ster ndi⸗ onst Mi⸗ zehr seh jem dem pei⸗ . fels om⸗ elbst her⸗ hure O be Intelligenz W 25. Freitag den 19. Juni rhessisches -und Kreis-HBlatt 1340. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, stimmten Avertissements müssen längstens in später eintreffende Inserenden bleiben bis zu beträgt pr. Zeile 2 kr. jeder Woche bis zum Do r nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgeb —— am Freitag, erscheinende Oberhessische Inte —— lligenz und Kreisblatt be⸗ nnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; uhr in gewöhnlicher Schrift Zu Nr. K. G. 4446. Betreffend: Den Johannes Prächter von der Heistermühle, Rreigräthliche Bekanntmachungen. — Gruͤnberg am 4. Juni 1840. Land gerichtsbezirks Altenschlirf. Der Großherzoglich Hessische Aris rat h d es Kreises Gruͤnberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingegangenem Steckbriefe Johannes Praͤchter von der in der Nacht vom 30. auf den 31. v. und fluͤchtig geworden. Ich beauftrage Sie daher, auf die Menschen genau invigiliren und i Signaleme Vor- und Zuname: Johannes Praͤchter, Geburtsort: Heistermuͤhle bei Salz, Gewerbe: Dienstknecht, Alter: 32 Jahre, Groͤße: 5 Fuß, Kurh. Maaßes, Statur: untersetzt, Gesichtsform: oval, Gesichtsfarbe: blaß, Haare: blond, Stirne: hoch, Augenbraunen: blond, Blauer Kittel, graues Camisol von Hausmacherzeug, Ile „ ist der negen Diebstahls im Großherzogl. Corrections⸗ haus und im Zuchthaus gesessene und wegen wiederholter Marktdiebstaͤ Fuͤrstl. Isenburg. Justizamte zu Birstein in Unter hle bei Kurfuͤrstl. Hess. suchung befangene, unten naͤher beschriebene Heistermuͤhle, Großherzogl. Landgerichtsbezirks Altenschlirf, Mts. aus dem Gefaͤngnisse zu Birstein ausgebrochen sen, fuͤr die oͤffentliche Sicherheit hoͤchst gefaͤhrlichen hn im Betretungsfalle arretiren und anher einliefern zu lassen. u vrier. nt des Rubricaten: Augen: grau, Nase: ordinar, Backenbart: blond und schwach, Lippen: aufgeworfen, Mund: gewoͤhnlich, Zaͤhne: gut, Kinn: rund, Besondere Mermale: der Zeigenfinger an der rechten Hand ist gekruͤmmt am zweiten Gelenk und liegt von da an quer uͤber dem Mittelfinger. n u n g. gruͤne Sommerhosen und Halbstiefeln. —— Zu Nr. K. G. 4214. Grunberg am 5. Juni 1840. Betreffend: Untersuchungssache wegen eines bei dem Wirth Gerhard Jockel zu Hungen durch Einsteigen verübten Diebstahls. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach Benachrichtigung des Großh. Landraths zu Hungen, sind in der Nacht vom Iten auf den 12ten dieses Monats dem Wirth und Gemeinde-Einnehmer Gerhard Jockel daselbst aus seiner Wohnung mittelst Einsteigens in die Küche die unten verzeichneten Gegenstaͤnde, so wie der Magd desselben die gleichfalls genannten Kleidungsstuͤcke entwendet worden. Ich fordere Sie daher auf, in Ihren resp. Gemeinden die geeigneten eifrigsten Nachforschungen nach den Thaͤtern und den entwendeten Gegenstaͤnden eintreten zu lassen, wozu namentlich zu rechnen ist, daß Sie diejenigen Einwohner Ihrer Gemeinden, von denen sich ein solcher Dieb— stahl vermuthen laͤßt, aufs Genaueste beobachten lassen, und die Juden oder sonstigen Ein⸗ wohner Ihrer Gemeinden, welche Kleider und dergleichen Gegenstaͤnde aufkaufen, anweisen, Ihnen alsbald Anzeige zu machen, wenn Ihnen die gestohlenen Gegenstaͤnde zum Verkaufe angeboten werden sollten. Sie werden mir endlich schleunigst berichtliche Anzeige machen, wenn Ihnen etwas auf den in Rede stehenden Diebstahl Bezuͤgliches bekannt werden sollte. Quvri er. Verzeichniß der entwendeden Gegenstaͤnde. I. Des Gerhard Jockel. 