uersteine rbauung raßenbe⸗ es San; ine und 1 Durch, Falls. rden er, machen meister rchenkasse bligation e hierauf Kirchen rechner eim. 14. Okto⸗ en Forst⸗ hen, ein mit einer eisen um in Werth, lusmarkt, Kreises den eröf⸗ vorfindet, d Anpee 0. meister . gemein it zu ha⸗ 1 — Oberhessisches 95 0 9 Intelligenz- und Kreis-Blatt 47. Freitag den 20. November 1840. Die für das dabier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz, und Kreisblatt be⸗ stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; spaͤter eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. „ AKreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 10,925. Gießen am 13. November 1840. Betreff: die Musterung von 1840 und Completirung von 184m. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Mit Bezug auf mein Ausschreiben vom 3. Dezember 1837 zu M K. G. 6920, un⸗ ter der Rubrik „Die Abgabe von Leuten, welche sich in Unter suchung befinden, zum Mili⸗ „ taͤrdienst betreff.“ welches durch das Kreisblatt 15 45 von 1837 veroͤffentlicht wurde, fordere ich Sie auf, mir in dem Falle berichtliche Anzeige zu machen, wenn einer oder der andere durch das Loos in die ersten zwei Fuͤnftheile der Nummern gefallene Conscriptionspflichtige Ihrer Buͤrgermeisterei, nach der Musterung in Untersuchung gekommen seyn sollte, deren Ausgang bis zum 1. April k. J. nicht zu erwarten steht, und durch welche er wohl gar des Mllitaͤrdienstes unwuͤrdig werden koͤnnte. Erfolgt binnen 8 Tagen keine Anzeige, so nehme ich an, daß der gedachte Fall nicht eingetreten ist. Sollte von jetzt an bis zum 1. April ein zum Marsch Designirter noch in eine der— artige Untersuchung verfallen, so erwarte ich daruͤber alsbaldige Anzeige. K. Ch. Knorr. 1 0 Zu Nr. K. G. 7576. Grunberg am 10. Oktober 1840. Betreff: Die Mufterung von 1840 und Completirung von 1841. 1. Der Großherzoglich Hessische 1410. Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. 1 Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 2. December 1837 in M 45 des Kreisblatts fordere ich Sie auf, alsbald zu berichten, ob einer oder der andere durch das Loos in die ersten zwei Fuͤnftheile der Nummern gefallene Conseriptionspflichtige Ihrer Buͤrger⸗ meisterei nach der Musterung in eine Untersuchung verfallen ist, deren Ausgang bis zum 1. April k. J. nicht zu erwarten steht, und durch welche er wohl gar des Militaͤrdienstes un⸗ wuͤrdig werden koͤnnte. Sollte von jetzt an bis zum 1. April k. J. ein zum Marsch Desig⸗ nirter noch in eine derartige Untersuchung verfallen, so erwarte ich gleichfalls alsbaldige An⸗ zeige. ö Ouvrier. . Zu Nr. K. G. 8290. Grünberg am 16. November 1840. Betreff: Untersuchungssachen des Diebstahls mittelst Einsteigens bei Großh. Decan Marchand zu Bellersheim. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buürgermeister dieses Kreises. Georg Franz Schneider von Villingen war der rubricirten Entwendung, von wel⸗ cher mein Ausschreiben vom 25. Oktober d. J. in 5 44 des Kreisblatts redet, dringend verdaͤchtig geworden, und hatte seither zu Hungen sich in Haft befunden. Am 13. d. M. ist derselbe aus dem Gefaͤngniß zu Hungen entwichen. Ich beauftrage Sie daher, auf denselben, welcher in hohem Grade übel berüchtigt ist, sorgfaͤltig aufmerksam zu sein, ihn im Betretungs⸗ falle zu arretiren und wohlverwahrt anher einzusenden. OMD rern Signalement. Alter: 32 Jahre, Mund: mittelmaͤßig, Groͤße: 5“ 3“ rheinisch, Bart: blond, Haare: blond, Kinn: rund, Stirn: hoch, Gesichtsfarbe: gesund, Augenbraunen: blond, Statur: gesetzt, Augen: blaugrau, Besondere Zeichen: 0 Nase: spitz, — 3— 1840. 45 des 15 Loos Bürger⸗ is zum stes un⸗ Desgg⸗ ige An⸗ 1840. on wel⸗ ringen M. it enselben, mungs⸗ PD Schneider hatte bei seiner Entweichung eine alte blau tuchene Kappe mit schwarz lackir— tem pappenem Schild, einen kurzen schwarz manchesternen Rock, einen blauen baumwollenen Kittel, eine braune seidene Weste mit blauen Streifen gewuͤrfelt, hellgraue Tuchhosen und eine weiße Halsbinde mit blauen Sternchen. Bekanntmachungen. Versteigerungen. 217) Versteigerung von Bauarbeiten. Die zur Erbauung zweier Schulsäle zu Watzenborn erforderlichen Arbeiten, sollen Mitt⸗ woch den 2. Dezember d. J., Vormittags um 10 Uhr, auf dem Gemeindehause daselbst, an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. Dieselben sind veranschlagt: fl. kr. Maurer⸗ und Steinhauerarbeit zu 1354 46 Zimmerarbeit zu.* 1237 13 Dachdeckerarbeit zz 247 40 Schreinerarbeit zu„„ Schlosserarbeit zu 340 47 Glaserarbeit m 265 52 Weißbinderarbeit zj 372 26 Die Voranschläge,. und Bedin⸗ gungen liegen den Lusttragenden auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen den 15. November 1840. Der Großh. Provinzialbaumeister Hofmann. 