2 eutamt 5 g Oberhessisches 00 1 i 3 0* N. 0 l und Kreis- Bl Intelligenz und Kreis-Blatt 0 d MN.— 7 5 7 5 N f 28. Freitag den 9. Juli 1841. gemacht 2 8———* ert wer⸗ Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz- und Kreisblatt f bestimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; 9 . später eintreffende Inserate bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt 5 tant. per Zeile 2 kr. a f 9 f hunge Zu Nr. K. G. 6161. Grünberg am 24. Juni 1841. 0 Betreffend: Die Form der Abschlüsse der Gemeinderechnungen und 9 r, deren Uebertragung in folgende Rechnungen. f „ das a 0 Der Großherzoglich Hessische b 1 ü Kreisrath des Kreises Grünberg : an saͤmmtliche Großh. Buͤrgermeister des Kreises Gießen. 0 5 1 Die nachstehende hoͤchste Verfugung theile ich Ihnen in Abschrift zur Nachricht und Nach— 1 f achtung mit. i ier. 5 60 fl., 8 gleich⸗ 5 1 9. 0 maßig ehlt Zu Nr. D. 7015. Darmstadt am 5. Juni 1841. aniker. f Betreff: Wie oben. 5 Das Großherzogliche Hessische Ministerium des Innern und der Justiz i tes., an die Großh. Provinzial-Commissariate dahier und zu Gießen, und saͤmmtliche l Großherzogl. Kreisraͤthe. Wir haben,— in Erwaͤgung, daß die Revision der Rechnungen in der Regel nicht so— gleich nach deren Aufstellung und insbesondere nicht vor Aufstellung der Rechnung fuͤr das nächste Jahr erfolgen kann, und die Vereinnahmung der Resultate der berichtigten Revisions- Abschluͤsse auf besondere Decretur in einer spaͤtern, als der naͤchstfolgenden, Rechnung nicht allein durch Versehen unterlassen werden, sondern auch zu Verirrungen im Rechnungswesen Veranlassung geben kann,— beschlossen, daß eine Decretur und Controlirung der nach dem Revisions-Abschluß einer Rechnung festgestellten Betraͤge fur Kassevorrath, Ausstaͤnde, Ersatz⸗ posten ꝛc. Behufs deren Vereinnahmung in einer der folgenden Rechnungen, nicht mehr statt zu finden hat, sondern daß kuͤnftig der Kassevorrath und die Ausstaͤnde ohne Decretur und Controlirung in die naͤchstfolgende Rechnung uͤbergehen und uͤbertragen, und daß bei der Re— vision dieser letzteren Rechnung jedesmal das Resultat des Revisions-Abschlusses der naͤchstvor— Mannshemden, wovon 3 noch ganz neu und auf der hergehenden Rechnung, insoweit dies nicht vor der Revision dieser Rechnung geschehen ist, ge⸗ wahrt werden soll. f ö Sie werden sich hiernach sowohl in Beziehung auf die Gemeinderechnungen, als auch auf die Rechnungen fur Kirchen und milde Stiftungen bemessen und das weiter Geeignete verfugen. Der Großh. Rechnungskammer geben wir von vorstehender Verfugung zu gleichmaͤßigem Bemessen Nachricht. i 5 In Verhinderung des Staats-Ministers: v. Lehmann. 5 Prinz. e Zu Nr. K. G. 6173. Grünberg am 25. Juni 1841. Betreffend: In Untersuchungssachen die Entwendung von 2 Stücken — Tuch und 12 Mannshemden, zum Nachtheil der Ger⸗ hard Zutts Wittwe und des Philipp Frutig zu Hungen. Der Großherzoglich Hessische Kreis rateh des Kreises Gruͤn berg an die Großherzogl. Buürgermeister dieses Kreises. In der Nacht vom 10. auf den 11. d. M. sind von der Tuchbleiche zu Hungen 12 Brust in Falten gelegt und sodann ohngefaͤhr 52 Ellen flaͤchsenes feines Tuch entwendet worden. 5 Sie werden angewiesen, auf diese Gegenstaͤnde ein genaues Augenmerk, besonders bei Tuch⸗ verkaͤufern, zu richten und von sich allenfalls ergebenden Indicien alsbaldige Anzeige dahier zu machen. Odi Zu Nr. K. G. 6467. Grünberg am 5. Juli 1841. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeindevoranschläge für 1842. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg f an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Ich fordere Sie auf, sobald die Gemeinderechnungen fuͤr 1840 aufgestellt sind, alsbald die Aufstellung und Berathung der Gemeindevoranschlaͤge fuͤr 1842 zu veranlassen, und solche sofort bis zum 15. August anher einzusenden. Wenn die Einsendung selbst bis zum 31. Au— gust nicht erfolgt sein sollte, bin ich zu Erkennung von Strafen und Absendung von Straf— boten genoͤthigt. udien —— T Bekanntmachungen. Dornholzhausen, Königlich Preußischen Ju— f stizamts Atzbach, von Langgöns gebürtig, hat Edictalladung. nachstehende, ihm nach dem betreffenden Grund⸗ buch zustehende, in Langgönser Gemarkung gele⸗ 964) Der Ortsbürger Anton Müller zu gene Guͤterstuͤcke, als: 90 al vert ng nan An sole hie Ab! Mü und geri V fü Eh bei bes ein S6 . ge Ur 7 1 Ju- 9 dat 4 nd⸗* 1 1 413 Au 8 neu 1237 123 564 Klftr. Wiese im Neuroth über dem Leihgesterner Fußweg, 133 848 652 Klftr. Wiese, stößt auf die Ficht⸗ a weide; 143 596 283 Klftr. Wiese in der Mockenstruth; s 36 Klftr. Wiese in der Beun; 2 8s 24 Klftr. Wiese daselbst; 34 564 Klftr. Wiese links dem Heeg⸗ graben, veräußert, kann aber sein Eigenthum durch ge⸗ nügende Urkunden rechtlich nicht begründen. Es werden daher Alle, welche an oben ge— nannte Grundstücke Eigenthums⸗ oder sonstige Ansprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, solche sogewiß bis zum 16. August d. J. da⸗ hier anzuzeigen und zu begründen, als sonst nach Ablauf dieser Frist das Eigenthum des Anton Müller an den in Nede stehenden Grundstücken unbedingt angenommen und der Kaufbrief sofort gerichtlich bestätigt werden wird. Gießen den 22. Juni 1841. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller Li mp ewt, ä— Versteigerungen. 162) Auf die künftigen Montag den 12. Juli, Vormittags 9 Uhr, anberaumte Oelversteigerung für die städtischen Laternen wird hiermit noch besonders aufmerksam gemacht. Gießen am 9. Juli 1841. Der Bürgermeister Schneider. 160) Die zu dem Nachlasse der Georg Keller's Eheleute zu Lollar gehörige sogenannte Holzmühle bei Lollar: 172 3 112 Klftr., bestehend aus dem Wohnhause, dem Mühlbau, einer Scheuer, dem Viehstalle für Rindvieh, dem Schweinstalle, der Schlagmuͤhle mit dem Back baus, einem Bienenhaus und dem Grund und Boden dieser Gebäude, die dazu gehörigen Mühl⸗ geräthschaften, sodann folgende, um diese Mühle herum liegende Grundstücke, Baumstüche, Gärten und Wiesen, als: Pag. u. Nr. alt neu b 1)% 1 42 UU Klftr. Grabgarten bei der Holzmühle; 2) 47 Der 23 ◻ Klftr. Grabgarten daselbst; Pag. u. Nr. alt neu 7 30 22 51 J Klftr. Grasgarten hinter der Holzmühle; 4) 4% 3 2 650 U Klftr. Acker auf der Lumdaz 5) 281 32 450 U Klftr. Acker hinter der Holzmühle; 6) 281 12 186 U Klftr. Acker hinterm Haus; 7 35 56 UU Klftr. Acker bei der Holzmühle; 80 33 232[ Klftr. Acker bei der Holz⸗ mühle, am Erbsenloch; 9) e 55 1347 U◻ Klftr. Acker unter der Schutzwiese; a 100 5 69 U◻J Klftr. Wiese im Erbsenloch; 110 32 139 UU Klftr. Wiese beim Wasen; 12) nds 279 ◻ Klftr. Wiese bei der Holz⸗ mühle; 13) 3 32 186 ◻ Klftr. Acker unter der Schutzwiese; 14) 2 32 186 ◻UJ Klftr. Wiese in der Schutz⸗ wiese(ist Acker); 15) 241 33 140 U◻U Klftr. Wiese hinter der Holzmühle; 16) 8 3 107 ◻ Klftr. Wiese unter der a Schutzwiese; 17) 830 5g 186[A Klftr. Wiese bei der Mühle; 18) 12 186 U Klftr. Wiese bei der Holzmühle, sollen Montag den 9. August l. J., Vormittags 11 Uhr, in der Holzmühle selbst, unter den alsdann be— kannt gemacht werdenden Bedingungen, nochmals öffentlich meistbietend, erbvertheilungshalber ver⸗ steigert werden, welches hierdurch unter dem An⸗ fugen bekannt gemacht wird, daß die Mühle selbst zu den besseren in hiesiger Gegend gehört, und daß das zu ihr gehörige Gelände von vorzüg— licher Güte ist. Gießen den 6. Juli 1841. Gr. Hess. Landgericht das. Ploch. S Vermischte Nachrichten. 161) Auszuleihende Kapitalien. Aus der Kirchenkasse von Winnerod sind zu Anfang August d. J. 8400 fl. in größeren oder kleineren Kapitalien bis zu 100 fl.