1 bestimm⸗ meister ner 90 kenbach, an Nai, Vor: „ mitunter lichen Ver, au, werden egen die bei denden Be⸗ Der An⸗ ltend, Güte, 1 gens punkt Alen in der ter Gül, nt gemacht t ausge⸗ orster ö Sohn * scäft eil spricht die öfe,. aus frelel „ Aae sowohl Oberhessisches N e 50 0 Intelligenz- und Kreis- Blatt * 20. 2 Freitag den 14. Mai 1841. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz⸗ und Kreisblatt bestimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche dis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; 5 9 Inserate bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt per Zeile 2 kr.* reisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr.&. G. 3884. Gießen am 4. Mai 1841. Betreffend: Die semesterweise Auszahlung der Pflegegelder und Unterstützungen für Waisen, insbesondere diejenigen, welche vom II. Semester 1840 noch zu erheben sind. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an fsämmtliche Großh. Buürgermeister des Kreises Gießen. Nach einem von dem Gr. Provinzial-Commissaͤr zu Darmstadt erhaltenen Schreiben er— folgt die Zusendung uber die aus der Waisenhaus-⸗Kasse zu zahlenden Pfleg- und Lehrgelder haufig so unregelmaͤsig, daß hierdurch die Erhaltung der Ordnung im Rechnungswesen sehr erschwert wird, und glaubt derselbe den Grund hiervon in der mangelhaften Eroͤffnung der bei Zusendung der Pfleg-Contracte ꝛc. Ihnen zur Bekanntmachung an die Interessenten zugesandt werdenden Begleitungsschreiben zu finden. Wenn ich nun gleich hierüber eine Untersuchung nicht anstellen will, so sehe ich mich doch gedrungen, Ihnen in dieser Beziehung eine besondere Beachtung der Ihnen zugehenden Wei— sungen und zwar um so mehr anzuempfehlen, als es selbst im Interesse der Pflegeeltern liegt, zu gehöriger Zeit und ohne große Kosten ꝛc. in den Besitz der ihnen zugesicherten Pflegegelder ꝛc. zu gelangen. K. Ehr, K ö r r. ———— Zu Nr. K. G. 4344. 5 Gießen am 6. Mai 1841. Betreffend: Die Vollziehung des Büdgets des landwirthschastlichen Vereins für die Provinz Oberhessen, pro 1841. Der Großherzoglich Hefsische Kreisrath des Kreises Gießen an fämmtliche Großherzogl. Bürgermeister des Kreises Gießen. I Nach einer Benachrichtigung des Praͤsidenten des landwirthschaftlichen Vereins der Provinz Oberhessen, sind fuͤr das Jahr 1841 folgende Preise ausgesetzt, namlich: 1) zur Verbesserung der Rindviehzucht i a 5 f 1050 fl. 2) zur Verbesserung des Duͤngerwesens 5 8. a 5 300 fl. 3) zur Verbesserung der Wiesen und Beitrage zu den Kosten der Anlage 250„ i ß ß ß ß( ß 0—0—0—0—0T0—PT00 ——— P Außerdem sind zur Verbreitung guter Ackergeraͤthe. 5 g N 8 100 und zur Anschaffung von Saͤmereien 5 N a 8 0 200„ vorgesehen. Sie haben dieses in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. K. Chr. Knorr. Zu Nr. K. G. 4613. Gießen am 13. Mai 1841. Betreffend: Das zu frühe Beerdigen der Todten, sowie die Beerdi⸗ gung der Todten in medicinisch polizeilicher Hinficht. Der Großherzoglich Hessische Kreibttrath Lr. dieß an saͤmmtliche Großh. Bur germeister dieses Kreises(mit Ausnahme desjenigen zu Gießen). Zur Prufung der von Ihnen als Leichenbeschauer in Vorschlag gebrachten Personen hat der Gr. Physicats⸗Arzt Termin auf Montag den 17. und Dienstag den 18. d. M. Mittags 1 Uhr, anberaumt. Indem ich Sie hiervon in Kenntniß setze, fordere ich Sie zugleich auf, die vorgeschlagenen Personen zu bedeuten, sich an einem dieser Tage und zu der bestimmten Stunde bei dem Gr. Physicats-Arzt Dr. Weber dahier anzumelden. In Verhinderung des Kreisraths, der Kreis⸗Sekretaͤr Fol le n ing. Zu Nr. K. G. 4466. Gruͤnberg am 2. Mai 1841. Betreffend: Die Vollziehung des Büdgets der landwirthschaftlichen Vereins⸗Casse der Provinz Oberhessen für 1841. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Sie werden alsbald zur oͤffentlichen Kenntniß bringen, daß der landwirthschaftliche Verein der Provinz Oberhessen fuͤr 1841 nachbemerkte Veet ausgesetzt hat: 1) zur Verbesserung der Rindviehzucht g 8 1050 fl. 2) Unterstuͤtzung zum Ankauf von Bullen in der Herrschaft Itter. 40„ 3) zur Verbesserung des Dungerwesens 5. 300„ 4) zur Verbesserung der Wiesen und Beitraͤge zu den Kosten der Anlage 250„% Zur Verbreitung guter Ackergeraͤthe sind 8 8 2 5 100„ und zur Anschaffung von Saͤmereien. 1 5 4 1 200„ vorgesehen worden. O u y rie. Zu Nr. K. G. 4689. Grünberg am 9. Mai 1841. Betreffend: In Untersuchungssachen gegen Friedrich Boos von Lorch und Consorten, wegen Falschmünzerei. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an saͤmmtliche Großherzogl. Büͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingegangenem Steckbriefe des Herzoglich Nassauischen Criminalgerichts zu Wies⸗ bal we 909 90 Jh. alle bra zen be n baden, ist Peter Joseph Muller von Linz, mit einem Koͤniglich Preußischen Reisepaß versehen, welcher sich mit dem Graviren von Petschaften abgiebt, und in diesem Jahre noch in den Rhein— gegenden sich umher getrieben haben soll, dringend verdaͤchtig, in Gemeinschaft mit Friedrich Boos von Lorch falsches Geld, namentlich 6 kr. Stuͤcke, Wurtembergische und Badische, aus— gepraͤgt zu haben. Derselbe ist in seiner Heimath nicht zu finden. Ich beauftrage Sie daher, auf diesen Muller, dessen Signalement unten angefuͤgt ist, in Ihren resp. Buͤrgermeistereien genau invigiliren, ihn im Betretungsfalle verhaften und mit allen bei ihm vorfindlichen Effekten hierher einliefern zu lassen. Ou der ie r. 5 Signalement:. 0 Muller ist buckelig, wohl noch keine 57 groß, hat schwarze Haare, kein gesundes Aussehen, braune Augen, große spitze Nase, er trug einen abgetragenen dunkelblauen Ueberrock mit schwar— zem Kragen, blaue Hosen, schwarze Weste, Tuchkappe mit Ohrlappen. ———.— Bekanntmachungen. Edictalladung. 114) Johannes Schönhals von Grün⸗ berg befindet sich im Besitze einer Hofraithe: 72 11 Klftr. Wohnhaus mit Anbau an ihm selbst gelegen, welche er von Wilhelm Wolf, dem ausschließli⸗ chen Erben der Jacob Wolfs Eheleute, auf deren Namen jene Hofraithe im Flurbuch noch steht, erkauft haben will. Der Kaufschilling soll bezahlt sein, jedoch ist unterlassen worden, bei dem vor ungefähr 20 Jahren abgeschlossenen Kaufe eine gerichtliche Urkunde hierüber fertigen zu lassen. Da Wilhelm Wolf schon seit längerer Zeit nach Polen ausgewandert und sein Wohn⸗ ort unbekannt ist, so wird auf Antrag des Be⸗ sitzers der Hofraithe Wilhelm Wolf sowohl, als auch alle Diejenigen, welche auf die fragliche Hofraithe Ansprüche machen können, aufgefordert, solche sogewiß binnen 60 Tagen a dato dahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls die Hof⸗ raithe als ausschließliches und pfandfreies Eigen— thum des Johannes Schönhals behandelt und ihm über deren Besitz eine Urkunde ausgefertigt wer⸗ den wird. Grünberg den 4. Mai 1841. Großh. Hess. Landgericht das. Kraft. Rayß. Besondere Bekanntmachung. 109) Erstreckung der Frist zur Offenle⸗ gung des Grundbuchs der Gemarkung Wieseck. Die in der Bekanntmachung vom 11. Mai v. J.(Gr. Hess. Zeitung M 154. 209. 278.) zur Offenlegung und Berichtigung der Grundbücher der Gemarkung Wieseck bestimmte Frist wird hier⸗ mit auf den Antrag des Ortsvorstandes dieser Gemeinde nach Maasgabe des Gesetzes vom 12. Januar l. J., auf 3 Monate erstreckt und dieses mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß diese Frist mit dem 24. Juli d. J. abläuft, und daß alsdann alle in der oben erwähnten Bekannt⸗ machung angedrohten Nachtheile unwiderruflich eintreten. Gießen am 24, April 1844. Gr. Hess. Landgericht. Pl woch. Versteigerungen. 