216) Die Lieferung von 220 Malter Ha⸗ fer für die Stadt Gießen soll Freitag den 27. November, Morgens 8 Uhr, an den Wenigstnehmenden auf dem bürgermei— sterlichen Geschäftslocale versteigert werden. Die Herrn Bügermeister werden ersucht, die— ses in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Gießen den 19. November 1840. Der Großh. Bürgermeister Schneider. Vermischte Nachrichten. 208) 1700 fl. liegen bei dem Unterzeich⸗ neten gegen gerichtliche Obligationen zum Aus⸗ leihen bereit; welche zusammen und auch in klei⸗ neren Summen abgegeben werden können. Die i ne s, Rechner des evangelischen Kirchenfonds zu Allendorf a d. Lumda. 218) Eine Drehbank mit Zubehör ist in Gie⸗ ßen zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber dieses. ——:——m q Mistellen. Vorschlag zu einer Vermehrung der Obstbaͤume, bei welcher alle seitherigen Veredlungsmittel, Propfen, Okuliren ꝛ. wegfallen, auch selbst die Kernaussaat entbehrlich wird. Die Samen der meisten Obstsorten bringen, wie bekannt, wenn sie ausgesäet und wieder zu Bäumen erzogen sind, nicht dieselbe Frucht, wel⸗ che der Stamm, wovon der Same genommen war, trug, wieder hervor. Der Graf Giova— nelli glaubt, dieß sey nur bei veredelten Mutter⸗ staͤmmen mit einer Wildlingsunterlage der Fall, und will das Zurückgehen des Sämlings zum Wildling daraus herleiten, zugleich aber behaup— ten, daß dieß Zurücktreten nicht stattfinden werde, wenn der Wurzelstock des samentragenden edlen Stammes mit diesem gleichartiges, edles Holz gewesen sey. a Er schlägt daher vor, einem Edelreise durch beförderliches Verfahren dergleichen gleichartige Wurzeln zu verschaffen und von dem daraus auf⸗ wachsenden Stamme künftig Samen zu ziehen, welcher letztere unmittelbar und ohne künstliche Veredlung gute und gleichartige Früchte tragende Stamme hervorbringen würde. 5 Der Erfinder dieser Theorie gründet sie auf den vermeintlichen Erfahrungssatz:„daß in Ober⸗ holz und Wurzeln gleichartige Stämme aus ihren Samenpflanzen mit gleichen Früchten, wie sie der Mutterstamm trug, geben, daß hingegen von veredelten Exemplaren der Saͤmling in die Na, tur der Wildlingsunterlage zurückgehe.“ Wäre dieß nun so wörtlich richtig, so käme es nur dar— auf an, dem Edelreise aus sich selbst Wurzeln zu verschaffen, und sämmtliche künftige Vermeh⸗ rung durch Samen würde sich gleich bleiben. Daß es aber auf der Gleichheit der Wurzeln und des Oberholzes hier nicht allein beruhe, läßt sich sehr leicht durch gegentheilige Erfahrung darthun. So wird die auf gemeine Buche gepfropfte Blut⸗ buche zwar mitunter durch Samen wieder Blut— buchen geben, die meisten Sämlinge davon wer— den aber zu grünen blättrigen Buchen werden; während verschtedene Ahornarten u. s. w., wenn gleich auf andere Wurzeln gepfropft, auch ihr Samen, jedesmal dieselbe Art wieder hervorbrin⸗ gen. Vergeblich würde der Blumengaͤrtner aus Nelken⸗ oder Aurikelsamen Sämlinge erwarten, die in Blatt und Blüthe denen des Mutterstocks gleichen, wenn gleich dieser in Wurzeln und Kraut durchaus einerlei gewesen war, und folglich die angegebenen Erfordernisse zur unveränderten Sa⸗ menvermehrung gehabt hätte. Diese verschiedenen Erscheinungen lassen schon vermuthen, daß bei dem Giovanellischen Vorschlag ein umstand müsse übersehen seyn, dessen Beobachtung von einer. stattgefundenen unrichtigen Folgerung abgeleitet haben würde und dagegen auf ein zweckmäßiges nützliches Verfahren hätte führen können, wovon die Auffindung wirklich sehr nahe lag. Dieß ist nämlich der Unterschied zwischen Art und Spielart(Varietät), dessen Berücksichtigung obige verschiedene Erscheinungen des Veränderns oder Gleichbleibens der Sämlinge vereinigt und zugleich zeigt, was für den vorliegenden Zweck zu hoffen sey oder nicht. (Fortsetzung folgt.) Anekdoten, In einer Gesellschaft war einst die Rede davon, daß die Dardanellen mit Ketten gesperrt werden sollen. Der Hansdampf, der eben die Geographie absolvirt hatte, sagte darauf:„Es geschieht den Spitzbuben schon recht, sie verdie⸗ nen's nicht besser.“ Ein reicher Israelite hatte einen Jäger.„Zu was haben Sie einen Jäger?“ fragte ihn Je⸗ mand,„da Sie keine Waldung und kein Jagd⸗ Gebiet haben?“„Ei, erwiederte der Israelite, ich muß gewissen Leuten so viel vorschießen, daß ich mir einen Jäger halten muß. Als unlängst ein junger Mann einen Guts⸗ besitzer in M.... besuchte, erzählte er, daß nun der bekannte Schauspieler H. auf dem Theater zu R. Gastrollen gebe, und fragte dann die Toch⸗ ter des Gutsbesitzers, ob sie wisse, was Gast⸗ Rollen sind?„O ja, sagte sie, das sind kupferne Töpfe, in denen man kocht.“ Sie meinte näm⸗ lich— Kastrollen. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen. sti spe be! Nd je de ste