1 10 Stucke gedoͤrrtes Schweinefleisch à 10 Pfd. pr. Pfd. 20 kr. 33 fl. 20 kr. 2) 1 Kinnbacken 2½ Pfd. à 12 kr 3 30 ⸗ 3) 38 Knoblauchswurste à 3 Ff, 1 54 ⸗ 4) 1 zinnene Suppenschüsselk. 8 130 I: Gemüßsschüssel y) 8 130 ⸗ 609 Teller f.,... 4 30 ⸗ 99 TCLoeofel 8 kr.„% 54 ⸗ 8) 2 gebildete Tischtucher, wovon das eine mit den Buchstaben M. NM. e 4:—. 2 Handtücher 3 36 f, 8 1 10) 1 messingenes Einf hetsc k 8 1 50 fl. 50 kr. II. Der Magd. Ein blauer baumwollener gedruckter, weiß gebluͤmter Rock, Eine blau gedruckte Schuͤrze mit hellblauen Bluͤmchen, Ein großes gelb und grun gewuͤrfeltes baumwollenes Halstuch, Eine blau gebluͤmte baumwollene Schuͤrze. A0. Uten aselbst stände, J hungen lich zu Dieb⸗ n Ein⸗ weisen, erkauft as auf Zu Nr. K. G. 4220. Grünberg am 5. Juni 1840. Betreffend: In Untersuchungssachen— einen aus der Wohnung der Catharina Reining von Großeneichen ent⸗ wendeten Ofen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. In der Nacht vom 1iten auf den 12ten v. M. ward in der Wohnung der Catharina Reining zu Großeneichen ein aus 5 Platten bestehender Ofen entwendet. Die vordere und die Stirnplatte sollen gesprungen gewesen seyn, und es soll sich auf der Stirnplatte eine männliche Figur in gebuͤckter Stellung, als wolle sie Wasser ꝛc. in die Hoͤhe ziehen, befun— den haben. Es war ein gewoͤhnlicher alter Ofen. Der Diebstahl ward mittelst Einbruchs und Einsteigens begangen; es sind bis jetzt Spuren, die zur Entdeckung des Thaͤters fuͤhren koͤnnten, nicht aufzufinden gewesen, jedoch sollen die Diebe in der Richtung nach Sellnrod hin sich entfernt haben. Ich beauftrage Sie, auf die Entdeckung dieses Diebstahls allen Fleiß zu verwenden und verwenden zu lassen und bei sich ergebenden Spuren alsbald Anzeige anher zu machen. u sßpor ie x. Zu Nr. K. G. 4410. Grünberg am 6. Juni 1840. Betreffend: In Untersuchungssachen gegen Johann Heinrich Rahn von Heckersdorf wegen Vagabundirens. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großh. Buͤrgermeister dieses Kreises. Der unten signalisirte Rubricat, welcher wegen Vagabundirens bei Großh. Landgericht Ulrichstein in Untersuchung und Haft sich befunden hat, ist aus dem Arrestlocal entsprungen. Ich beauftrage Sie daher, auf denselben ein genaues Augenmerk richten, ihn im Betre— tungsfalle arretiren und anher einliefern zu lassen. Ou vi e r. Signalement. Alter: 29 Jahre, Mund: groß, Groͤße: 5 Fuß 4 Zoll, Zaͤhne: gut, Haare: dunkelblond, Kinn: oval, Stirne: klein, bedeckt, Gesicht: breit, Augenbraunen: schwaͤrzlich, Farbe: gelb, Augen: braun, 5 Besondere Kennzeichen: keine. Nase: etwas eingedruͤckt, Weid aß g. Wamms und Hosen von neuem Leinen. — ͤ M— Zu Nr. K. G. 4272. end: In Untersuchungssachen einen zum Nachtheil des Georg . W eber zu Nonnenroth verübten Schweinediebffahl. