gen am- nen 5 Oberhessisches „5 N* 3 8 54* Intelligenz- und Kreis-Blatt * V6. Freitag den 5. Februar 1841. erscheinende Oberhessische Intelligenz? und Kreisblatt j Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, te, bestimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; 5 später eintreffende Inserate bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt 9 15 per Zeile 2 kr. N 4 ———— kanntmathungen. 5 1 Grünberg am 18. Januar 1841. ge. der 1 Kreisräthliche Be Zu Nr. K. G. 514. Betreffend: die Beitreibung der Domanialgefälle. Der Großherzoglich Hesfische a Kreis rateh des Kreises Grünberg ö an die Großherzogl. Burger meister dieses Kreises. f Der F. 78 der Verordnung vom 7. September 1832( 86 des Regierungsblatts) 2 und die Verordnung vom 8. Maͤrz 1834( 28 des Regierungsblatts) enthalt die Bestim⸗ mung, daß Domaͤnenboten ze. bei Strafe der Dienstentlassung kein Geld einnehmen sollen, und diejenigen, welche an solche zahlen, von ihrer Schuldigkei nicht befreit werden. 5 * Da diese Bestimmung, nach Benachrichtigung Großh. Ober⸗Finanzkammer, seither von den resp. Debenten nicht gehoͤrig beachtet worden ist, so beaufrage ich Sie, solche nochmals in Ihren unterhabenden Gemeinden bekannt zu machen und das Publikum vor den, durch deren Nichtbeachtung fuͤr es entstehenden Nachtheilen zu warnen. Ouvrier. b — Zu Nr. K. G. 1046. Gießen am 3. Februar 1841. 10 Betreffend: die Aufrichtung neuer Gebäude. n Der Großherzoglich Hessische 5 Kreisrath des Kreises Gießen n Kreises, chen Bürgermeister des hiesige ————— ne uf an die säͤmmtlichen GHroßherzogli ju mit Ausnahme von Gießen. g Aus feuerpolizeilichen Rücksichten erscheint es nothwendig; daß auch vor Errichtung 0 solcher Gebaͤude, welche nicht an Straßen zu stehen kommen, oder in die Hofraithen selbst 0 gestellt werden, Situationsrisse, wie solche nach dem Ausschreiben Großh. Ministeriums des 1 so⸗ Innern und der Justiz vom 23. October 1833, welches Ihnen durch mein im Kreisblatt 8 hen erlassenes Ausschreiben vom 20. Maͤrz 1839 wiederholt mitgetheilt worden ist, verlangt werden, 0 1 1 eingereicht werden. f 4 Ich beauftrage Sie daher, dieß in den Gemeinden zu veroͤffentlichen, und daruber zu wachen, daß die hier gegebenen Vorschriften in allen vorkommenden Faͤllen genau befolgt ö Kr. Kn o. werden. J Veuanntmachungen. Edictalladungen. 16) Ludwig Klingelhöfer und dessen nun verstorbene Ehefrau, Anne Catharine, geborne Sell zu Wehrda, haben laut gerichtlichem Guͤter— Anschlags⸗Contract unter dem 21. April 1817. sich verpflichtet, an jedes der letzten fünf Geschwi⸗ ster 150 fl., beziehungsweise 20 fl. für eine Kuh herauszubezahlen Der Gutsübernehmer hat nun erklärt, daß er die Erbgeldsforderung bezahlt, von seinem jedoch seit 12 Jahren abwesenden Schwager An⸗ dreas Sell indessen nur Privatquittung aufgelegt, und um Löschung der deßhalbigen Hypothek gebeten. Der genannte Andreas Sell wird daher, da dessen Aufenthaltsort unbekannt, hiermit öf— fentlich aufgefordert, seine Ansprüche wegen der obigen Herausgift so gewiß bis zum Termin Freitag den 19. März d. J., Morgens 9 uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu begründen, als sonst die Löschung der fraglichen Hypothek bewirkt werden wird. Marburg den 19. Januar 1841. Kurfuürstlich Hess. Landgericht. Hille vt. Schmidt. 