— auf ge⸗ richtliche Obligationen auszuleihen, und können schon jetzt die Schatzungen über die einzusetzenden Unterpfänder dem Unterzeichneten übergeben wer— den. Grünberg den 7. Juli 1841. Zöck her, Decanatsrechner. —— — — 1110 1505 Vierter Nechenschafts⸗Bericht f 5 der N 0 7 Verlinischen Lebens-verfsicherungs-Gesellschaft.. 1 Am 21. April legte die Direction der Berlinisehen Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft 0 ö in der jährlichen General-Versammlung ihrer Actionairs Rechnung über das vergangene Geschäfts.. 11 Jahr ab, in Folge welcher die statutenmäßige Revision nunmehr Statt gefunden hat, und die“— 11 Decharge der Direction ertheilt worden ist. a Das Jahr 1840 ist im Vergleich zu den frühern drei Jahren des Bestehens der Gesellschaft bf das Günstigste, und hat daher zu einem noch erfreulichern Abschlusse geführt. spalt Die Zahl und der Werth der Anmeldungen zur Versicherung sind mit denen von 1839 un⸗ gefaͤhr gleich geblieben, und bestehen in 925 Personen mit Einer Million und 15,700— Thalern, von welchen 95 Personen mit 127,900 Thalern abgelehnt werden mußten, und außerdem 17 Personen mit 31,500 Thalern aus andern Gründen zurück traten, so daß mithin 813 Personen mit 856,300 Thalern als im Jahr 1840 aufgenommen zu betrachten sind. Werden diese zu dem Bestande des Jahres 1839 von 2644 Personen 93 mit 3,023,200 Thalern hinzugezaͤhlt, und die Verstorbenen und Ausgeschiedenen wieder abgerechnet, so ergiebt sich ein reiner Zuwachs von 606 Personen mit 714,300 Thalern, und mithin für den Jahresschluß die laufende versicherte Summe von Drei Millionen und 737,300 Thalern unter 3250 Personen. Es sind 50 Sterbefälle mit nicht mehr als 41,750 Thalern(1839 starben 32 Personen mit 34,300 Thalern) eingetreten, welches den besonders vortheilhaften Abschluß mit einem Ueberschusse von 43,005 Thalern 5 Sgr. 6 Pf. möglich machte, und zwar nachdem zuvor die uuftrirten Unkosten gedeckt sind, und ein vergrößerter Reserve-Fonds von 164,554 Thalern zurückgestellt wurde.. N Die Prämien⸗Einnahme ist auf 143,517 Thaler und das gesammte Gesell— schafts⸗-Vermögen auf Eine Million und 289,640 Thaler gewachsen. Die öffentliche Meinung, welche sich zu Gunsten unseres Instituts, wie die vorstehend bezeich- neten Ergebnisse thatsächlich darlegen, ausspricht, ladet uns nicht allein zur dankenswerthen Aner— 0 kennung ein, sondern berechtigt uns zu der angenehmen Erwartung, daß sich dasselbe eines ferneren Wachsthums zu erfreuen haben wird. Um diesen zu befördern, empfehlen wir die Geschäfts-Pro⸗/ gramme, welche in unserm Geschäfts⸗Locale, Spandauerstraße n 29, so wie bei allen Agenten de Gesellschaft unentgeltlich zu haben sind, zur Lesung; man wird sich leicht die Ueberzeugung verschaf— f fen, wie die Gesellschaft bemüht gewesen ist, Zweck und Zeit gemäß, unter Gewährung aller Sicher— heit, dem Bedürfnisse des Publikums entgegen zu kommen. Wir machen in dieser Beziehung noch darauf aufmerksam, daß das Geschäft der„Sparkassen⸗Versicherung“ seinen Anfang genommen hat, und darüber gleichfalls Programme das Nähere angeben f Berlin, den 11. Juni 1841. 8 Direction der Berlinis hen cebens- bersicherungs-Gesellschaft. 0 C. W. Brose. C. G. Brüstlein. F. G. von Halle. M. Magnus. Dirertoren. Lobeck, General- Agent. Indem ich obigen Nechenschafts-Bericht der Berliner Lebens⸗Versicherungs⸗G g f e. esellschaft zur öffentlichen Kenntniß bringe, bemerke ich hierdurch, daß Gesche e eee auen 1 mir ausgegeben werden, und daß ich zur Vermittelung von Versicherungen gerne bereit bin Gießen den 1. Juli 1841. l 1 9 55 i 1 Der Agent der Berliner Lebens- und Aachener und Münchener 1 5 Feuer-Versicherungs⸗Gesellschaft.. N 5 K 14000 Joh. Balth. Noll. 1 8˙ 1 1100 i ee 5* 10 0 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerel in Gießen. 1 I Me