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises.— In der Nacht vom 19. auf den 20. v. M. sind aus dem zur Hofraithe des Wirths Georg Weber zu Nonnenroth gehoͤrigen Stall, die 3 unten naͤher beschriebenen Schweine, welche 20—30 fl. werth sein koͤnnen, entwendet worden. Sie werden beauftragt, auf diese Schweine ein genaues Augenmerk richten— uͤberhaupt auf die Entdeckung dieses Diebstahls allen Fleiß verwenden zu lassen und bei sich ergebenden Spuren alsbald Anzeige anher zu machen. Grunberg am 6. Juni 1840. ie Beschreibung. Die Farbe der entwendeten Schweine ist weiß, namentlich das weibliche ohne alle Abzeich— nung, waͤhrend das eine der maͤnnlichen am rechten Ohr schwarz und das andere am linken Auge schwarz ist; auch hat eins derselben einen schwarzen, nicht großen, Flecken auf dem Ruͤcken. Zu Nr. K. G. 4641. Betreffend: Das Vagabundiren Großherzogl. Sachsen-⸗Weimarischer Unterthanen aus dem Patrimonial-Amte Lengsfeld. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Von Hoͤchstpreißlichem Ministerium des Innern und der Justiz ist nachstehendes Aus⸗ schreiben ergangen: 26 Zu Nr. D. 8066. N i Darmstadt am 21. Mai 1840. Betreff: Wie oben. Gruͤnberg am 11. Juni 1840. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz an die Großh. Provinzial⸗Commissariate dahier und zu Gießen, und saͤmmtliche Großherzogl. Kreisraͤthe. In dem zum Großherzogl. Sachsen-Weimarischen Staatsgebiete gehoͤrigen Patrimonal- Amte Lengsfeld wurde ehedem eine weniger strenge Polizei gehandhabt, wodurch das Vaga⸗ bunden und s. g. Klopfer-Wesen in den zu jenem Amte gehoͤrigen Orten Lengsfeld, Weiler und Gehaus, sowie einigen angrenzenden Orten des Eisenachischen Oberlandes so sehr uͤber⸗ bank acht. den leg Len al. 93 hand genommen hat, daß es der Großherzogl. Sachsen-Weimarischen Staatsregierung, ohner— achtet mehrfach ergriffener Maßregeln, bis jetzt nicht gelungen ist, das Vagabunden-Wesen in der bezeichneten Gegend, namentlich im Orte Gehaus, auszurotten. Dieselbe hat deßhalb, um den beabsichtigten Zweck endlich vollstaͤndig zu erreichen, die Mitwirkung der angrenzenden und benachbarten Staaten und namentlich fuͤr wuͤnschenswerth und nothwendig erachtet, daß 1) von den Polizeibehoͤrden jener Staaten jedem auf der Wanderschaft befindlichen Ein— wohner aus dem Patrimonial- Amtsbezirke Lengsfeld und namentlich aus dem Orte Gehaus, welcher mit einer nicht von dem Patrimonial-Amte zu Lengsfeld oder von der Großherzogl. Sachsen-Weimarischen Landes-Direction oder Landes-Directions-Deputation zu Eisenach aus— gefertigten fremden, wenn auch in dem Staate selbst, wo er sich befindet, ausgestellten Reise— legitimation versehen ist,— solche ohne weiteres abgenommen und an das Patrimonial-Amt Lengsfeld gesendet, der Inhaber aber mit einem Vorweise nach Lengsfeld zuruͤckgewiesen werde, weil, den deßhalb gemachten Erfahrungen nach, dergleichen Legitimationen fast ohne Ausnahme als unrechtmaͤßig erworben und erschlichen anzusehen seyen,— 2) ebenso mit denjenigen Herumzuͤglern und Klopfern verfahren werde, welche sich im Besitze aͤlterer, vor dem Jahre 1838 von dem Patrimonial-Amte zu Lengsfeld ohne Be⸗ ue: 5 schraͤnkungen ausgestellter Legitimationen befaͤnden, und * 3) von keiner Polizeibehoͤrde jemals an einen auf der Wanderschaft befindlichen Staats— * unterthan des Großherzogthums Sachsen-Weimar aus dem Patrimonial- Amtsbezirke Lengs— feld unter irgend einer Bedingung eine neue Reiselegitimation, außer einem Vorweise zur Rückkehr in die Heimath ausgestellt werde.