschlagener Pfeifenköpfe, Weißzeug, Manns⸗ und Frauenkleider, Hausgeräthe, Bett⸗ zeug u. s. w. meistbietend, gegen baare Zahlung, im Sterbehause auf der Ludewigshütte verstei⸗ gert werden. Biedenkopf den 13. Januar 1841. In Auftrag Großherzogl. Landgerichts der Großherzogl. Bürgermeister 5 Werner. Feilgebotene Sachen. 13) Alle Sorten Bettfedern und Flau⸗ men, fertige Betten, Barchent und Zwillch, werden zu den billigsten Preisen in guter Auswahl empfohlen und sind stets vorrä— thig zu haben bei Gebrüder Heß in Gießen, Schloßgasse Lit. A M 193. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.