115) Montag den 17. Mai d. J., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Ge— meinde Gießen, District Hangelstein: 253 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 4 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 20 Stecken Buchen⸗Klotz⸗ holz, 18 Stecken Buchen⸗Stockholz, 675 Bu⸗ chen⸗Wellen, 1703 Stecken Eichen⸗Scheid⸗ holz, 312 Stecken Eichen-Prügelholz, 38 Stecken Eichen⸗Klotzholz, 81 Stecken Eichen⸗ Stockholz, 1600 Eichen⸗Wellen, 403 Stek⸗ ken Linden⸗Stockholz, 225 Linden⸗Wellen r————— —ů—ů—ů—— . ͤ——T—T—T—— — und 11 Eichen⸗Stämme mit 867 Cubikfuß Inhalt und 7 Stecken Eichen⸗Nutzholz, an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist an der Teufels- kanzel. Gießen am 13. Mai 1841. Der Bürgermeister Schneider. 116) Freitag den 21. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Ge— meinde Gießen, Districten Katharinenhütte, Heeg— strauch und Unterhang: 2 Stecken Eichen⸗ und 2 Stecken Kiefern— Scheidbolz, 52 Stecken Eichen-, 34 Stecken Birken⸗ und 464 Stecken Kiefern-Prügelholz, 51 Stecken Eichen- und 93 Stecken Kiefern⸗ Stockholz, 975 Eichen-, 650 Fichten⸗ und 35,400 Kiefern⸗Wellen, 2800 Dorn- und Wachholder⸗Wellen, 1 Fichtenstamm mit 88 Cubikfuß, 14 Birkenstangen mit 27 Cubikf. und 62 Kiefernstangen mit 72 Cubikf. In⸗ halt, sodann 32,000 Kiefern-Bohnenstangen, an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist an dem Anne— röder Weg an der ersten Schneise. Gießen den 14. Mai 1841. Der Buürgermeister Schneider. 107) Dienstag den 18. Mai l. J., Mittags präcis 12 Uhr, sollen in dem hiesigen Walddt⸗ strict Bleidenberg, ohnweit oberhalb des Hofes Bu⸗ benrod, nachstehende Holzsortimente dem Meist⸗ gebote ausgesetzt werden, als: 44 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 3x1„ Buchen⸗Stockholz, 97 Buchen⸗-Wellen und 21 Eichen⸗Baustämme, 1286 Cbkf. haltend, wozu man Steigliebhaber einladet. Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle des Holzes. Ich ersuche die Herrn Bürgermeister, dieses n ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen lassen zu wollen; auch bin ich mit Gegendiensten erbötig. Königsberg am 13. Mai 1841. Der Bürgermeister Krauskopf. 113) Im hiesigen Stadtwald bei Rauschenberg ind: 0 circa 40 Klftr. vom besten Eichen⸗Loh, gegen gleich baare Zahlung öffentlich zu verkaufen. Kaufliebhaber können sich den 21. Mai d. J. bei unterzeichnetem Stadtkämmerer einfinden und das Nähere erwarten. Nauschenberg den 10. Mai 1841. Stadtkämmerer Josbächer. Vermischte Nachrichten. 110) 30— 40,000 fl. liegen im Ganzen oder getrennt, zu 5000 fl., gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Wos? ist zu erfahren bei der Expedition d. Bl. 108) 50 fl. liegen in dem hiesigen Armen⸗ fonds zum Ausleihen bereit. Allendorf a d. Lumda am 10. Mai 1841. Der Rechner Dein es. 109) 100 fl. liegen bis zum 31. Juli d. J. aus dem hiesigen Kirchenfonds gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit. Allendorf a. d. Lumda am 10. Mai 1841. Der Kirchenrechner Deines. 111) Einige vorzügliche Apotheken in be⸗ deutenden Städten, sowohl im In- als Aus⸗ lande, sind unter vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Expedition d. Bl. 112) Ein bedeutender Gasthof ist zu ver⸗ kaufen. Das Nähere beim Herausgeber d. Bl Literarische Anzeige. Anzeige für Forstmänner. In meinem Verlage erschien so eben: Heger, Dr. Carl, Forstmeister u. Professor in Gießen,) ier Waldertragsregelung. gr. 8. brochirt 2 fl. 24 kr. Gießen im Mai 1841. ü B. E. Ferber. Druck und Verlag der G. D. Brühl' schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.