11) Der Handelsmann Nehm Höxter in Schweinsberg hat angezeigt, daß er sich in Folge der Unbeitreiblichkeit eines Thells seiner Forde⸗ rungen außer Stand befinde, seine Glaͤubiger zu befriedigen. Es ist deßhalb zum Versuch einer gütlichen Uebereinkunft der Gläubiger Termin auf Donnerstag den 11. Februar l. J., Morgens 11 Uhr, bezielt, worin dieselben ihre Forderungen vor— läufig anzumelden und die etwaigen Beweis— urkunden vorzulegen haben. Ausbleibende Gläu⸗ biger werden als dem Beschlusse der Mehrheit bei⸗ tretend angesehen werden und dient zugleich zur Nachricht, daß dem Nehm Höxter vorläufig jede Disposition uber sein Vermögen untersagt ist. Kirchhain den 2. Januar 1841. Kurfürstliches Justizamt. Schü ler. vdt. Justi. 20) Jost Wagner, Philipps Sohn oder II., Peter Magel, Johannes Erb II., Johannes Margolf, Sebastian Wagner, sämmtlich von Geilshausen, wollen an die dortige Gemeinde nachfolgende, mit den Kennziffern XIII. 65., 66., 69. 71. 72. bezeichnete, 796 Klafter enthaltende Grundstuͤcke, der hinterste Nothenbusch benannt, so wie an die Gesammtfamilie der Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau das Grundstück III. 928., 158 Klafter auf dem Melmes an Konrad Pfeiff gelegen, verkaufen, vermögen aber nicht, als Eigenthümer sich zu legitimiren. Alle diejenigen, welche daher an vorgenannte Grundstücke An⸗ sprüche machen wollen, werden aufgefordert, diese so gewiß binnen 4 Wochen dahier zur Anzeige zu bringen, gegenfalls dieselben nicht weiter be⸗ rücksichtigt und die nachgesuchte Bestätigung der Verträge ertheilt werden wird. Grünberg den 30. Januar 1841. Großh. Hess. 11 das. g aft. Ker 19) Großherzogliches Hofgericht der Pro- vinz Oberhessen hat zu dem Vermögen der Na⸗ than Reiß Wittwe und ihres Sohnes Salomon Neiß II. zu Ulrichstein den Concursprozeß erkannt. Wer an beide, sehr überschuldete Vermögensmassen irgend einen Auspruch zu machen gedenkt, hat solchen f Mittwoch den 31. März 1841, Vormittags 9 uhr, bei Großherzogl. Landgericht dahier zu liquidiren, bei Vermeidung des stillschweigenden Ausschlus⸗ ses.— In demselben Termin soll auch die Güte versucht und sollen über Verwerthung, Verwal⸗ tung und Verwendung der Activmasse Beschlüsse gefaßt werden. Die Großherzogl. Burgermeister des Landge⸗ richts⸗Bezirks haben diese Edictalladung zu ver⸗ kunden und den Vollzug einzuberichten. Ulrichstein den 16. Januar 1841. Großherzogl. Hess. Landgericht das. it tmar. Versteigerung. 121) Montag den 1. März d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei da⸗ hier eins meiner Wohnhäuser, in Annerod in der Häuser Gasse gelegen, öffentlich an den Meistbietenden, auf den Abbruch, versteigert wer— den. Auch kann schon vorher ein Kauf aus freier Hand mit mir abgeschlossen werden, und wollen sich deßhalb Kaufliebhaber an mich wen⸗ den. Annerod den 19. Januar 1841. 5 Diernrich Peter. f Feilgebotene Sachen. 17) Einschlaggarne in guter Qualität empfehlen zu den billigsten Preisen Gebrüder Heß, in Gießen, an der Schloßgasse. Druck und Verlag der G. D. Brühl schen Buch- und Steindruckerei in Gießen. V bestimr später per 3 11 uber sind, erst anher zieht Gen nach daß ar mein lich, nigun