d bis en an; zar na⸗ Kappe, Steckell ru⸗Pru⸗ en Kie⸗ „ 562⁵ en⸗Wel⸗ uß, 87 94 Kie⸗ henstau⸗ stangen en mit manns „dieses achen zu neister F. Morgens irchberg, en Pfart⸗ in: 1 1 49 14 30 den. gen liegen iusecht. tand. 5 * 4 Oberhessisches * 0 0 Intelligenz- und Kreis- Blatt 14. Freitag den 2. Apel 1341. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz- und Kreisblatt bestimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später 1 Inserate bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt per Zeile 2 kr. Rreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 3274. Gießen am 1. April 1841. Betreffend: Die Arretirung eines taubstummen Menschen zu Pohlgöns, Kreises Friedberg. Der Großherzoglich Hessische e rid teh des sKreises Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Nach einer mir zugekommenen Mittheilung des Gr. Kreisratho zu Friedberg ist der un⸗ ten naͤher beschriebene taubstumme Mensch am 28. v. M. zu Pohlgons, dortigen Kreises, ar⸗ retirt worden. Ich beauftrage Sie daher, die geeigneten Nachforschungen anzustellen, und Falls dieser Mensch einer Gemeinde des hiesigen Kreises angehoͤren sollte, baldigst berichtliche Anzeige zu machen. f 1 nner 1 5 Si gnat me nt:. Alter: circa 40 Jahre, i Mund: gewoͤhnlich, P Bart: gewoͤhnlich, Haare: braun, Kinn: rund, Stirne: hohe, Gesicht: oval, Augenbraunen: blond, Gesichtsfarbe: gesund, Augen: blaugrau, Besondere Zeichen: Anfang einer Nase: dick, etwas gebogen, Glatze, Kleidung: Kamisol und Hose von grauem Bieber, Hemd von wirkenem Tuch, Schuhe mit Baͤndeln, weiße Socken, schwarze Kappe mit Schild. Zu Nr. K. G. 3041. Gießen am 1. April 1841. Betreffend: Die Versteigerung von Bau- und Nutzholz im Altenstädter Gemeindewalde. Der Großherzoglich Hessische Nreis tat h des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. In Folge einer mir zugekommenen Mittheilung beauftrage ich Sie, in Ihren Gemeinden oͤffentlich bekannt machen zu lassen, daß Freitag den 16. April d. J. Morgens 9 Uhr, im Altenstädter Gemeindewald zwischen Bermoll und Altenstaͤdten 4500 Kubikfuß eichen Bau- und Nutzholz 5 meist in ganz gradschaͤftigen Stammen von 12— 40 Fuß Lange und 40— 70 Zoll Umfang, wo die Abfahrt nach allen Seiten bequem ist, an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, oͤffentlich versteigert werden sollen. K. Ch. Keno r r. Zu Nr. K. G. 2686. Grunberg am 19. Maͤrz 1841. Betreffend: Den Georg Constand von Wetterfeld, wegen Vagabundirens. ö Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Geruͤn berg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Der unter polizeilicher Aufsicht stehende, unten naͤher beschriebene Rubricat, hat sich neu⸗ erdings abermals aus seiner Heimath entfernt und treibt sich auswaͤrts zwecklos herum. Ich beauftrage Sie daher, auf denselben in Ihren resp. Buͤrgermeistereien zu invigiliren und ihn im Berretungsfalle zu arretiren, und anher einzuliefern. FF Signalement: Alter: 40 Jahre, Nase: spitz, Groͤße: 6“ 6“ f Mund: mittelmaͤßig, Haare: schwarz, Bart: schwarz, Stirne: bedeckt, Kinn: rund, Augenbraunen: schwarz, Gesicht: laͤnglicht, Augen: grau, Gesichtsfarbe: gesund, Besondere Zeichen: auf der linken Seite der Nase eine Narbe und pockennarbig. Zu Nr. K. G. 2732. Grunberg am 20. Maͤrz 1841. Betreffend: Die Unterstützung bedrängter ehemaliger Militairs, welche Feldzüge mitgemacht haben. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. In Folge eines Antrages der letzten Staͤndeversammlung und einer gnaͤdigsten Entschließung Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, sollen die Verhaͤltnisse derjenigen ehemaligen Militairs, welche einen oder mehrere Feldzuͤge mitgemacht und welche nicht bereits pensionirt oder angestellt sind, und deren Unterstuͤtzungsbedurftigkeit genau ermittelt werden. Ich beauf⸗ trage Sie daher, alsbald in Ihren Gemeinden bekannt zu machen, daß diejenigen nicht be⸗ reits pensionirten oder angestellten Individuen, welche einen oder mehrere Feld⸗ ing, min ren zuge im Großh. Militair mitgemacht, und das Felodienstzeichen erhalten, oder Anspruͤche auf dasselbe haben, und welche jetzt mit druckenden Nahrungssorgen und Armuth zu kaͤmpfen, sich mit ihrer etwaigen Bitte um eine fuͤr jetzt, oder fuͤr die Zukunft zu bewilligende Un— terstuͤtzung, innerhalb 4 Wochen bei Ihnen anzumelden haͤtten,— jedoch nur dann, wenn entweder nach der Menge der gemachten Feldzuͤge, oder nach der Beschwerlichkeit derselben, oder nach speciellen Umstaͤnden anzunehmen ist, daß durch den Felddienst und die damit ver— bundenen Strapazen ihre Gesundheit