— d u fi l. 0 v. Rieffel. Indem ich Sie hiervon in Kenntniß setze, weise ich Sie an, die Ihnen untergeordneten Polizeiofficianten hiernach zu instruiren und sich selbst genauest darnach zu bemessen. Dude ier Gießen den 15. Juni 1840. Betreffend: Das Ab- und Zuschreiben in den Steuer- und Rentkatastern für das Jahr 1841. l- Der Großherzoglich Hessische Steuerkommissaͤr des Steuerbezirks Gießen an 0. die saͤmmtlichen Herrn Vuͤrgermeister dieses Seuerbezirks. Mit dem ersten August d. J. beginnt das Ab- und Zuschreiben in den Steuer- und Rentenkatastern fuͤr das naͤchstfolgende Jahr. Sie werden daher hoͤflichst ersucht, die Tagebuͤcher uͤber den Besitzwechsel der Immobilien mit Ende des naͤchsten Monats abzuschließen, zu unterschreiben und laͤngstens bis zum 5. Au— gust d. J. mit den betreffenden Eigenthums-Urkunden an mich abzuliefern. Damit kein Steuerpflichtiger sich mit Unwissenheit entschuldigen koͤnne, belieben Sie in ihren resp. Burgermeistereien alsbald oͤffentlich bekannt machen zu lassen, daß mit der Wir⸗ kung fuͤr das Jahr 1841 nach dem letzten Juli d. J. keine Veraͤnderungen mehr eingetragen werden konnen, daß mithin die alten Besitzer gehalten seyen, die betreffenden Steuern im kuͤnf— 222. tigen Jahre noch fortzuentrichten, und daß, wer das Ab- und Zuschreiben anzuzeigen unter- lasse, in die gesetzliche Strafe von 5 Gulden verfalle. Sch ee Zu Nr. K. G. 4736. Gruͤnberg am 15. Juni 1840. Betreffend: Die Prüfung der Einsteher. Der Großherzoglich Hessische Kreis rath des Kreisees Ger ü nher g an die Großherzogl. Buͤrgermeister der nachbenannten Orte. Nach eingelangtem Rescripte Hoͤchstpreißlichen Kriegs-Ministeriums, sind die unten be— nannten Nichtexcapitulanten, welche sich zum Einstehen angemeldet haben, bei der dießjaͤhrigen Musterung dahier zur Untersuchung nicht erschienen. Indem ich Sie daher auffordere, u m— gehend zu berichten, worin der Grund dieses Ausbleibens liegt, beauftrage ich Sie, diese Leute zu bedeuten, daß sie sich nun waͤhrend der Musterug in einem andern Kreise, als z. B. den 22. Juni in Hungen, oder den 14. Juli in Nidda, oder den 29. Juli in Alsfeld, vor der Recrutirungscommission zur Pruͤfung einzufinden haͤtten. nr N e e i ch d e derjenigen Nichtexcapitulanten, welche im Kreise Grunberg zur Untersuchung nicht erschienen sind. Johannes —— 9555 Zuname. Vorname. Ort woher. 1 Mistler Joh Georg UUlfa, Aufenthaltsort Laubach 2 Hirtzinger Johannes Treishorloff 3 Weber Joh. Heinrich Urtphe 4 Sohl Leonhard Ruͤddingshausen 5 Kratz Samuel Oberohmen 6 Kauß Johannes SGreilshausen 7 Fuchs Konrad Ulrichstein, Aufenth. Schotten 8 Schwab Johannes Helpershain 9 Hofmann Joh. Heinrich Großeneichen 10 Fatum Heinrich Lindenstruth 11 Theiß Heinrich daselbst 12 Kuͤhn Michel daselbst 13 Reitz Nicolaus Merlau 14 Dickel Konrad Kestrich 11 Scharmann Heinrich Koͤddingen 16 Ruͤhl Heinrich daselbst 17 Heinz Nicolaus Sellnrod 18 Horst Konrad daselbst 19 Goͤrnert Johannes Queckborn 20 Becht Adolph Hattenrod 21 Jacob Johannes Inheiden 22 Metzger Heinrich daselbst 23 Ruͤhl Feldkruͤcken 840. 