oder Koͤrperkraft bedeutend gelitten habe. Zugleich wollen Sie bekannt machen, daß die Einreichung von Gesuchen unmittelbar bei Großh. Kriegsministerium ohne allen Zweck ist, und nicht beachtet wird. Gleich nach Ablauf der 4 Wochen werden Sie mir dann anzeigen, welche in Noth befindende ehemalige Militairs, welche Feldzuͤge mitgemacht und nicht bereits pensionirt oder angestellt sind, sich bei Ihnen wegen Unterstuͤtzung angemeldet haben, worauf ich Ihnen die entspre— chende Anzahl von Fragebogen zusenden werde. Sodann haben Sie bei den Fragen 1, 2 und 3 auf der rechten Seite des Bogens dasjenige einzuschreiben, was das sich angemeldet habende Individuum an— gibt. Sofort haben Sie den Fragebogen dem Gemeinderatb vorzulegen und gemeinschaftlich mit demselben alle ubrigen Fragen genau und gewissenhaft zu beantworten, und resp. zu un— terschreiben; diese beantworteten Fragebogen alsdann ohne Verzoͤgerung an mich einzusenden. e g eee Zu Nr. K. G. 2258. Grunberg am 24. Maͤrz 1841. Betreffend: Anzeige gegen den Knecht des Johannes Ringel dahier, wegen Nichtanbindens seines Pferdes. Der Großherzoglich Hefsische Kreisrath des Kreises Ger uͤn berg an saͤmmtliche Gr. Buͤrgermeister und Localpolizeibeamten des Kreises. Schon oͤfters habe ich die Bemerkung machen muͤssen, daß Fuhrleute und andere Perso— nen ihr Fuhrwerk auf offener Straße stehen lassen, ohne das Vieh auszuspannen oder solche Vorkehrungen zu treffen, daß das Fuhrwerk sich nicht ohne Leitung in Bewegung setzen kann. Da dieses ungehoͤrig ist, hierdurch leicht ein Ungluͤck entstehen kann, so werden Sie hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß bringen, daß jeder, der sein Fuhrwerk ohne Anwendung der gehori— gen Vorsicht auf der Straße stehen lasse, in 30 kr. oder nach Befund der Umstaͤnde in eine noch haͤrtere Strafe, welche bei Zahlungsunfaͤhigkeit in Gefaͤngniß verwandelt werde, ver— fallen sei. b Sluwrdi e r. Zu Nr. K. G. 3069. Grunberg am 27. Maͤrz 1841. Betreffennd: Anordnungen zur Vertilgung der Maikäfer. J Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Unter Bezugnahme auf die Ihnen mitgetheilte und in Ihrer Registratur befindliche hoͤchste Verfugung vom 16. Februar 1839 und ein hierauf sich gruͤndendes Ausschreiben vom 4. Maͤrz 1839 weise ich Sie in Folge eingelangter weiteren hoͤchsten Verfugung an, jenen Vorschriften wegen Vertilgung der Maikaͤfer, auch in diesem Jahr genau nachzukommen, und sich angelegen um diese Vertilgung zu bemuͤhen. Bis zum 15. Juni erwarte ich unfehlbar Ihren Bericht, welchen Erfolg Ihre Bemuͤ— hung gehabt, und welche Quantität von Maikafern vertilgt worden. Insofern in den Budgets gar kein oder kein zureichender Credit fur diese Ausgabe vorgesehen ist, haben Sie gleichzeitig zu berichten, welche Crediterweiterung erforderlich ist. Dior Zu Nr. K. G. 2368. Grünberg am 23. Maͤrz 1841. f Betreffend: Den Vaganten Johann Heinrich Rahn von Heckersdorf. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Der unten naͤher beschriebene, dem Vagabundenleben sehr ergebene Rubricat, hat sich neuerdings wieder aus seiner Heimath entfernt. Ich beauftrage Sie daher, auf denselben in Ihren resp. Buͤrgermeistereien genau invigiliren, ihn im Betretungsfalle arretiren und hierher einliefern zu lassen. Buer ie d. Signalement des Johann Heinrich Rahn von Heckersdorf. Alter: 30 Jahre, Groͤße: 6“ 4“ Haare: dunkelblond, Stirne: klein, bedeckt, Augenbraunen: schwaͤrzlich, Augen: braun, Nase: etwas eingedrückt, Mund: groß, Zaͤhne: gut, Kinn: rund, Gesicht: breit, Gesichtsfarbe: gesund, Statur: gesetzt, Besondere Zeichen O0. —————* Bekanntmachungen. Edictalladung. 73) Nachdem Jost Alberts Ehefrau von Harrbach gegen ihren, bescheinigtermaßen, ab⸗ wesenden Ebemann wegen böslicher Verlassung auf Scheidung ihrer Ehe, sowie auf Rückgabe ihrer Illaten, Klage erhoben hat, wird in Ge— mäßheit des gestellten Antrags, Jost Albert aufgefordert, binnen 4 Wochen sogewiß die mit seiner Ehefrau abgeschlossene Ehe fortzusetzen, oder sich uͤber die, wegen böslichen Verlassens ꝛc. er⸗ hobene Klage, binnen gleicher Zeit exeipirend zu erklären, gegenfalls deren thatsächlicher Inhalt unter Einreden-Ausschluß für eingestanden ange⸗ nommen und demgemäß das weiter Rechtliche verfügt werden wird. Zugleich wird dem gedachten Jost Albert er— öffnet, daß alle weiteren Verfügungen bei ferne⸗ rer Abwesenheit von seiner Heimath, durch In— sinuation an den Vorstand derselben für bekannt gemacht angesehen werden. Grünberg den 27. März 1841. Großh. Hess. Landgericht das. 8 Hierzu eine Beilage. —— S E U