1 be; rigen um⸗ diese . B. i in en Zu Nr. K. G. 4693. Grünberg am 14. Juni 1840. Betreffend: Die Umlagen der Gemeinden des Kreises Grün⸗ berg für 1840. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach Benachrichtigung Großherzoglicher Oberfinanzkammer II“ Section, sind die Beitraͤge des Großberzoglichen Cameralfiscus zu den Umlagen der Gemeinden des hiesigen Kreises fur 1840 zur Zahlung auf die betreffenden Rentaͤmter angewiesen worden; wovon ich Sie zur Bedeutung der Gemei nderechner in Kenntniß setze. Süd e er. 4 3— Bekanntmachungen. Edictalladung. 130) Die bekannten Gläubiger des schon vor längerer Zeit verstorbenen Neinhard Dietz von Kesselbach haben in Bezug auf die Vertheilung der vorhandenen Masse sich gütlich auseinander gesetzt. Aus dem hiesigen Pfandbuch der Ge⸗ meinde Kesselbach geht inzwischen hervor, daß auf den deßfalls veräußerten Gütern eine Hypo⸗ thek, wegen eines, nach Obligation d. d. 7ten Juni 1785 bei Negierungsadvocat Nittershausen, als Vormund der Fechischen Kinder, entlehnten Kapitals von 60 fl. haftet. Da aus dem deß— fallsigen Eintrag weder der Aufenthaltsort dieses Gläubigers zu ermitteln—, noch auch sonst be⸗ kannt ist, so wird nicht nur solcher, sondern auch alle diejenigen, die aus der deßfallsigen Ver⸗ schreibung Rechte ableiten oder diejenigen, die überhaupt dem, unter den bekannten Gläubi⸗ gern abgeschlossenen Uebereinkommen widerspre⸗ chen wollen, aufgefordert, sogewiß binnen 2 Mo— naten a dato dahier ihre Rechte zu wahren, gegenfalls die in Rede stehende Hypothek ohne besonders zu erlassendes Präclusivdekret fur er⸗ loschen angesehen und die Uebereinkunft unter den bekannten Gläubigern zum Vollzug gebracht werden wird. Grünberg den Aten Juni 1840. Großh. Hess. zum Landgericht Grünberg geh. Patrimonialgericht Rabenau. ea Nayß. Besondere Bekanntmachung. 137) Da nach vorliegender Verfügung Kurfuͤrstl. Regierung dahier, inhäsiv auf jene Kurfuͤrstlichen Ministeriums des Innern vom 4. d. M. Nr. 6181. die versuchsweise Abhaltung eines siebenten Vieh⸗ marktes zu Ende des Monates October eines jeden Jahres in hiesiger Stadt bis zu weiterer Anord⸗ nung genehmiget, und demzufolge dieser Viehmarkt auf Donnerstag den 29. October d. J., von hier⸗ aus bestimmt worden ist; so wird dieses hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Fulda, den 13. Juni 1840. Der Oberbürgermeister Mackenrodt. —— Versteigerungen. 136) Versteigerung von Bauarbeiten. Kommenden Montag den 29. Juni d. J., des Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dem Büreau des Großherzogl. Bürgermeisters zu Altenbuseck, die zur Erbauung eines neuen Schulhauses da— selbst, erforderlichen Arbeiten, bestehend in: Maurer- und Steinhauerarbeit, ver⸗ AiF akr. anschlagt zu„ e eee Zimmerarbeit. 28 1249 57 Dachdecker arbeit 293 53 Schreinerar beitet 653 54 Schlosserarbeit e 410 17 Glaßerarbeit 221 44 Weißbinderarbeit. 346 40 Spenglerarbeit 60 24 Die Nisse, der Voranschlag und die Verstei⸗ gerungsbedingungen liegen den Lusttragenden in ——— —— —— ————— dem Geschäftslocal des Unterzeichneten zur Ein⸗ sicht offen. Gießen den 17. Juni 1840. Der Großh. Hess. Provinzialbaumeister Hofmann. 140) Dienstag den 23. Juni, Vormittags 8 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Gießen, Distrikten Bruderwinter, Bruch, Strangs⸗ wiese, Laubacherstraße, Ameisenkopf, Mullerweg und Steinernwald 16% Stecken Eichen⸗Prügelholz, 2375 Wellen Eichen⸗Reisholz, 10 Stecken Kiefern⸗Scheidholz, 22 ½ Stecken Kiefern Prüͤgelholz, 17 Stecken Kiefern⸗Stockholz, 4350 Wellen Kiefern⸗Reisholz, 67% Stecken Fichten⸗Stockholz, 875 Wellen Fichten⸗Reisholz, 16 Eichen⸗Stämme mit 152% Cubikfuß, 22 Fichten⸗Stämme mit 505 Cubikfuß, 127 Kieferu⸗Stämme mit 1721 Cubiksuß, 16 Eichen⸗Stangen mit 49% Cubikfuß, 514 Fichten⸗Stangen mit 1068 ½ Cubikf., 121 Kiefern⸗Stangen mit 347% Cubikfuß, an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist auf der Lau⸗ bacherstraße. ü N Ich ersuche die Herrn Bürgermeister, dieses in ihren Gemeinden alsbald bekannt machen zu lassen. Gießen den 19. Juni 1840. Der Beigeordnete Christian Schneider. 139) Freitag den 26. d. M., des Morgens 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde 10 6 Stecken Buchen⸗Scheidholz, N Eichen⸗Scheidholz, 1, Buchen⸗Prügelholz, 15„ Eichen⸗Prugelholz und 5) 18 Bauklötze Eichen Werk- und Nutzholz, 1713 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. vorschriftsmäßige Bürgscheine kann auch bis Martini d. J. gestattet werden. Crumbach, den 16. Juni 1840. Der Bürgermeister Weber. Gegen Credit 138) Montag den 8. Juli, des Morgens 9 Uhr, soll auf dem Nathhause zu Wetzlar, die dem Königlichen Fiskus gehörende hohe und nie⸗ dere Jagd, in den auf dem linken Lahnufer der Oberförsterei Krofdorf gelegenen Feldmarken und Gemeinde-Waldungen, mit Ausschluß des Kö⸗ niglichen Forstdistricts Stoppelberg ꝛc., vom 1. Juli d. J. ab auf 12 Jahre, vorbehaltlich höhe— rer Genehmigung, unter den vorgeschriebenen Ver— pachtungs⸗Vedingungen, welche bei der König⸗ lichen Nentei zu Wetzlar und dem Unterzeichne— ten vorher eingesehen werden können, meistbietend verpachtet werden. Krofdorf den 15. Juni 1840. Der Oberförster Meier. 141) Künftigen Donnerstag, den 25. Juni d. J., soll das Heugras von den der Gemeinde Wieseck gehörigen Wiesen, und zwar: von den Wiesen bei Wieseck Vormittags 9 uhr, und von denen bei der Badenburg Nachmittags 5 Uhr öffentlich meistbietend, unter den bei der Verstei⸗ gerung bekannt zu machenden Bedingungen, ver— steigert werden. Der Anfang wird bei Wieseck auf der Oberlach und bei Badenburg im s. g. Strauch gemacht. Wieseck den 19. Juni 1840. Der Großh. Bürgermeister Lang. 135) Conrad Weimers Erben sind Willens, das ihnen gehörige, in hiesiger Gemeinde stehende, Wohnhaus den 24. Juni d. J. öffentlich meist⸗ bietend, unter den bez der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigern zu lassen. Das Haus ist 24 Fuß lang, 20 Fuß breit, 3 Stockwerk hoch, hat ein Ziegeldach und ist überhaupt noch in gutem Stande. Roth a. d. Lahn bei Bellnhausen im Kurhess., den 14. Juni 1840. Jost Eidam, Verwalter. Druck und Verlag der G. D. Brühl schen Buch⸗ und Steindruckerei in Gießen.